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FILE - This Nov. 25, 2014, file photo, shows demonstrators blocking Public Square in Cleveland, during a protest over the police shooting of 12-year-old Tamir Rice. A decision on whether to charge two white officers in the death of Tamir Rice, one of the higher-profile cases of black deaths at the hands of officers that have roiled cities nationwide, could come any day. The grand jury making the decision has been meeting since mid-October. (AP Photo/Tony Dejak, File)

Proteste und Entsetzen in Cleveland nach der Erschiessung von Tamir Rice.
Bild: Tony Dejak/AP/KEYSTONE

Kein Verfahren gegen US-Polizisten nach Tod des 12-jährigen Tamir Rice



Für die tödlichen Schüsse auf den 12-jährigen Schwarzen Tamir Rice muss ein US-Polizist nicht vor Gericht. Es habe eine verhängnisvolle Verkettung menschlicher Irrtümer gegeben, es sei aber kein Verbrechen begangen worden, sagte Staatsanwalt Timothy J. McGinty am Montag.

Darum habe die Anklagekammer entschieden, der Polizist müsse nicht vor Gericht. Der 12-Jährige wurde im November 2014 in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio erschossen. Der Fall hatte in einer Serie tödlicher Polizistenschüsse auf Schwarze in den USA besondere Aufmerksamkeit erregt, weil das Opfer so jung war.

Video von Erschiessung des 12-jährigen Tamir Rice

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Video von Erschiessung des 12-jährigen Tamir Rice
quelle: x80001 / handout
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Der Bub hatte mit einer Druckluftpistole hantiert. Ein Passant alarmierte die Polizei, wies aber darauf hin, dass es sich vermutlich um keine echte Waffe handle. Diese Einschränkung gab die Notrufzentrale wohl nicht an die Polizisten weiter.

Zwei Gutachten hatten den Polizisten entlastet. Sie folgten der Argumentation von Officer Tim Loehmann. Dieser hatte gesagt, er habe eine Spielzeugpistole des Jungen für echt gehalten und sich unmittelbar bedroht gefühlt. (sda/dpa)

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