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Russland: Ein Toter bei Grossbrand in St. Petersburg

Grossbrand in russischem Fabrikgebäude: ein Feuerwehrmann gestorben

In der russischen Stadt St. Petersburg ist ein Fabrikgebäude in Flammen aufgegangen. Schnell griff das Feuer um sich und riss mindestens einen Feuerwehrmann in den Tod – dabei hätte der Brand vermieden werden können.
12.04.2021, 21:0512.04.2021, 21:05
Ein Artikel von
t-online

Die russische Feuerwehr in St. Petersburg hat über Stunden gegen einen riesigen Brand in einem historischen Fabrikgebäude gekämpft. Der Brand frass sich durch mehrere Etagen des Backsteingebäudes, das zum Teil noch als Industriegelände genutzt wird. Die Flammen erfassten auch Bäume rund um das denkmalgeschützte Gebäude, wie AFP-Journalisten berichteten.

Grossbrand in St. Petersburg

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Grossbrand in St. Petersburg
Die Flammen und der Rauch steigen meterhoch aus dem historischen Fabrikgebäude Nevskaya in St.Petersburg, Russland, empor. Rund 300 Feuerwehrleute und 60 Löschfahrzeuge sind am 12. April 2021 im Einsatz –auch ein Helikopter hilft bei der Löschung des Brandes.
quelle: keystone / anatoly maltsev
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Mindestens ein Feuerwehrmann sei dabei am Montag ums Leben kommen, zwei seiner Kollegen seien mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht worden, teilten die Behörden mit. Die Flammen breiteten sich demnach auf einer Fläche fast so gross wie ein Fussballfeld aus. Mehrere Hubschrauber löschten aus der Luft. Auch das Militär unterstützte dabei. Grosse Teile des Daches stürzten den Angaben zufolge ein. Mehr als 300 Einsatzkräfte waren vor Ort.

War es fahrlässige Tötung?

Die Löscharbeiten dauerten am Abend zunächst an. Weil das Feuer auf andere Gebäude überzugreifen drohte, wurde ein Hotel evakuiert. Auf Bildern war zu sehen, wie dichte Rauchwolken über St. Petersburg zogen. 

Das russische Ermittlungskomitee leitete eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung ein. Nach Angaben der Nachrichtenagentur «Tass» hatte das Ministerium für Notfallsituationen das Fabrikgebäude vor knapp einem Monat in Augenschein genommen. Dabei seien mehrere Verstösse unter anderem gegen die Brandschutzauflagen festgestellt worden.

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