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Menschenrechtlerin in Pakistan erschossen



Die pakistanische Menschenrechtlerin Sabeen Mehmud ist im Anschluss an eine Diskussionsveranstaltung Opfer eines Mordanschlags geworden. Zwei Attentäter auf einem Motorrad gaben in der Hafenstadt Karachi mehrere Schüsse auf das Fahrzeug der Aktivistin.

Das teilte die pakistanische Polizei am Samstag mit. «Sie wurde bei dem Angriff getötet und ihre Mutter lebensgefährlich verletzt.»

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Mehmud hatte zuvor in ihrem Restaurant eine Diskussion organisiert, bei der es um das gewaltsame Verschwinden von Menschen ging.

Teilgenommen hatten Aktivisten aus der im Südwesten gelegenen Provinz Belutschistan. Menschenrechtler machen die Sicherheitskräfte für das Verschwinden von Hunderten Personen in den vergangenen Jahren verantwortlich. (sda/dpa)

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