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Tausende Flüchtlinge stecken in Griechenland fest: Das Leid der Kinder ist herzzereissend



In den ersten 20 Februar-Tagen sind in Griechenland mehr als 30'000 Flüchtlinge angekommen. Genau 33'767 Menschen seien auf Booten gelandet, seit Jahresbeginn hätten 94'269 Menschen von der Türkei übergesetzt, teilte das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Montag mit.

Zum Vergleich: Im Juni 2015, als der grosse Flüchtlingszustrom begann und Europa Alarm schlug, hatten 31'318 Migranten aus der Türkei zu den griechischen Ostägäis-Inseln übergesetzt. Wie die griechische Küstenwache am Montag mitteilte, wurden in den vergangenen 72 Stunden mehr als 1600 Menschen aus den Fluten vor den Inseln der Ostägäis gerettet.

Allein seit Montagmorgen kamen trotz schlechtem Wetter mehr als 4000 Flüchtlinge und Migranten in der griechischen Hafenstadt Piräus an. Sie waren an Bord von drei Fähren und wollten über Nordgriechenland weiter nach Mitteleuropa fahren. Die Busse, die sie abholen sollten, waren aber nach übereinstimmenden Medienberichten zunächst nicht gekommen.

Tausende Flüchtlinge an mazedonischer Grenze

Mazedonien hat seit Sonntag seine Grenzen für Migranten aus Afghanistan gesperrt und lässt nur noch Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak durch. Mehr als 5000 Menschen warten nun auf der griechischen Seite, ohne zu wissen, wann und ob sie weiterkommen. Dies hatte am Vorabend der für die Migration zuständige Vizeminister Ioannis Mouzalas im griechischen Fernsehen bestätigt.

Mazedoniens Handeln sei «nicht im Einklang mit den Vereinbarungen des jüngsten Gipfels der EU», sagte Mouzalas. Die Europäische Union hatte vergangenen Donnerstag beschlossen, dass bis zum neuen Migrations-Gipfel Anfang März die Grenzen für Flüchtlinge aus dem Irak, aus Syrien und Afghanistan auf der Balkanroute offen bleiben.

Die mazedonische Seite lässt nach griechischen Informationen Afghanen nicht weiterreisen, weil Serbien seine Grenze für Afghanen seit Sonntag geschlossen halte.

Kinder auf der Flucht

Hunderte Flüchtlinge in Ungarn aufgegriffen

Die ungarischen Behörden haben trotz den im Herbst errichteten Grenzzäunen innerhalb von drei Tagen 501 Flüchtlinge aufgegriffen. Am Freitag gingen der Polizei 113, am Samstag 151 und am Sonntag 237 Menschen ins Netz, die die Sperren an der Grenze zum südlichen Nachbarn Serbien überwunden hatten. Das teilte die Polizei am Montag mit. Es handelt sich um neue Rekordwerte.

Am 10. Februar hatte die Polizei 104 Aufgriffe von Flüchtlingen registriert. Bis zur Errichtung der Zäune an den Grenzen zu Serbien und Kroatien im vergangenen September und Oktober war Ungarn eines der Transitländer für die Asylsuchenden auf der Balkanroute gewesen.

Nach dem Bau der Zäune ging die Zahl der durch Ungarn ziehenden Flüchtlinge deutlich zurück. Die Menschen ziehen seitdem durch Kroatien und Slowenien. Die Balkanstaaten schränken jedoch zunehmend die von ihnen organisierte Passage der Flüchtlingen ein.

Migranten, die auf der Balkanroute nicht mehr weiterkommen, nehmen zunehmend die Dienste von Schleppern in Anspruch. Die Reaktivierung der früher etablierten Schmuggelrouten erklärt Beobachtern zufolge, warum jetzt auch in Ungarn wieder die Flüchtlingszahlen steigen.

World Press Foto 16

(sda/dpa/afp)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nine 22.02.2016 12:51
    Highlight Highlight zur zeit bin ich auf der insel chios am helfen. diese woche mussten wir 2 kinder reanimieren, beide haben es nicht geschafft. neben dem retten der menschen auf den booten vom ufer aus sind wir täglich am kochen das die menschen in den camps überhaupt was zu essen haben. in der nacht werden wir vom rettungsteam in die camps gerufen um zumindest eine medizinische grundversorgung zu gewährleisten.
    wir alle arbeiten ohne ende und kommen fast nicht zum ruhen. ich frage mich schon warum wir kleinen privaten organisationen dies alles bewältigen müsse u. wo endlich die so dringend nötige hilfe bleibt
    • Linus Luchs 22.02.2016 14:17
      Highlight Highlight nikolas, was du erlebst, ist das tödliche Versagen der europäischen Gemeinschaft. Die Politikerinnen und Politiker sind nicht fähig, in nützlicher Frist Lösungen, die das Wohl des Menschen in den Mittelpunkt stellen, auszuhandeln und umzusetzen. Sie sind Gefangene ihres wichtigsten Ziels, nämlich wieder gewählt zu werden, und sie zappeln an der Leine der Wirtschaft, inklusive Rüstungsindustrie. Egoismus statt Solidarität, Bürokratie statt Pragmatik. Die Zivilisation scheitert.
      Dürfen wir resignieren? Nein! Ich bin froh, gibt es Menschen wie dich, und ich wünsche dir Kraft!
    • mortiferus 22.02.2016 15:50
      Highlight Highlight Hut ab für Dein Engagement, danke. Wollte Dir eine Antwort geben auf deine "Frage". Habe es aber nicht geschafft mich so kurz zu fassen. Dafür kenn ich den Grund warum es so ist wie es schon immer war und immer bleiben wird. Luxuria, Superbia, Avaritia, Invidia, Acedia, Ira und Gula. So funktioniert unsere Welt. Jedes Schaf weis das aber die Herde ist dumm. Da fragt man sich schon ob ein Hirte fehlt. Versucht haben es viele, verloren habe sich alle in den Sünden. Die Schafe wollen sich nicht führen lassen ohne Zaun, Stock und Hund.
    • Linus Luchs 22.02.2016 21:00
      Highlight Highlight mortiferus, wer soll denn der Hirte sein, der die Schäfchen mit Zaun, Stock und Hund von den Sünden abhält? Jesus? Blocher? Bill Gates? Und wird die Welt besser, wenn dumme Herden Hirten folgen?
      Nein, mortiferus, aufgeklärte Menschen sind ihre eigenen Hirten. Nur mit aufgeklärten, verantwortungsbewussten und selbständigen Menschen kann sich die Welt langfristig zum Guten entwickeln. Führer führen ins Verderben.

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