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Putin ist in Rom und betont seine Freundschaft zu Salvinis Lega



epa07693870 Italian National Police officers monitor in Saint Peter's square in the Vatican, 04 July 2019. The Vatican's and Rome's city centre are under high security level ahead of the Russian President Putin's visit on 04 July.  EPA/Massimo Percossi

Rom bereitet sich auf Putin vor. Bild: EPA

Vor seinem Treffen mit Papst Franziskus und dem italienischen Staatschef Sergio Mattarella am Donnerstag in Rom hat der russische Staatspräsident Wladimir Putin die engen Beziehungen zur rechten Regierungspartei Lega um Innenminister Matteo Salvini hervorgehoben.

«Unsere Standpunkte sind übereinstimmend. Salvini kennt die russische Realität gut», sagte Putin in einem Interview. Die Kontakte zwischen der Lega und seiner Partei Einiges Russland seien konstant. Er habe mit Salvini über die Beziehungen zwischen Russland und der EU gesprochen, sagte Putin im Interview mit der Mailänder Tageszeitung «Corriere della Sera» (Donnerstagsausgabe).

Zugleich unterhält Putin weiterhin freundschaftliche Beziehungen zu Ex-Premier Silvio Berlusconi. «Silvio ist ein Politiker von Weltformat, ein wahrer Leader, der die Interessen seines Landes auf dem internationalen Parkett fördert», sagte Putin. Berlusconi habe sich stark für die Entwicklung guter Beziehungen zu Russland engagiert.

epa07691640 Italian Deputy Premier and Interior Minister Matteo Salvini holds a taser during the visit to the National Center of specialization and refinement in shooting, in Nettuno, Italy, 03 July 2019. Interior Minister Matteo Salvini voiced anger after Sea Watch 3 captain Carola Rackete was released from house arrest late Tuesday. 'It's a disgraceful sentence', Salvini said.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Matteo Salvini. Bild: EPA

Salvinis Lega, die seit Juni 2018 in einer Koalition mit der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung in Rom regiert, hat ebenso wie die FPÖ eine Kooperationsvereinbarung mit Putins Partei Einiges Russland abgeschlossen. Salvini, der sich gegen die EU-Sanktionen gegen Russland ausspricht, hat auch bereits mehrmals Moskau besucht.

Putin trifft am Donnerstag den Papst bei einer Audienz im Vatikan. Es ist bereits das dritte Treffen zwischen Franziskus und dem russischen Präsidenten. 2013 und 2015 gab es ebenfalls Audienzen für Putin. Neben dem Papst trifft Putin auch Italiens Regierungschef Giuseppe Conte und Staatspräsident Mattarella. (aeg/sda/apa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • oskar 04.07.2019 21:50
    Highlight Highlight putin mag faschos. überraschung 🥳
  • Juliet Bravo 04.07.2019 18:05
    Highlight Highlight Interessant sind vor allem auch die finanziellen Verflechtungen!
  • rodolofo 04.07.2019 14:17
    Highlight Highlight Wenn wir Russland als Sehnsuchtsort "unserer" Rechtsnationalen und Faschisten begreifen, dann erkennen wir auch, dass Russland längst ein Teil von Europa ist!
    Allerdings befindet sich Putin-Russland an einem bedenklichen Pol. Dass sich Italien auf diesen Pol zu bewegt, ist ebenfalls bedenklich und hat mit dem Machismo, der Katholischen Bigotterie und mit der Mafia zu tun...
  • Hans Jürg 04.07.2019 14:09
    Highlight Highlight Putin und Salvini? Passen sehr gut zusammen. Perfekt sogar.

    Gut, er eine ist Diktator, der andere wäre es gerne.
    Der eine lässt Journalisten und Oppositionelle ermorden, der andere würde das gerne.

    Also eigentlich ein perfektes Paar. Mentor und Schüler sozusagen. Da könnte ja sogar noch Liebe daraus werden.

    Achsoo, beide haben ein Problem damit, zu ihren homoerotischen Phantasien zu stehen und können diese auch nicht ausleben.

    Aber kein Problem ohne Lösung: Beide hetzen gegen Homosexuelle.

    Der eine hat es verboten und der andere würde das auch gerne.
  • Clife 04.07.2019 12:05
    Highlight Highlight Für Putin ist jeder Politiker ein Freund, der im Grunde sein Land vernichtet. Hand in Hand mit Trump, Erdogan, Salvini und co.
    • piatnik 04.07.2019 12:33
      Highlight Highlight von trump kann man das aktuell sicher nicht behaupten!
    • rodolofo 04.07.2019 14:19
      Highlight Highlight @ piatnik
      Und wieso nicht?
    • piatnik 04.07.2019 17:50
      Highlight Highlight @rodolfo...informierst du dich nur auf watson?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kupetzky 04.07.2019 11:39
    Highlight Highlight Klar verstehen die sich gut: Salvini will aus Europa raus, Putin nach Europa rein. It's a golden handshake baby. A golden handshake!
    • Basti Spiesser 04.07.2019 15:26
      Highlight Highlight Putin nach Europa rein? Stimmt ganz vergessen, er hat wie seit 5 Jahren behauptet bereits die Balten und die Ukraine eingenommen... was kommt wohl als nächstes?
    • Kupetzky 04.07.2019 18:49
      Highlight Highlight First we take the Krim - and then we take Berlin.

      I'm ernst: ich habe ja nichts von Einmarsch gesagt. Aber cyberkrieg wahlmanipulation und die Unterstützung der neofaschisten sind Realität.
    • Basti Spiesser 06.07.2019 03:40
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • roger.schmid 04.07.2019 11:20
    Highlight Highlight «Unsere Standpunkte sind übereinstimmend»

    Es ist ein ganz schlechtes Zeichen, wenn sich ein Feind der liberalen Demokratie und Europas so über einen europäischen Regierungschef äussert.

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