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Unverifizierte Aufnahme aus dem russischen Dscherisnk. Bild: screenshot twitter

19 Verletzte bei Sprengstoff-Explosionen auf russischem Industriegelände



In der russischen Stadt Dserschinsk haben sich zwei schwere Sprengstoff-Explosionen auf einem Werksgelände ereignet. Mindestens 19 Menschen seien verletzt worden, teilte die Gesundheitsbehörde der Region der Agentur Interfax zufolge mit.

In russischen Medien waren eine riesige Rauchwolke sowie Feuer zu sehen. Die Explosionen ereigneten sich demnach am Samstag bei einem Sprengstoffhersteller, in anderen Meldungen war die Rede von einem Munitionsbetrieb.

Grosse Teile des Werks seien komplett zerstört worden, hiess es. Auf Videos mit Tonspur war die schwere Erschütterung zu hören. Bewohner der Stadt wurden aufgerufen, ihre Fenster geschlossen zu halten. Das Feuer war noch nicht gelöscht. Auch wurden weitere Explosionen nicht ausgeschlossen.

Gebietsgouverneur Gleb Nikitin habe einen Sonderstab eingerichtet, meldete Interfax. Er sei auf dem Weg an die Unglücksstelle. Die Hintergründe der Explosionen waren noch unklar. In dem Werk werden Medien zufolge Sprengsätze für militärische und zivile Zwecke hergestellt. Dserschinsk liegt rund 400 Kilometer östlich von Moskau.

In Russland kommt es immer wieder zu verheerenden Unglücken mit vielen Toten und Verletzten. Ursache dafür ist oft, dass elementarste Sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten werden. (sda/dpa)

Flammendes Inferno nach Explosion in Treibstofflager

Feuerwerksfabrik fliegt in den Luft

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Mü 01.06.2019 15:22
    Highlight Highlight Weiss Watson noch nicht, dass Kiew nicht mehr zur UDSSR gehört? "In Russland kommt es immer wieder zu verheerenden Unglücken mit vielen Toten..." und dann Beispiele aus Kiev und Mexiko.
    • Daniel Huber 01.06.2019 22:44
      Highlight Highlight @Peter Mü: Die Bildstrecke und das Video sind älter, sie sind hier als Kontext zu dieser aktuellen Meldung eingefügt. Dabei steht nicht die geografische Lage im Vordergrund, sondern das Thema.

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