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Flüchtlingskrise: Jetzt geht die NATO gegen Schlepperbanden vor



Die NATO beginnt auf Wunsch von Deutschland, der Türkei und Griechenland mit Vorbereitungen für eine Beteiligung am Kampf gegen Schlepperbanden in der Ägäis. Das kündigte US-Verteidigungsminister Ashton Carter am Donnerstag nach dem NATO-Ministertreffen in Brüssel an.

Nach Angaben aus NATO-Kreisen könnten der für den Einsatz vorgesehene Bündnisverband sofort in das vorgesehene Einsatzgebiet verlegt werden. Die Schiffe seien lediglich zwei bis drei Tage von der Ägäis entfernt.

U.S. Secretary of Defense Ash Carter speaks during a media conference at NATO headquarters in Brussels on Thursday, Feb. 11, 2016. NATO defense ministers met for a second day on Thursday to discuss Turkey’s request to help deal with Europe’s ongoing migrant crisis and the current situation in Iraq and Syria. (AP Photo/Virginia Mayo)

US-Verteidigungsminister Ashton Carter.
Bild: Virginia Mayo/AP/KEYSTONE

Nach Angaben aus Kreisen der deutschen Regierung soll ein NATO-Verband, der derzeit unter deutscher Führung steht, bei dem vorgeschlagenen Anti-Schlepper-Einsatz das Seegebiet zwischen der Türkei und Griechenland überwachen.

Schleuserbanden effektiver verfolgen

Die Aufklärungsergebnisse sollen an die türkischen und griechischen Behörden weitergegeben werden. Diese sollen so in die Lage versetzt werden, kriminelle Schleuserbanden effektiver zu verfolgen.

Die Türkei ist wichtigster Zufluchtsort und auch wichtigstes Transitland für Flüchtlinge aus Syrien. Beim Versuch, von dort nach Griechenland zu kommen, ertranken seit Beginn des Jahres mehr als 340 Menschen. Viele von ihnen wurden von Schleppern auf gefährliche Boote gelockt.

Entdecken die Besatzungen der NATO-Schiffe in Seenot geratene Flüchtlinge, sollen diese gerettet und in die Türkei zurückgebracht werden. (whr/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • mortiferus 11.02.2016 13:46
    Highlight Highlight Deutsche Arroganz und Ignoranz. Man belächelte italienische und griechische Hilferufe , "haha, wir haben eine Vertrag in der EU! Das sind eure Flüchtlinge, die sind bei euch angekommen". Als die Länder nicht mehr konnten und wollten landeten die Flüchtlinge im Land wo Milch und Honig fliesst. Worauf Mutti jetzt selber Probleme hat und nach Hilfe ruft. Die Italiener und Griechen müssen sich doch verarscht fühlen. Sicherung der DE Grenze. Die deutsche Regierung wehrt sich gegen Forderungen die eigene Grenze zu schützen, dass sei nicht möglich! Die Griechen und Türken müssen es aber können?
  • zipper 11.02.2016 13:38
    Highlight Highlight Die Nato ist aktuell eine der grössten Gefahren für unser aller Überleben. Es reicht denen ja nicht alle Länder rund um Russland zu besetzen, sie wollen auch Europa ins Chaos stürzen damit das Kriegsrecht ausgerufen werden kann.. Was dann kommt kann sich jeder selber ausmalen ;) Übrigens, ALLE Natogeneräle sind/waren ausschliesslich US-Amerikaner
  • auoji 11.02.2016 12:39
    Highlight Highlight Dazu muss man wissen: In der internationalen Schifffahrt ist das Deck eines Schiffes das Nationalitätsgebiet des Landes wo es registriert ist. Also scheinbar hat die Nato vor dieses Recht zu brechen.
    • mortiferus 11.02.2016 14:15
      Highlight Highlight Du meinst jetzt das die Flüchtlinge sich dann auf dem NATO Kriegsschiff für das Land entscheiden müssen wo das Kriegsschiff registriert ist? Sind Kriegsgeräte registriert, zum Beispiel Atom-U-Boote mit nuklearer Bewaffnung? Glaub ich nicht. Ich vermute mal das Kriegsgerät tut was es will. Aber egal, Du hast schon recht, diese Bigotterie kann man nicht ernst nehmen.
  • auoji 11.02.2016 12:39
    Highlight Highlight Achtung: Wichtigstes Detail im letzten Satz der sda!

    Ganz Neu: Die Flüchtlinge werden zurückgebracht nach Türkei. Es dürfte eine Frage der Zeit sein, dass auch Flüchtlinge die vor Italien gerettet werden zurück nach Tunesien gebracht werden!

    Das ist eine unglaubliche Verschlimmerung. Die Flüchtlinge haben ihr ganzes Geld ausgegeben, haben es überlebt und werden wieder zurückgeschafft, sofort, ohne Chance einen Asylantrag zu stellen.
  • auoji 11.02.2016 12:22
    Highlight Highlight Die Küste ist viel zu lang um wirksam Flucht zu verhindern. Und wenn doch, gibt es noch viele andere Wege, auch über das schwarze Meer.

    Es gibt eine lange Land- Landesgrenze zwischen der Türkei und Griechenland.

    Wenn man diese aufmacht, entsprechend grosse Hotpoints errichtet genau dort. Dann muss niemand schwimmen - und somit niemand sterben. Und man kann alle registrieren.

    Mit dem Geld, was diese Nato Aktion kostet, könnte man zehntausende von Flüchtlingen Jahrelang versorgen. Da wäre sinnvoller
  • franky_fix 11.02.2016 11:31
    Highlight Highlight Wow die Nato, eine super Organisation... Wegen denen gibt es überhaupt so viele Flüchtlinge. Besser sie bauen die ganzen verbomten Städte (Nato Schuld) in Syrien wieder auf und ziehen sich aus dem Land und aus allen Länder zurück.

Syrische Flüchtlingskinder nähten in Textilfabriken in der Türkei für H&M

Syrische Flüchtlingskinder haben einer Menschenrechtsorganisation zufolge in türkischen Textilfabriken für grosse Bekleidungsketten gearbeitet.

Die Unternehmen H&M aus Schweden und Next aus Grossbritannien hätten festgestellt, dass in einigen ihrer Zulieferbetriebe minderjährige Syrer arbeiteten, teilte die britische Menschenrechtsorganisation Business and Human Rights Centre mit. Die Firmen hätten sich inzwischen um das Problem gekümmert, andere grosse Bekleidungsunternehmen aber nicht.

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