International
Polen

Schülerin in Polen erstochen

Schülerin in Polen erstochen – Zwölfjährige unter Verdacht

16.12.2025, 13:2716.12.2025, 17:00

In Polen wird eine zwölfjährige Schülerin verdächtigt, ihre elfjährige Schulkameradin erstochen zu haben. Die tatverdächtige Schülerin sollte noch am Dienstag vor dem Familiengericht vernommen werden, wie eine Sprecherin der örtlichen Staatsanwaltschaft dem Portal Onet.pl sagte.

ARCHIV - 18.01.2024, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Das Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug. (zu dpa:
Die elfjährige erlag ihren Verletzungen noch am Tatort. (Symbolbild)Bild: DPA

Die beiden Mädchen kannten sich demnach vom Sehen, waren aber nicht miteinander befreundet. Das Motiv ist bislang unklar. Die Tat im niederschlesischen Jelenia Gora – rund 70 Kilometer südöstlich von Görlitz gelegen – ereignete sich bereits am Montag.

Am Nachmittag war bei der Polizei ein Anruf eingegangen, dass zwei Mädchen sich prügeln würden. Als die Beamten wenige Minuten später dort eintrafen, fanden sie an einem Bachufer unweit der Schule die Leiche der Elfjährigen. Sie wies viele Verletzungen durch einen spitzen Gegenstand auf. Anhand der Hinweise von Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet hatten, kamen die Ermittler schnell auf die Spur der Zwölfjährigen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nach Babymilch-Skandal: EU empfiehlt Cereulid-Grenzwerte für Milchpulver
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am Montag Höchstwerte für ein Toxin festgelegt, das manchmal in Milchpulver vorkommt. Zuvor war es in mehreren Ländern zu Rückrufaktionen gekommen.
Zur Story