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Britain's Prince Charles arrives at the Imperial Palace for the Court Banquets after the enthronement ceremony of Emperor Naruhito in Tokyo Tuesday, Oct. 22, 2019. (Pierre-Emmanuel Deletree/Pool Photo via AP)

Dürfte nicht sehr amused sein: Prinz Charles. Bild: AP

People-News

Prinz Charles geht Kunstfälscher auf den Leim – Bilder für 136 Mio. Franken betroffen



Prinz Charles, Thronfolger von Grossbritannien, ist in einen handfesten Kunstskandal verwickelt worden, bei dem Gemälde im Wert von 105 Millionen Pfund (136 Millionen Franken) an ihre Besitzer zurückgegeben wurden. Dies berichtete die englische Zeitung Daily Mail.

Bei den drei Gemälden handelt es sich um angebliche Werke von Picasso, Monet und Salvador Dali.

This undated photo provided by Christie's shows Claude Monet's

Eines der Seerosenbilder von Claude Monet. Eine gefälschte Version soll in Prinz Charles' Stiftungshaus gehangen haben. Bild: AP/Christie's

Ans Licht gekommen ist der Skandal, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, dass es sich bei dem Seerosen-Gemälde von Claude Monet um eine Fälschung handle, und nicht um das Original, das einen Wert von 50 Millionen Pfund (64 Millionen Franken) hat.

Die Gemälde hängen allesamt im Dumfries-Haus, dem Hauptsitz von Prinz Charles' «The Prince's Foundation». Sie wurden mittlerweile entfernt.

Bilder von amerikanischem Fälscher?

Die Gemälde hatte die Stiftung von dem englischen Geschäftsmann James Stunt geliehen bekommen. Dies bestätigte die Stiftung letzte Woche. Es sei üblich, von Zeit zu Zeit Kunststücke auf Leihbasis auszustellen, sagte ein Sprecher der gemeinnützigen Organisation.

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Der gefälschte Picasso. Bild: screenshot dailymail

Das wäre auch kein Problem, wären die Bilder nicht gefälscht. Tony Tetro, ein amerikanischer Künstler, sagte gegenüber «Daily Mail», dass er die Bilder gemalt habe. Tetro verbrachte einst sechs Monate hinter Gitter, weil er Gemälde gefälscht und verkauft hatte. Er wirft Stunt auch vor, dass er gewusst habe, dass die Bilder von ihm seien.

Stunt selbst, konfrontiert mit den Vorwürfen, wies jegliche Schuld von sich. Keine seiner Bilder seien gefälscht.

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Dying Christ: der gefälschte Dali. Bild: screenshot dailymail

Mittlerweile sind alle 17 Gemälde, die Stunt der Stiftung geliehen hat, entfernt worden. «Es ist extrem bedauerlich, dass man sich um die Authentizität dieser Bilder Sorgen machen muss», sagte ein Sprecher der Stiftung am Samstag.

(dfr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DocShi 04.11.2019 17:31
    Highlight Highlight @Theor und Lokutus:
    Wenn ihr den Artikel richtig gelesen hättet dann wüsstest Ihr dass Sich Prince Charles nicht wegen dem Geld sorgt oder aufregt, die Bilder waren geliehen!
    Aber eben...
  • Baba 04.11.2019 17:29
    Highlight Highlight Inwiefern ist da der Prince of Wales in einen "Kunstskandal" verwickelt? Diese Aussage erscheint mir etwas gar reisserisch.

    Die Gemälde gehören nicht ihm. Sie waren Leihgaben eines Sammlers, der nach wie vor auf die Echtheit der Bilder beharrt. Die Bilder hingen auch nicht in einem privaten Wohnsitz des Prinzen, sondern in den Räumlichkeiten der "Prince's Foundation". Ich bezweifle sogar, dass der Prinz selbst entschieden hat, dass diese Werke ausgestellt werden...
  • Dubio 04.11.2019 17:06
    Highlight Highlight Zum Thema Kunstfälschung gibts ein hervorragende Doku über Wolfgang Beltracchi. Einer der besten Fälscher überhaupt und gleichzeitig eine äusserst kurlige Person. Sehr empfehlenswert.

    https://www.imdb.com/title/tt3212568/
  • darkshadow 04.11.2019 14:54
    Highlight Highlight Habe mal eine Doku über Weinfälschungen gesehen. Selbst die Experten haben es nicht bemerkt! Warum? Weil selbst die Experten diese Weine noch nie selber getrunken haben. .. wenn du die Originale noch nie gesehen hast, wie bist du dann fähig eine Fälschung zu erkennen? Fast gar nicht.. Der Fälscher ist nämlich immer einen Schritt voraus
    • _stefan 04.11.2019 15:43
      Highlight Highlight Bei alten Kunstwerken ist dies bisschen einfacher, jedoch nicht ganz billig. U.a. werden da Farbpigmente im Chemielabor untersucht. Für eine perfekte Fälschung eines Monets müsste man also zuerst eine Leinwand und Farben aus den frühen 1900er-Jahren beschaffen...
    • darkshadow 04.11.2019 18:15
      Highlight Highlight Stimmt, aber trotzdem schaffen es diese Fälschungen immer wieder in die Galerien zu Experten. Ausserdem kann auch die Farbe gefälscht werden. Besser wird hier die Radiokarbonmethode sein...
  • Theor 04.11.2019 14:50
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Lokutus 04.11.2019 14:49
    Highlight Highlight Schön, trifft es keinen Armen...🤑🤑🤑

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