DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05285731 A Yemeni girl poses for a photo near a makeshift shelter at a camp for Internally Displaced Persons (IDPs) after they were forced to flee their homes due to the ongoing fighting in the country, the northern province of Amran, Yemen, 01 May 2016. According to reports, a yearlong conflict between the Saudi-backed Yemeni forces and the Houthi rebels has left more than 2.4 million people forcibly displaced, pushing this impoverished Arab country to the brink of humanitarian crisis.  EPA/YAHYA ARHAB

Flüchtlingskind in Jemens Amran-Provinz. Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE

4,6 Millionen Menschen mussten 2015 in Syrien, im Irak und im Jemen ihr Zuhause verlassen



Im Nahen Osten sind im Vorjahr mehr als die Hälfte aller neuen Binnenflüchtlinge weltweit gezählt worden. Rund 4,6 Millionen Menschen mussten laut zwei Flüchtlingsorganisationen im Jahr 2015 im Jemen, in Syrien und im Irak ihr Zuhause verlassen.

Weltweit mussten im vergangenen Jahr rund 8,6 Millionen Menschen wegen eines Konflikts innerhalb des eigenen Landes fliehen, teilten der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) und das Beobachtungszentrum für Binnenflüchtlinge (IDMC) am Mittwoch in einem Bericht mit.

Nach dem Bericht musste ein Viertel davon – 2,2 Millionen Menschen – im jemenitischen Bürgerkrieg ihr Zuhause verlassen. «Dennoch ist es ein vergessener Konflikt.» In Syrien hätten im vergangenen Jahr 1,3 Millionen Menschen im eigenen Land fliehen müssen, rund 18 Prozent mehr als in 2014. Im Irak waren es demnach 1,1 Millionen Menschen.

«Während sich die Aufmerksamkeit der Welt auf den Flüchtlingsstrom aus der Region heraus gerichtet hat, wurden Millionen innerhalb der Länder des Nahen Ostens verdrängt», teilte der Nahost-Leiter des NRC, Casten Hansen, mit. Insgesamt galten nach dem Bericht Ende 2015 weltweit 40,8 Millionen Menschen als Binnenflüchtlinge. (si/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Sechs Millionen Migranten in Ägypten: «Wir verlangen dafür keine Gegenleistung von Europa»

In Ägypten halten sich nach Angaben von Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi zurzeit rund sechs Millionen Migranten auf. Seine Regierung habe aber seit September 2016 verhindert, dass Migranten illegal nach Europa aufbrechen, sagte er der «Welt» (Samstag). «Wir verlangen dafür keine Gegenleistung von Europa. Wir denken auch gar nicht daran, das für politische oder ökonomische Erpressung einzusetzen», betonte er.

Doch brauche es neue Ansätze. «Natürlich können Sie nicht jeden illegalen …

Artikel lesen
Link zum Artikel