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Bulgarische Polizei soll Flüchtlinge bestohlen und misshandelt haben



A police officer smokes a cigarette during a protest as hundreds of police officers block major intersections in Bulgaria’s capital, Sofia, Tuesday, Nov 3, 2015, after their demands for better pay and social benefits have been rejected by the government. After Tuesday’s negotiations between police trade unions and the ministers of finance and interior ended without result, the unions called for blocking main streets during busy afternoon traffic, which resulted in chaos in downtown Sofia. Police unions warned that the protests will go on Wednesday and will include blockades of major intercity roads. (AP Photo/Valentina Petrova)

Polizist in Sofia: Haben Kollegen Flüchtlinge ausgeraubt?
Bild: Valentina Petrova/AP/KEYSTONE

Human Rights Watch (HRW) wirft der bulgarischen Polizei vor, Flüchtlinge auszurauben, zu schlagen und sie in die Türkei zurückzuschicken. Es lägen Berichte über Gewalt gegen Asylsuchende aus Afghanistan, Syrien und dem Irak vor, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Mittwoch.

Einige gäben an, von Polizeihunden gebissen worden zu sein. HRW berief sich auf eine Befragung von 45 Flüchtlingen von Oktober bis Dezember. Eine Sprecherin des bulgarischen Innenministeriums verurteilte die Berichte. «Das entspricht nicht unserer Politik, und so etwas dulden wir nicht», sagte sie. Jedem Hinweis auf Misshandlung werde nachgegangen.

Im vergangenen Jahr reisten mehr als 30'000 Menschen illegal nach Bulgarien ein, fast dreimal so viele wie 2014. Sehr wenige von ihnen bleiben im ärmsten Staat der Europäischen Union, sondern reisen in andere Länder wie Deutschland weiter.

(sda/reu)

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