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Folter, Vergewaltigung, Entführung: Was die UNO Nordkorea vorwirft und wieso es Lichtblicke gibt



Kaum ein anderes Land ist sich harsche Kritik von UNO und Co. schon so gewöhnt wie Nordkorea. Einmal mehr hat am Donnerstag Menschenrechtskommissar Seid al-Hussein Vorwürfe gegen Kim Jong Un und dessen Gefolgschaft vor den UNO-Sicherheitsrat gebracht. Und so sieht die Liste des Grauens aus:

US-UNO-Botschafterin Power mit Menschenrechtskommissar al-Hussein.

North Korean refugees Grace Jo (L) and Jung Gwang Il (R) look on from the gallery during a meeting of the United Nations Security Council on alleged human rights abuses by North Korea which has been accused by a U.N. inquiry of abuses comparable to Nazi-era atrocities at U.N. headquarters in New York, December 10, 2015. REUTERS/Mike Segar

Geflohen aus Kims Reich: Grace Jo und Jung Gwang Il. 
Bild: MIKE SEGAR/REUTERS

Eine ansatzweise gute Nachricht gibt es: Die dramatische Ernährungskrise in Nordkorea hat sich leicht entspannt, noch immer gibt es aber massive Probleme. Begrüsst wird auch die vom Norden zugelassene Familienzusammenführung mit Verwandten im Süden.

Gespräche und neue Familientreffen

Und damit nicht genug: Just am Freitag kamen Vertreter von Süd- und Nordkorea vier Monate nach einem Abkommen über Entspannungsschritte zu neuen Gesprächen im gemeinsam betriebenen Industriepark in der grenznahen nordkoreanischen Stadt Kaesong zusammen.

Er hoffe, dass beide Seiten verschiedene Probleme bei ihren Konsultationen behandeln können, sagte der südkoreanische Delegationsleiter, Vize-Vereinigungsminister Hwang Boo Gi, der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge zum Auftakt der Unterredungen.

Hwang Boogi, center, South Korea's vice minister of unification and the head negotiator for high-level talks with North Korea, speaks to the media before leaving for Kaesong, at the office of inter-Korean Dialogue in Seoul, South Korea, Friday, Dec. 11, 2015. North and South Korea on Friday were set to hold the talks at a North Korean border town in their latest step to improve ties after they walked away from a military standoff in August. (Hwang Kwang-mo/Yonhap via AP) KOREA OUT

Nord- und Südkoreanische Vertreter verhandeln wieder.
Bild: AP/YONHAP

Eine Themenliste wurde nicht veröffentlicht. Doch hofft Seoul, sich mit dem kommunistischen Regime in Pjöngjang unter anderem auf regelmässige Begegnungen zwischen getrennten Familien aus beiden Ländern zu einigen. Die nordkoreanische Delegation wird von Jon Jong Su, einem stellvertretenden Direktor des Sekretariats des Komitees für die Friedliche Wiedervereinigung Koreas, geleitet.

Mit den Gesprächen setzen beide Seiten einen weiteren Punkt ihres Abkommens vom August um. Nach neuen Spannungen hatten Spitzenvertreter beider Länder damals auch vereinbart, dass der Dialog fortgesetzt werden soll. Als Teil des Abkommens gab es ausserdem im Oktober neue kurzfristige Familienzusammenführungen. (kad/sda/dpa)

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