DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
People rest by a measuring tower in the dried-up puzhal reservoir on the outskirts of Chennai, capital of the southern Indian state of Tamil Nadu, Wednesday, June 19, 2019. Millions of people are turning to water tank trucks in the state as house and hotel taps run dry in an acute water shortage caused by drying lakes and depleted groundwater. Some private companies have asked employees to work from home and several restaurants are closing early and even considering stopping lunch meals if the water scarcity aggravates. (AP Photo/R. Parthibhan)

Die Wasserreservoirs von Chennai sind nahezu ausgetrocknet. Bild: AP/AP

Chennai trocknet aus – nun hat ein Zug mit 2.5 Millionen Liter Wasser die Stadt erreicht



Seit mehr als einem Monat leidet die indische Metropole Chennai unter Wasserknappheit – nun hat der erste Versorgungszug die Millionenstadt im Südosten des Landes erreicht. Der mit 2.5 Millionen Litern Wasser beladene Zug sei am Freitag in der Stadt eingetroffen, sagte ein Bahnmitarbeiter.

Die Bahn mit ihren 50 Waggons habe rund fünf Stunden gebraucht, um die 217 Kilometer von Jolarpet im Landesinneren nach Chennai zurückzulegen. Das Wasser kommt demnach aus dem Mettur-Staudamm, einem der grössten Wasserreservoirs des Landes. Weitere Versorgungszüge sollen zunächst täglich verkehren.

Die Vorräte in den Wasserreservoirs der Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu mit ihren 4.5 Millionen Einwohnern sind fast erschöpft, weil in den vergangenen Jahren vergleichsweise wenig Regen fiel. Die Versorgung mit Leitungswasser ist in Chennai bereits um 40 Prozent gekürzt worden.

Das Wasserwerk verteilt täglich begrenzte Mengen Trinkwasser mit Tankern. Dafür müssen Anwohner oft stundenlang Schlange stehen. Einige Schulen bleiben geschlossen. Viele Unternehmen haben ihre Angestellten gebeten, von zu Hause zu arbeiten, und Hotels rationieren das Wasser für ihre Gäste.

Das per Zug eingeführte Wasser soll die Mindestversorgung der Stadt sicherstellen, bis der Monsunregen kommt. Die Regenzeit in Indien hat zwar bereits im Juni begonnen, aber noch nicht das ganze Land erfasst. In Chennai fallen die meisten Niederschläge gewöhnlich erst zwischen Oktober und November. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Flug UK6395 – nach der Landung in Hongkong warten gleich zwei böse Überraschungen

Erst kürzlich hiess es noch, dass das Ansteckungsrisiko während Flügen sehr gering sei. Doch nun haben sich 47 Passagiere desselben Fluges infiziert. Das wirft Fragen auf.

Die weiter operierenden Flüge zwischen dem Corona-Hotspot Brasilien und der Schweiz sorgten Ende März für erhitzte Gemüter. Während beispielsweise Frankreich sämtliche Flugverbindungen mit Brasilien bis auf Weiteres aussetzte, sieht die Schweiz bisher keinen Grund einzugreifen. Auch Swiss-Sprecherin Meike Fuhlrott beschwichtigte gegenüber watson: Die Ansteckungsgefahr an Bord sei sehr gering. Doch der Flug UK6395 dürfte jetzt zu reden geben.

Es ist der 4. April, als sich der Airbus A321neo in …

Artikel lesen
Link zum Artikel