International
Nordkorea

Nordkorea verurteilt kanadischen Pastor zu lebenslanger Haft

Nordkorea verurteilt kanadischen Pastor zu lebenslanger Haft

16.12.2015, 06:3316.12.2015, 08:28

Ein seit Monaten in Nordkorea festgehaltener Pastor aus Kanada ist offenbar wegen angeblicher staatsfeindlicher Umtriebe zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt worden. Das oberste Gericht sprach das Urteil am Mittwoch, wie Chinas Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Hyeon Soo Lim, Priester einer Gemeinde in Toronto, am 16. Dezember in Pjöngjang. 
Hyeon Soo Lim, Priester einer Gemeinde in Toronto, am 16. Dezember in Pjöngjang.
Bild: /AP/KEYSTONE

Ende Juli hatte der kanadische Pastor bei einer Pressekonferenz in Pjöngjang sich selbst staatsfeindlicher Aktivitäten beschuldigt. Kanadische Medien hatten im März unter Berufung auf die Kirche des Pastors berichtet, dieser sei mehr als 100 Mal zu humanitären Zwecken nach Nordkorea gereist.

Nordkorea
Bild
Bild: /AP/KEYSTONE

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Werden die USA ein sozialistisches Land?
Die Linken und die Progressiven sind auf dem Vormarsch – nicht nur in den liberalen Städten.
Der überraschende Sieg von Zohran Mamdani in New York verwandelte konservative Politiker und Journalisten in Untergangspropheten. Die Reichen würden den Big Apple fluchtartig verlassen und nach Florida übersiedeln, warnten sie. Gleichzeitig werde die Kriminalität explodieren, die Wall Street ihren Ruf als wichtigster Finanzplatz der Welt verlieren. Kurz: New York befinde sich auf dem Pfad, ein zweites Simbabwe zu werden.
Zur Story