International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE- In this Monday, June 22, 2015 file photo, debris at the site of a suicide bomb attack at a market in Maiduguri, Nigeria. A teenage girl strapped with explosives ran away from a crowded mosque this week, killing only herself and cementing suspicions that Boko Haram is using unwilling captives in its terror campaign in northeast Nigeria. The girl took off after her companion blew up in an explosion that killed 30 people on Monday in Maiduguri, the biggest city in northeast Nigeria, witnesses and a mortuary worker said. (AP Photo/Jossy Ola, File)

Viele wurden beim Anschlag so schwer verletzt, dass sich die Zahl der Todesopfer noch erhöhen könnte. (Symbolbild)  Bild: Jossy Ola/AP/KEYSTONE

Frauen sprengen sich mutmasslich im Namen Boko Harams in die Luft: Über 50 Tote in Nigeria



Bei einem schweren Selbstmordanschlag mutmasslicher Islamisten sind im Nordosten Nigerias mindestens 50 Menschen getötet worden. Mehr als 100 weitere seien teilweise schwer verletzt worden.

Mehrere Frauen hätten sich am Freitag in dem Ort Zabarmari inmitten einer Menschenmenge in die Luft gesprengt, sagte der Anführer einer örtlichen Bürgerwehr am Samstag. Die Rettungsarbeiten dauerten am Tag nach dem Anschlag noch an.

President Muhammadu Buhari addresses members of the National Working Committee during the meeting of the All Progressives Congress (APC) party at the headquarters of the party in Abuja, Nigeria July 3, 2015.  REUTERS/Afolabi Sotunde

Seit dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Buhari hat Boko Haram seine Angriffe noch einmal intensiviert. Bild: AFOLABI SOTUNDE/REUTERS

Viele könnten ihren Verletzungen noch erliegen

«Die Zahl der Opfer könnte noch weit höher sein, weil viele Menschen so schwer verletzt sind, das sie wahrscheinlich nicht überleben», sagte der Mann. Mittlerweile habe das Militär die Kontrolle über den Ort etwa zehn Kilometer vor der Stadt Maiduguri gewonnen. In der Region hat es bereits mehrfach Selbstmordanschläge von Frauen gegeben.

Es wird vermutet, dass die Täterinnen der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram angehören. Bei Kämpfen mit weiteren Mitgliedern der radikalen Sunnitenorganisation seien auch mehrere Extremisten getötet worden, hiess es.

Bei mehreren Angriffen auf Dörfer und Moscheen waren in der vergangenen Woche fast 150 Menschen getötet worden. Die Islamisten wollen im Norden Nigerias ein islamisches Gottesreich aufbauen. Mindestens 14'000 Menschen sind in dem Konflikt bereits umgekommen. (tat/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Alle gegen Trump: Demokraten treten an zum ersten TV-Duell

Link zum Artikel

Wer in Europa am meisten Dreckstrom produziert – und wie die Schweiz dasteht

Link zum Artikel

25 Bilder von Sportstars, die Ferien machen

Link zum Artikel

Mit diesen 10 Apps pimpst du dein Smartphone zum Büro für unterwegs

Link zum Artikel

Holland ist aus dem Häuschen, weil diesem Schwimmer gerade Historisches gelang

Link zum Artikel

Schneider-Ammanns Topbeamter gab vertrauliche Infos an Privatindustrie weiter

Link zum Artikel

Weshalb die Ära Erdogan jetzt schneller vorübergehen könnte, als du denkst

Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Tausende demonstrieren gegen rechten Terror

Rund 400 Menschen sind am Samstag in einem Demonstrationszug gegen Rechtsextremismus durch die Basler Innenstadt gezogen. Die Kundgebung verlief bis zum offiziellen Abschluss um 16.30 Uhr friedlich.

Zur Kundgebung aufgerufen hatte ein Bündnis namens «Basel nazifrei». Die polizeilich bewilligte Demonstration verstand sich laut Angaben mehrerer Sprecher als Plädoyer gegen den aufkeimenden Rechtsextremismus.

Gleichzeitig wurde dagegen protestiert, dass die Basler Staatsanwaltschaft kürzlich mehrere …

Artikel lesen
Link zum Artikel