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Acht Jahre Haft für Pop-Superstar Shakira gefordert

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Acht Jahre Haft für Pop-Superstar Shakira gefordert

29.07.2022, 14:5029.07.2022, 16:46
Colombian singer and UNICEF Global Ambassador Shakira speaks during a penal session on the first day of the 47th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, Januar ...
Rechtliche Probleme: Shakira.Bild: KEYSTONE

Sängerin Shakira soll nach Willen der Staatsanwaltschaft im Steuerstrafprozess gegen sie lange ins Gefängnis. Die Anklagebehörde der spanischen Provinz Barcelona forderte eine Haftstrafe von insgesamt acht Jahren und zwei Monaten sowie eine Geldstrafe in Höhe von 23,8 Millionen Euro für die 45-Jährige.

Das berichteten der staatliche Fernsehsender RTVE und weitere spanische Medien am Freitag. Diese Forderung sei dem zuständigen Gericht in Esplugues de Llobregat bei Barcelona zugestellt worden, heiss es. Ein Justizsprecher bestätigte auf Anfrage diese Informationen.

Shakira hatte erst am Mittwoch mitgeteilt, dass sie eine aussergerichtliche Einigung mit den Steuerbehörden ihrer Wahlheimat abgelehnt habe. Damit wird sich die Musikerin, die mit Hits wie «Waka Waka» und «Hips Don't Lie» berühmt wurde, in den nächsten Monaten vor Gericht verantworten müssen. Ihr wird vorgeworfen, in den Jahren 2012 bis 2014 insgesamt rund 14,5 Millionen Euro hinterzogen zu haben.

Boah! Krass! OMG! Shakira geht zum Frauenarzt!

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quelle: splash news dukas / / spl946524_005
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Die Künstlerin aus Kolumbien bezeichnet sich unterdessen als unschuldig. Sie wies die Vorwürfe als «totale Verletzung» ihrer Rechte zurück. Sie sei Opfer einer «erbitterten Verfolgung».

Ein Richter hatte im vorigen Jahr auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft die Eröffnung eines Strafprozesses angeordnet. Ende Mai scheiterten Shakiras Anwälte vor Gericht mit einem Antrag, das Urteil des Richters aufzuheben. Sie sei zuversichtlich, dass die Justiz ihr am Ende Recht geben werde, meinte Shakira im Communiqué.

Im Kern geht es um die Frage, wo die Kolumbianerin in den Jahren 2012, 2013 und 2014 steuerpflichtig war. Die Justiz meint: in Spanien, weil sie sich in jedem der drei Jahre mehr als ein halbes Jahr dort aufgehalten habe. Die Sängerin bestreitet das.

Shakira versichert, sie habe damals ihren Wohnsitz auf den Bahamas gehabt. Sie habe lediglich ihren damaligen Partner, den Fussballstar Gerard Piqué vom FC Barcelona, mit dem sie inzwischen zwei Kinder hat und von dem sie sich jüngst getrennt hatte, wiederholt in Spanien besucht. Erst ab 2015 habe sie dann ständig in Barcelona gelebt. Zudem habe sie alle Steuern plus Zinsen inzwischen nachgezahlt. 2018 hatte Shakira dem Fiskus insgesamt 17,2 Millionen Euro überwiesen. (aeg/sda/dpa)

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36 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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verbosus.ch
29.07.2022 16:08registriert März 2019
Falls die Anschuldigungen zutreffen sollten: Pfui, Shakira, ab in den Knast. Wer dermassen stinkreich ist und sich vor den Steuern drückt, obschon man es auf dem eigenen Bankkonto kaum merken würde, hat einen charakterlichen Tiefstpunkt erreicht.

Wie sagte noch Cicero: "Keine Staatsform ist entstellter als jene, in der man die Reichsten für die Besten hält."
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Gluehwuermchen
29.07.2022 16:09registriert Dezember 2021
Und ich überlege mir immer vor dem Absenden der Steuererklärung alles dreifach, ob ich nicht etwas übersehen/vergessen habe - aber so 14.5 Mio können einem halt schon mal vergessen gehen bzw. bei diesem Betrag ist es auch nicht nötig, sich rechtlich abzusichern 🤗
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In vino veritas
29.07.2022 16:21registriert August 2018
Ja klar. Die überwiegende Zeit zu Besuch und gemeldet ist sie auf den Bahamas. Und die Steuern, die sie ja nicht bezahlen muss (sie ist ja schliesslich unschuldig) hat sie natürlich aus Grosszügigkeit nachbezahlt. Kommt das nicht einem Schuldeingeständnis gleich? Trotz Unschuldsvermutung ist es hier sehr schwierig, ihr zu glauben.

Diese Gier ist einfach ekelhaft!
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