International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this photo taken on Sunday Feb. 18, 2018 photo, refugees and migrants wait to be rescued by aid workers of the Spanish NGO Proactiva Open Arms, after leaving Libya trying to reach European soil aboard an overcrowded rubber boat, 60 miles north of Al-Khums, Libya. (AP Photo/Olmo Calvo)

Das Sterben im Mittelmeer geht weiter. (Archivbild) Bild: AP

Mindestens 35 Flüchtlinge vor Tunesien ertrunken



Vor Tunesien sind mindestens 35 Flüchtlinge ertrunken. Dutzende Menschen konnten von einem sinkenden Fischerboot vor der Küste des nordafrikanischen Landes gerettet werden, wie die Regierung in Tunis Sonntag mitteilte.

Zunächst war von elf Toten die Rede gewesen. Später wurde die Zahl der geborgenen Leichen dann mit 35 angegeben.

Insgesamt seien nach dem Unglück in der Nacht zum Sonntag fast 70 Menschen von Marine und Küstenschutz gerettet worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Das Schiff, auf dem sich Tunesier und Ausländer befunden hätten, sei vor der Provinz Sfax gesunken. Marine und Küstenschutz suchten mit Unterstützung aus der Luft nach weiteren Opfern.

Von Tunesien starten eigentlich wesentlich weniger Migranten auf Booten in Richtung Italien als vom chaotischen Nachbarland Libyen. Die Inselgruppe Kerkenna in der Provinz Sfax entwickelte sich aber zuletzt immer mehr zum Ausgangspunkt vieler illegaler Überfahrten. Im vergangenen Jahr hatten rund 5700 Tunesier versucht, Europa mit dem Schiff zu erreichen. (sda/afp/dpa)

Wie unsere Reporterin in die Todeszone Europas reiste und bestürzt zurückkam

«Die Totenzählung für 2018 hat soeben begonnen»

Video: srf

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ungarn schiebt Asylsuchende trotz EU-Urteils immer noch pauschal ab

Einen Monat nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gegen die pauschale Abschiebung von Asylsuchenden hält Ungarn immer noch an dieser Praxis fest. Seit dem Urteil habe die Grenzpolizei mehr als 3000 Flüchtlinge und Migranten über die Grenze zu Serbien gezwungen, ohne dass diese die Möglichkeit gehabt hätten, einen Asylantrag zu stellen, sagte Andras Lederer vom ungarischen Helsinki-Komitees am Sonntag in Budapest.

Am 17. Dezember hatte der EuGH entschieden, dass Ungarn gegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel