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Sie sollen Moskau imponieren – Bundeswehr verlegt Panzer nach Litauen

Sie sollen Moskau imponieren – Bundeswehr verlegt Panzer nach Litauen

22.02.2017, 12:1722.02.2017, 13:05
NATO

Die NATO stellt in Litauen eine «Enhanced Forward Presence Battle Group» auf: In Rukla rund 100 Kilometer von der russischen Grenze entfernt hatte Anfang Februar ein Vorauskommando von Soldaten aus Deutschland und Belgien mit dem Aufbau eines Stützpunktes für 1000 Mann begonnen. Neben zwei Stabsgebäuden wurden Container-Unterkünfte, Munitionslager sowie Instandhaltungs- und Logistikbereiche eingerichtet.

Solche «Battlegroups» wurden nach der Annektion der Krim durch Russland auch in den anderen baltischen Staaten aufgestellt: Die in Estland wird von Grossbritannien geführt, die in Lettland von kanadischen Truppen. In Litauen werden die deutschen und belgischen Truppen von Kameraden aus den Niederlanden, Luxemburg und Norwegen verstärkt.

Die Bundeswehr wird 450 von den geplanten 1000 Soldaten stellen. Berlin hat nun mit der Verladung von Kampf‐, Berge‐, Pionier‐, Brückenlege‐ und Schützenpanzern begonnen: Das Bataillon setzt vor allem auf Leopard-2-Kampfpanzer und den Schützenpanzer «Marder». Im Juni dieses Jahres soll die Battlegroup voll einsatzfähig sein, teilte die Bundeswehr mit.

NATO verlegt Truppen nach Litauen

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NATO verlegt Truppen nach Litauen
Fang, Kamerad! Belgische und deutsche Soldaten richten in Rukla in Litauen einen Stützpunkt für die «Enhanced Forward Presence Battle Group» ein, die Russland abschrecken soll, dem baltischen Land auf die Pelle zu rücken. (Bild: Bundeswehr/Bogawitch)
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(phi)

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183 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Fafnir
22.02.2017 13:10registriert August 2016
Imponieren:
großen Eindruck [auf jemanden] machen; Bewunderung [bei jemandem] hervorrufen.
Ich weiss jetzt nicht in wie Fern Russland die tollen Natogeräte bewundert.
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Duweisches
22.02.2017 13:19registriert Juni 2015
Ich will mir gar nicht ausmalen was die Überschrift wäre wenn Russland Panzer in Mexico stationieren würde... ^^
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Denk-mal
22.02.2017 12:30registriert August 2015
..tia, die Deutschen waren ja schon dort..
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Trump sticht Parmelin: Schweizer Sorgen interessieren Kanzler Merz kaum
Die Stahlzölle der EU sind auch beim Besuch des Bundespräsidenten in Deutschland ein Thema. Bei seinem Gastgeber scheint Guy Parmelin allerdings auf wenig Verständnis zu stossen.
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