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Wie gross ist die Kriegsgefahr am Golf?

Statt unter dem «maximalen Druck» zu zerbrechen, bäumt sich der Iran erfolgreich auf – zum Erstaunen seiner Gegner.

Martin Gehlen, Tunis / ch media



Saudi Energy Minister Prince Abdulaziz bin Salman, speaks during a press conference in Jiddah, Saudi Arabia, Tuesday, Sept. 17, 2019. (AP Photo/Amr Nabil)
Abdulaziz bin Salman

Die Lage am Persischen Golf spitzt sich zu. Der saudische Energie-Minister Abdulaziz bin Salman am Dienstag während einer Pressekonferenz. Bild: AP

Der Schock in Saudi-Arabien über die brennenden Ölanlagen sitzt tief, der Schaden ist enorm. Die Raketen trafen nicht irgendwelche herkömmlichen Öltanks, sondern gezielt die wertvollen Gas-Öl-Abscheidekessel. Sie sind das Herzstück der Raffinerie in Abkaik. Sie zu ersetzen, wird Monate dauern.

Trotzdem sind die Reaktionen aus der saudischen Hauptstadt Riad bisher sehr verhalten. König Salman schweigt, sein nach Washington entsandter Sohn beschwor die Gesprächspartner im Pentagon und im amerikanischen Aussenministerium, man wolle den Iran, den Erzrivalen am Persischen Golf, zwar ökonomisch isolieren, aber keinen Krieg.

FILE - In this June 24, 2019 file photo, Saudi Arabia's Crown Prince Mohammed bin Salman, meets with Secretary of State Mike Pompeo at Al Salam Palace in Jiddah, Saudi Arabia. The renewed push to publicly list its most valuable entity, Aramco, is part of a high-stakes plan by the Saudi crown prince to prepare the country for a future less dependent on oil for survival. Saudi Arabia has not said which international exchange it will list Aramco on. (AP Photo/Jacquelyn Martin, Pool, File)
Mohammed bin Salman

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman Bild: AP

Denn spätestens seit dem Wochenende ist der gesamten Region klar, über welches Raketenpotenzial der Iran verfügt. Klar ist auch, dass der Iran mit seinem Waffenarsenal seine Verbündeten ausrüstet: die Huthis im Jemen, die schiitischen Milizen im Irak und die Hisbollah im Libanon. Gegen solche neuartigen Schwarm-angriffe mit Drohnen und Cruise Missiles sind selbst die teuersten Abwehrsysteme nicht gewappnet.

Bei einem Kriegsausbruch stünden Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an vorderster Front und müssten mit weiteren Angriffen wie jenen vom Samstag rechnen. Weitere Förderanlagen würden in Flammen aufgehen, der Ölexport möglicherweise komplett zusammenbrechen.

Der iranische Präsident Hassan Ruhani zeigt sich offen für ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Als Voraussetzung fordert er jedoch die Aufhebung aller Sanktionen. (Archivbild)

Irans Präsident Hassan Ruhani. Bild: EPA PRESIDENTIAL OFFICIAL WEBSITE

Ein Rekordölpreis könnte die Weltwirtschaft in die Rezession treiben. Ausländische Arbeitskräfte, die das Rückgrat der Golf-Ökonomie bilden, würden die Koffer packen. Und alle Pläne des Königshauses, die saudische Wirtschaft für die Zeit nach dem Öl umzubauen, wären um Jahre zurückgeworfen.

Und so rasselt der Chefverbündete der Saudis, US-Präsident Donald Trump, zwar kräftig mit dem Säbel und meldet die USA per Twitter als «Gewehr bei Fuss». Doch entscheidend bei seinem martialischen Tweet ist eher der Nachsatz, man warte auf Nachricht aus dem Königreich, wie es jetzt weitergehen solle. Er habe den Saudis nichts versprochen, beteuerte der US-Präsident im Oval Office.

Die Strategie der USA hat komplett versagtAls Premium-Waffenkunde ist Trump das saudische Königreich hochwillkommen, nicht jedoch als Auslöser eines weiteren amerikanischen Nahostkrieges wie zuvor im Irak und in Afghanistan.

Saudi-Arabien solle seine Kriege selbst führen, twitterte Trump bereits 2014, bevor er sich um das Präsidentenamt bewarb. An dieser Sicht der Dinge dürfte sich bis heute wenig geändert haben.

Entsprechend wankelmütig verhalten sich der Mann im Weissen Haus und seine Entourage nach dem Grossangriff auf die Ölanlagen von Abkaik und Khurais. Mal bezichtigen sie Iran-treue Milizen im Irak und zeigen direkt auf Teheran, dann rudern sie nach entschiedenem Protest der Bagdader Führung wieder zurück. Mal trompetet Trump, diese Attacke dürfe nicht ohne Antwort bleiben, eine Stunde später bereits flötet er, er wolle mit niemandem Krieg und lieber Irans Präsident Hassan Rohani persönlich treffen.

Die Saudis wiederum schickten ihre Kampfjets los zu Vergeltungsangriffen auf die Huthis, obwohl Riad und Washington den jemenitischen Rebellen einen derart komplexen und präzisen Luftschlag gar nicht zutrauen.

Und so rutscht der US-Präsident ein weiteres Stück in die Grube hinein, die er sich mit seinem unbedachten Austritt aus dem Atomvertrag selbst ausgehoben hat. Damals redeten ihm seine Berater ein, unter dem maximalen Druck der Sanktionen werde der Iran schon bald lautlos kollabieren, die iranische Führung werde um Gnade winseln. Es kam anders.

Stattdessen führt der Iran seinen Widersachern nun Zug um Zug vor, dass auch sie für ihre Konfrontationspolitik einen beträchtlichen Preis zahlen müssen. Trumps Behauptung, seine Strategie erzeuge viele Gewinner und nur einen Verlierer, den Iran, die stellt sich als falsch heraus. Stattdessen könnten am Ende alle zu den Verlierern gehören. Die Saudis wissen das seit dem Desaster am vergangenen Samstag. Und auch Trump scheint es mittlerweile zu ahnen.

Angriff auf Erdölraffinerie in Saudi-Arabien

Drohnenangriff auf die grösste Ölraffinerie Saudi-Arabiens

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77Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • felixJongleur 19.09.2019 00:18
    Highlight Highlight Man liest auch imner wieder, dass die Saudis ein gröberes Problem haben, wenn ihre Entsalzungsanlagen angegriffen würden. Mich würde interessieren, wie MbZ (UAE) sich nun verhält, er hat sich ja bereits im Jemen zurückgezogen.
  • Majoras Maske 18.09.2019 17:35
    Highlight Highlight Egal ob es der Iran war oder nicht: Der Iran hat einen imensen Vorteil in dieser Konfrontation: Trump ist ein stabiles Genie erster Güte.
  • hasenschwarte 18.09.2019 17:17
    Highlight Highlight und wie gross ist num die Kriegsgefahr?
    • NathanBiel 18.09.2019 23:23
      Highlight Highlight Es ist ja schon Krieg. Saudis gegen Huthis!
  • Tobias W. 18.09.2019 17:14
    Highlight Highlight Nach dem Angriff am Wochenende sind für mich vor allem zwei Punkte klar:

    1. der Iran ist bösartig. Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass dem Iran wirklich gar nichts an Nuklear-Technologie zugestanden werden darf.
    2. die Frage, ob es Krieg gibt, ist eigentlich überflüssig, da der Iran diesen nämlich bereits begonnen hat.

    Die Frage ist nur, wie darauf zu reagieren ist. Ich denke, dass ein (nicht übertriebener) Vergeltungsschlag angemessen und nötig ist, um den grössenwahnsinnigen Mullahs die Grenzen zu zeigen. Der Iran ist gefährlich!
    • hasenschwarte 18.09.2019 21:17
      Highlight Highlight ich hoffe nicht alle urteilen über gut und böse wie sie. Die Welt sähe sehr traurig aus. Wir im Westen würden im Geld und Überfluss schwimmen und die anderen... Überlegen sie mal wer da seine Fäden spinnt ;-) Der Iran spielt da zum Glück nicht mit.
    • Ueli der Knecht 18.09.2019 22:43
      Highlight Highlight In welcher realitätsfremden Welt lebst du?
    • Tobias W. 18.09.2019 23:35
      Highlight Highlight Vielleicht solltet ihr mal nachlesen, woe der Konflikt mit dem Iran überhaupt zustande gekommen ist. Und weshalb die USA da keine Botschaft mehr haben.

      Derzeit scheint es aber bei uns recht in Mode zu sein, gegen die Amis zu bashen, und stattdessen autokratisch bis diktatorisch regierte Regimes zu verteidigen. Die Rechten finden Putin cool, weil er Schwule hasst, und die Linken die Chinesen, weil das Kommunisten sind.

      Aber unseren Wohlstand und unsere Sicherheit haben wir (=Europa, nicht nur die Schweiz) den Amerikanern zu verdanken.

      Zurück zum Thema: lest, was da passiert ist im Iran...
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinAluhutBrennt 18.09.2019 17:13
    Highlight Highlight Je NATO-konformer ein Medium desto eher übernimmt es zu geopolitisch relevanten Themen und Ereignissen die transatlantische Darstellung oder Interpretation.

    Danke fürs veröffentlichen!
  • Pinhead 18.09.2019 16:55
    Highlight Highlight Die USA haben glasklare Beweise über die Täterschaft:
    Benutzer Bild
  • Stefan Engeli 18.09.2019 16:26
    Highlight Highlight gibt es eigentlich noch andere Bilder als dies Satellitenbilder? Allenfalls Aufnahmen von etwas näher mit einem Fotoapparat ? Oder bleibt dies der Öffentlichkeit vorbehalten?

  • Neruda 18.09.2019 16:22
    Highlight Highlight Wenn man immer die Waffenlieferanten angreifen würde, müsste sich die Schweiz warm anziehen.
    • Ueli der Knecht 18.09.2019 22:51
      Highlight Highlight Die Schweiz bietet den Huthi-Rebellen Rückzugsmöglichkeiten inkl. freiem Zugang zu den UN-Organisationen in Genf (Bedingung ist Einhaltung des humanitären Völkerrechts), und sie vertritt die Saudis in Tehran und die Mullahs in Riad. Diese Massnahmen dienen der Sicherheit der Schweiz.

      Die Sanktionen gegen Pilatus helfen, das Vertrauen der Iraner in diesem Schutzmachtmandat nicht auch noch zu verspielen (wie schon beim Mandat den Iran in den USA zu vertreten, das die Iraner den Schweizer entzogen haben, nachdem sich die Schweiz an völkerrechtswidrigen US-Sanktionen beteiligte).
  • Amöbe 18.09.2019 16:15
    Highlight Highlight Ist Salman nicht derjenige der seine eigene Leute auf der Botschaft umbringt?
    • Ganesh LXIX 18.09.2019 16:35
      Highlight Highlight Lieber den Richtigen Salman, Salman Rushdie!
  • Salamikönig 18.09.2019 16:12
    Highlight Highlight Keine Beweise das es der Iran war und trotzdem wird so geschrieben wie wenn es ganz klar wäre.
    • Ganesh LXIX 18.09.2019 16:37
      Highlight Highlight Na ja, die Heinzelmännchen und Pink Panther schliesse ich aus.
  • Swisslord 18.09.2019 16:02
    Highlight Highlight Kann mir jmd. erklären wie es dem Iran möglich ist, bei der vollständige Luft- und Seeblockade von den Saudis die Rebellen im Jemen so derart gut zu unterstützen, dass nach Jahren und trotz tatkräftiger Unterstützung der grossen Militärmacht USA und weiteren die Saudis diesen Krieg nicht bereits gewonnen haben? Und die Iraner sind nicht einmal ein Nachbarland!

    Ich meine die UNO protestiert immer wieder gegen die Saudis, weil sie nicht einmal Essen liefern können aber die Iraner sind so gut, dass sie im Alleingang die Rebellen gegen die grösste Militärmacht schützen können?
    • Knäckebrot 18.09.2019 16:21
      Highlight Highlight Solche Fragen habe ich auch. Generell habe ich kaum eine Ahnung über militärische Möglichkeiten und Grenzen: Wieviel kann über die Aktivitäten der anderen herausgefunden werden, wie viel wird auf den Radaren erkannt etc.
      In meinem militärischen unterdurchschnittlichen Laienwissen hätte ich jetzt gedacht, dass solche Drohnen schon an der Küste irgendwo entdeckt und abgefangen worden wären.
    • Neruda 18.09.2019 16:25
      Highlight Highlight So weit mir bekannt ist, gibt es keine direkte Beweise. Raketenteile werden wahrscheinlich reingeschmuggelt, aber im grossen Stil ist die iranische Unterstützung nicht.
    • Johnny Geil 18.09.2019 17:25
      Highlight Highlight Vielleicht ist das Interesse an einem Krieg gerade sehr hoch, da kommen einem solche Drohnenangriffe gerade Recht. (Vielleicht war der, der den Luftraum überwachen sollte, gerade auf dem WC oder so) Zudem könnte ich mir vorstellen, dass die USA/Saudis die Huthi-Rebellen indirekt unterstützen, oder zumindest beide Augen zudrücken. Denn dieser Krieg wäre eine Rechtfertigung für einen Iran-Angriff...

      Die Amis haben, seit dem 2. WK, praktisch in jedem Krieg, die Finger im Spiel und scheuen sich auch nicht zu lügen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 18.09.2019 15:55
    Highlight Highlight Die USA ist sich nicht gewohnt, dass sie mit eigenen Methoden konfrontiert wird.

    Die USA haben zwei Möglichkeiten:

    1) Öl und sonstige Sanktionen vs Iran aufrechterhalten: Dies wird dazu führen, dass der Iran keine andere Möglichkeit mehr sieht als den geopolitischen Druck im Nahen Osten zu erhöhen.

    Sinngemäss hat Rohani erklärt, dass wenn die Sanktionen weiterhin bestünden, auch niemand anders im Nahen Osten mehr sein Öl verkaufen wird.
    Seit dem Wochenende wissen wir, dass dies keine leere Drohung ist.

    2) An den Verhandlungstisch zurückkehren und die Sanktionen schrittweise zurückstufen.
    • Snowy 18.09.2019 16:11
      Highlight Highlight Möglichkeit 3) "Krieg gegen den Iran" ist de facto keine.

      Die militärische Schlagkraft des Irans kann nicht mit ein paar cruise missiles und Luftschlägen entscheidend geschwächt werden. Und von einem zweiten "Irak" mit eingesetzten Bodentruppen reden aktuell nicht einmal die Kriegs-Falken in den USA.
      Weiter wäre der wirtschaftliche und politische (Wiederwahl Trump) Schaden schlicht zu gross.

      Die USA steht vor einem riesigen Dilemma.

      Die Hoffnung ist, dass schlussendlich wirtschaftlich-politische Abwägungen (um Recht und Unrecht gehts natürlich ohnehin nicht) den Weg für die Diplomatie ebnen
    • PatsNation 18.09.2019 17:21
      Highlight Highlight Ich denke auch nicht, dass es für die USA so einfach wäre im Iran einzumarschieren wie es im Irak der Fall war.
    • AdvocatusDiaboli 18.09.2019 20:24
      Highlight Highlight Der Iran ist zum nützlichen Idioten für die US Ölindustrie geworden. Ich schliesse also noch folgende Möglichkeit an:

      4) Den Iran mehr oder weniger ignorieren, ein paar böse Tweets beiseite, aber etwas mehr Sanktionen einführen (um die Saudis zu beruhigen). Mittlerweile mehr Waffen an die Saudis verkaufen und mehr US Öl Weltweit verkaufen.

      https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&s=MCREXUS1&f=M
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-limit 18.09.2019 15:44
    Highlight Highlight Wenn da nicht diese dämlichen religionen und steinzeitdenken wären, könnten vielleicht alle an einen tisch sitzen und normal miteinander sprechen. Ausser den Kronprinzen Mohammed bin Salman, der hat noch gar nichts begriffen.....
    • Knäckebrot 18.09.2019 16:27
      Highlight Highlight "Religionen" in Pluralform? Ich wüsste nur von einer involvierten Religion. Die restlich involvierten bzw. verbündeten argumentieren säkular.
    • Dong 18.09.2019 16:47
      Highlight Highlight Welche Religionen meinst Du? Geld, Macht, Öl?
    • hasenschwarte 18.09.2019 17:23
      Highlight Highlight ja ja die Religionen wieder. Wie ist das genau mir Russland/Ukraine, Irak/USA, Afghanistan/USA, Israel/Palästina? Studieren Sie mal die Geschichte des Syrienkonflikts, dann werden auch Ihnen einiges klar werden ;-) Zwischen Glauben und Wissen gibt es einen ziemlichen Unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AnnikKilledTheStage 18.09.2019 15:41
    Highlight Highlight https://www.welt.de/finanzen/article199956982/Saudi-Arabien-Kronprinz-Mohammed-bin-Salman-entmachtet-Oelminister.html?wtrid=kooperation.reco.taboola.free.welt.desktop vielleicht halten auch deswwegen alle die Füsse still? So ein Börsengang wollen wir doch nicht durch einen Krieg verhindern?
  • I bims 18.09.2019 15:33
    Highlight Highlight wuuuuuhu noch ein Krieg mehr der sich anbahnt...🤦🏼‍♂️
    • Ganesh LXIX 18.09.2019 16:38
      Highlight Highlight Wie war das schon wieder, ab ..-.. Uhr schiessen wir zurück...
    • reactor 18.09.2019 18:39
      Highlight Highlight Ist das Ei neues Szenario für dich? Da schrammen wir doch seit Jahren dran vorbei
  • Heinzbond 18.09.2019 15:02
    Highlight Highlight Weiss jetzt nicht wem ich da weniger glaube, denen die minderjährige aufhängen nachdem sie vergewaltigt wurden oder denen die Journalisten in der eigenen Botschaft umbringen... Oder denen die nix sagen wenn im eigenen Land Demonstranten totgefahren werden? Denke die ganze Gegend da am Golf hätte mal ein Hallo wach und willkommen im heute notwendig... Und nicht noch mehr Geld für Waffen aus dem Öl Business
    • PatsNation 18.09.2019 17:22
      Highlight Highlight Bin gespannt was passiert wenn zb. den Saudis das Öl ausgeht und Iranis nicht...
    • michiOW 18.09.2019 20:34
      Highlight Highlight Andere Länder andere Sitten.
      Die Frage ist bloss, ob wir dies akzeptieren, sanktionieren oder verbieten.
    • ninolino 18.09.2019 23:11
      Highlight Highlight @michiOW:
      Eigentlich hätten WIR uns da grundsätzlich rauszuhalten, auch mit Waffenlieferungen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 18.09.2019 14:54
    Highlight Highlight Kriegsgefahr? 0

    SA hat gerade gemerkt das ein paar Sandalenträger ihre Raffinerie platt machen kann. Nach 1 Tag Krieg gegen den Iran würde SA wohl sehr lange kein Fass Öl mehr exportieren können.. darum hängen die Iraner auch so an ihrem Raketenprogramm.
    • Ganesh LXIX 18.09.2019 16:40
      Highlight Highlight "Hängen" im Sinn von Entkrampfen würde allen Beteiligten gut tun!
  • hopplaschorsch12 18.09.2019 14:50
    Highlight Highlight ist es demfall jetzt belegt, dass es der Iran war?
    • HansDampf_CH 18.09.2019 14:56
      Highlight Highlight FAKE NEWS!
    • MeinAluhutBrennt 18.09.2019 15:05
      Highlight Highlight das stand schon vor dem Anschlag fest :-)
    • Rolf stühlinger (1) 18.09.2019 15:31
      Highlight Highlight Nein. Alles vermutungen und spekulation.
      Man will das es der iran wahr!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 18.09.2019 14:50
    Highlight Highlight Falls die europäischen Politiker jetzt wachgerüttelt werden und so schnell wie möglich gemeinsam aus der Ölindustrie aussteigen, ja sogar die Geschäftsbeziehungen mit den Saudis stoppen, müsste man den Täter als Held feiern.

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