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Putin: Sanktionen schaden EU mehr als Russland



Russian President Vladimir Putin gestures while speaking during his annual call-in show in Moscow, Russia, Thursday, June 20, 2019. Putin hosts call-in shows every year, which typically provide a platform for ordinary Russians to appeal to the president on issues ranging from foreign policy to housing and utilities. (Alexei Nikolsky, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP)

Bild: AP/Pool Sputnik Kremlin

Die vom Westen wegen des Ukraine-Konflikts verhängten Sanktionen gegen Russland schaden der EU nach Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin mehr als seinem Land. «Sie verlieren unseren Markt», sagte Putin am Donnerstag in der Fernsehsendung «Direkter Draht».

Er antwortete damit auf eine Zuschauer-Frage, wie sich die Strafmassnahmen auswirkten und wann sich das Verhältnis mit dem Westen bessere. Nicht sein Land habe den Streit mit dem Westen angefangen, sagte Putin. Die EU habe seit 2014 rund 240 Milliarden Dollar verloren, Russland hingegen nur 50 Milliarden durch den ausbleibenden Handel.

Er wies die Sanktionen des Westens für die Einverleibung der Krim und wegen des Krieges in der Ostukraine als unrechtmässig zurück. Wenn Russland eine Okkupation des ostukrainischen Konfliktgebiets Donbass vorgeworfen werde, dann sei das «völliger Unsinn und Lüge». Er verwies etwa auf den grossen Nachbarn China, der seine Wirtschaftsbeziehungen mit Russland noch ausgebaut habe.

Putin machte deutlich, dass er keine Änderung im Verhältnis zur EU erwarte. Die Sanktionen hätten auch Kräfte in der eigenen Wirtschaft mobilisiert.

Viele Menschen machten in der inzwischen 17. Sendung ihrem Ärger Luft über niedrige Löhne, einen sinkenden Lebensstandard, teure oder gar nicht verfügbare wichtige Medikamente und soziale Missstände. Die Fragen der Bürger gehen traditionell in die Millionen. Im vergangenen Jahr beantwortete Putin in 4 Stunden und 20 Minuten 79 Fragen. (sda/dpa)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TingelTangel 20.06.2019 17:08
    Highlight Highlight Wau, der soll Besser schauen das die Bevölkerung sich nicht Langsam Fragt was er so geleistet hat für das Land, in dem er seit 20 Jahren denn Ton angibt.

    https://www.srf.ch/play/radio/rendez-vous/audio/putin-stellt-sich-den-fragen-seiner-buerger?id=65a56b09-d399-4364-b99f-434e71f4fd30&expandDescription=true
  • nach gang 20.06.2019 15:51
    Highlight Highlight Erinnert nirgendwie an den Vettrag von Versaille. Nach dem Ende des 1 Weltkrieg wurde Deutschland mehrere Waffengattungen verboten. Die Deutschen erfanden einfache Neue und kurze Zeit später waren das britsche und das französische Weltreich geschichte.
  • Kubod 20.06.2019 15:42
    Highlight Highlight Die Sanktionen des Westens betreffen Leute und Institutionen, die mit dem Einmarsch in der Ukraine zu tun haben.
    Putin hat als Reaktion darauf einen Importstopp für westliche Waren erlassen und quasi die Bürger des Landes teilhaben lassen an den Sanktionen.
    Kein französischer, italienischer, spanischer, portugiesischer Wein / Käse / Fleisch etc. mehr in den Regalen der Kaufhäuser. Die in Russland hergestellten Ersatzprodukte sind bestenfalls ungeniessbar, teils sogar gesundheitsgefährdend.
    Kein Wunder, sind die Russen nicht glücklich darüber. Nur eben - das war Putins Idee.
  • swisskiss 20.06.2019 14:35
    Highlight Highlight Tja Vladi. Die Sanktionen schaden NICHT dem Westen, sondern Dein Importstopp westlicher Lebensmittel als Reaktion auf die Sanktionen.

    Da darfst Du gerne die Kritik Deiner Bürger auf die eigene Kappe nehmen, wenn der Westen trotz Deiner Darstellung wohl weniger leidet, als dein eigenes Volk.

    Zu argumentieren, dass die Annexion der Krim und die Unterstützung der Rebellen in der Ostukraine rechtens sind, mit dem Verweis auf die chinesischen Beziehungen, sind kurz nach dem Jahrestag des Tian’anmen-Massaker nur noch Realsatire.

    Wie immer Staatspropaganda ohne Inhalt.
    • nach gang 20.06.2019 15:46
      Highlight Highlight @swisskiss
      Ich hoffe sehr das Du Russisch sprichst. Längere Zeit in Russland warst und die Sendung vom Anfang zum Ende geschaut hast. Ich würde gerne Erfahren wie Du zu Deinem Expertenurteil kommst.
    • swisskiss 20.06.2019 16:38
      Highlight Highlight nach gang: Jemand der voraussetzt, dass man die Landesprache sprechen und in diesem Land gelebt haben muss, um völkerrechtliche Grundsätze oder politische Machtmechanismen und ihre Werkzeuge zu verstehen, darf nun wirklich keine Antwort erwarten.
      Das ist so hohl, wie wenn man Jemandem die Kompetenz zum Thema Alkoholmissbrauch abspricht, weil er kein Säufer ist.
    • nach gang 20.06.2019 18:17
      Highlight Highlight @swisskiss
      hier geht es um eine Fernsehsendung. Um sie zu beurteilen sollte man sich schon von Anfang bis zu Ende gesehen haben und die Sprache verstehen in der gesprochen wird. Den Alltag in einem Land kann man einfacher beurteilen wenn man vor Ort war.
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