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Auch NATO lässt russische Diplomaten ausweisen



epa06632271 (FILE) - North Atlantic Treaty Organization (NATO) Secretary General Jens Stoltenberg speaks at a news conference at the NATO headquarters in Brussels, Belgium, 15 March 2018, (reissued 27 Match 2018). Jens Stoltenberg reports that seven members of staff at the NATO mission in Russia are to be expelled. The Russian response is following the coordinated action by many nations in the expulsion of Russian diplomats after the use of a chemical weapon in the attempted murder of Sergei Skripal, a former Russian intelligence official, and his daughter, Yulia, in Salisbury, England, on 04 March 2018.  EPA/OLIVIER HOSLET

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Bild: EPA/EPA

Wegen des Nervengiftanschlags im englischen Salisbury hat nun auch die NATO Strafmassnahmen gegen Russland verhängt. Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigte am Dienstag an, dass sieben Mitarbeitern der russischen NATO-Vertretung die Akkreditierung entzogen werde.

Zudem werde die russische Delegation künftig nur noch 20 Personen gross sein dürfen. Dies entspreche einer Reduzierung der Maximalgrösse um zehn Personen.

Bei dem Anschlag in Salisbury waren Anfang März der frühere Doppelagent Skripal und seine Tochter Yulia schwer vergiftet worden. Die Täter nutzten dabei nach derzeitigem Ermittlungsstand den in der Sowjetunion entwickelten Kampfstoff Nowitschok. Russland streitet jegliche Verantwortung für den Anschlag ab.

Die NATO-Staaten hatten den Anschlag auf Skripal bereits Mitte des Monats verurteilt und ihre Solidarität mit Grossbritannien zum Ausdruck gebracht. Zuletzt wiesen rund zwei Dutzend NATO-Partner Grossbritanniens und Verbündete mehr als 140 russische Diplomaten aus. (sda/dpa)

Russland ist «höchstwahrscheinlich» verantwortlich

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wombat94 27.03.2018 22:36
    Highlight Highlight Die ganzen Diplomaten müssen doch untereinander noch weitere Informationen haben bzw. ausgetauscht haben, ansonsten kann ich mir das vorgehen nicht erklären.
    Wie in div. anderen Kommentaren schon erwähnt kann das Gift theoretisch von div. Staat hergestellt weden und womöglich findet man es sogar auf dem Schwarzmarkt.
    Das und das die Opfer ehemalige Russische Agenten sind könnnen doch für solche A?tionen nicht ausreichen. Ich hoffe die sind sich ihrer Sache ganz sicher, das könnte böse ins Auge gehen und die müsahm aufgebauten (guten) Beziehung zu Russland zerstören
    • Sebastian Wendelspiess 28.03.2018 00:04
      Highlight Highlight Der Westen fährt sich mit seiner Überheblichkeit gerade selbst an die Wand. Traurig das Diplomatie heute nicht mehr möglich ist.
  • Spooky 27.03.2018 21:49
    Highlight Highlight Wäre schön, wenn John Le Carré etwas zu diesem Fall sagen würde.
  • Gogl Vogl 27.03.2018 18:08
    Highlight Highlight Die NATO soll lieber mal die Füsse stillhalten, wenn sie ein tatsächliches Interesse an einer friedlichen Lösung dieses Problems haben sollte.

    Ebenfalls Skandinavien und die baltischen Staaten, welche gegenüber Russland Vertragsbruch um Vertragsbruch begangen haben, indem sie NATO-Truppen an den russischen Grenzen installieren und aufrüsten.

    Was folgt wohl auf den erneuten Sanktionenschwall aus Europa? Richtig, ganz ganz teures Gas aus Russland. Wen bremsts, wen bringts voran?

    Der Westen muss endlich aufhören mit seinem "Siegeszug" oder der Westen geht unter.
    • cheko 28.03.2018 09:54
      Highlight Highlight Soso, die baltischen Staaten müssen sich also der Dominanz von Russland fügen? Ich komme aus Osteuropa und habe Verwandte in den baltischen Staaten.. Wir alle haben lieber die NATO als die Russischen Truppen in unseren Ländern!
    • Gogl Vogl 28.03.2018 14:49
      Highlight Highlight Auf Kosten von ganz Europa. Danke euch!
    • Gogl Vogl 28.03.2018 16:21
      Highlight Highlight Es ist anscheinend souveräner 50 Jahre lang bestehende Friedensverträge einseitig zu kündigen und die Aussenpolitik an die USA zu übergeben. Klar doch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 27.03.2018 17:47
    Highlight Highlight Für die Erhaltung des Weltfriedens zweifellos ebenso geist- wie hilfreich, nötig auf blossen Verdacht hin, war es ja eh 🙄.

    Irony off....

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