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Justiz

René Benko will im Gefängnis als Schreiner arbeiten

epa12454797 Rene Benko (R) is seen with his lawyer, Hon.-Prof. Dr. Norbert Wess (L), before the main hearing in the criminal case against Benko for fraudulent bankruptcy at the Innsbruck Regional Cour ...
Im Oktober wurde Benko in Innsbruck im ersten Strafverfahren wegen betrügerischem Konkurs nicht rechtskräftig zu zwei Jahren Haft verurteilt.Bild: keystone

Ex-Investor René Benko will im Gefängnis als Schreiner arbeiten

12.03.2026, 14:5412.03.2026, 14:54

Der Signa-Gründer und frühere Investor René Benko will während seiner Untersuchungshaft in Österreich als Schreiner arbeiten. Die Justizanstalt Innsbruck und die Staatsanwaltschaft hätten einem entsprechenden Antrag zugestimmt, berichteten das Wirtschaftsmagazin «Trend» und die Nachrichtenagentur APA am Donnerstag.

Der Signa-Gründer befindet sich seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft. Seine Haft war zuletzt bis April verlängert worden.

Der Schulabbrecher habe um eine Arbeitsbewilligung als Schreiner angesucht und wolle sich in der Haft entsprechend beschäftigen beziehungsweise ausbilden lassen, hiess es. Laut seinem Anwalt Norbert Wess hatte Benko bislang vor allem mit der Bearbeitung des umfangreichen Strafakts zu tun gehabt.

Inzwischen seien dem Ermittlungsakt aus Sicht seines Mandanten jedoch seit längerem keine neuen Ermittlungsstränge oder substanziellen Erweiterungen zu entnehmen, sagte Wess der APA. Daher könne Benko zumindest derzeit einer Beschäftigung nachgehen. (nil/sda/awp/apa)

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