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Schweizerin bricht Grapscher in Wien die Nase – Verfahren eingestellt



epa06587956 An ambulance with emergency lights switched on at the Praterstrasse in Vienna, Austria, 07 March 2018. According to local media reports, a family of three people have been seriously injured in a knife attack near the Prater park earlier this evening. The motive of the attack is unknown and the police is still searching for the attacker.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Bild: EPA/EPA

Die junge Schweizerin, die an Silvester in Wien einem Mann die Nase gebrochen hat, nachdem er sie mutmasslich begrapscht hatte, bleibt ohne Strafe. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen die 21-Jährige ein. Auch der Tatverdächtige wird nicht belangt.

«Der Frau wurde gerechtfertigte Notwehr zugebilligt», teilte eine Sprecherin der Anklagebehörde auf Anfrage der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Gegen die Genferin war wegen Körperverletzung ermittelt worden.

Die Schweizer Touristin hatte mit drei Freundinnen auf dem Wiener Rathausplatz den Jahreswechsel gefeiert. Am frühen Morgen wurde sie von hinten am Po angefasst. Sie drehte sich um und schlug dem hinter ihr stehenden Mann die Faust ins Gesicht. Der 20-Jährige erlitt einen Nasenbeinbruch und wurde in ein Spital gebracht. Er soll laut Zeugenaussagen bereits zuvor andere Frauen bedrängt haben.

«Das Ermittlungsverfahren hat ergeben, dass die Frau davon ausgegangen ist, dass sie unmittelbar zuvor von ihm berührt wurde», erklärte die Behördensprecherin weiter. Die von der Schweizerin ausgeübte Gewalt war legitim, weil sie nach Ansicht der Staatsanwaltschaft damit in angemessener Weise einen Angriff auf ihre sexuelle Integrität und Selbstbestimmung abwehren wollte.

Täter nicht mehr erkannt

Allerdings erkannte die junge Frau im Verdächtigen nicht mit Sicherheit den Täter wieder. Daher wurde auch das Verfahren gegen den Mann eingestellt. «Es konnte nicht mit der erforderlichen Sicherheit festgestellt werden, ob er sich der sexuellen Belästigung schuldig gemacht hat», erläuterte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Der Fall, in dem es sich beim Tatverdächtigen um einen Afghanen handelt, machte in der Schweiz Schlagzeilen und rief SVP-Übervater Christoph Blocher auf den Plan. Er erklärte in der Online-Sendung «Teleblocher», er zahle im Falle einer Verurteilung der Schweizerin deren Busse. «Wie soll sich denn so eine Person sonst wehren, wenn sie nicht mal das tun kann.» (aeg/sda/apa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 09.04.2019 16:26
    Highlight Highlight 👍🏻
  • Bene86 09.04.2019 14:44
    Highlight Highlight Ich hoffe, sie hat ihm den Punch ihres Lebens verpasst.
  • Asmodeus 09.04.2019 14:31
    Highlight Highlight Hätte Blocher auch bezahlt wenn sie einem strammen Schweizer das Nasenbein gebrochen hätte?

    Nur so als Frage.
  • Rabbi Jussuf 09.04.2019 13:28
    Highlight Highlight Das ist die wehrhafte Schweiz! :-)
  • EvilBetty 09.04.2019 13:26
    Highlight Highlight Das soll kein whataboutism sein:

    Was wäre wohl bei einem Rollentausch passiert? Mann bricht Frau die Nase weil sie ihm an den Hintern fasst?
    • häxxebäse 09.04.2019 14:30
      Highlight Highlight Ist es aber......!
    • Pinhead 09.04.2019 14:38
      Highlight Highlight Ist aber Whataboutism.
    • Baba 09.04.2019 16:31
      Highlight Highlight Wir werden es heute hier so nicht erfahren, Evil Betty 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Onkel Jenny 09.04.2019 12:55
    Highlight Highlight YEAH!! Ein Wahnsinn!! Eine erstaunliche Wende!!

    Leute, jetzt mal ganz ruhig, das war doch schon vorhersehbar. Jetzt ist es einfach offiziell.
  • Jay_D 09.04.2019 12:23
    Highlight Highlight Action = Reaction. Gut so!
  • Purscht 09.04.2019 12:19
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Sherlock_Holmes 09.04.2019 13:00
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Butschina 09.04.2019 13:18
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Baba 09.04.2019 12:18
    Highlight Highlight Sehr gut!
  • Pasch 09.04.2019 12:18
    Highlight Highlight In der Schweiz wäre ein solcher Entscheid undenkbar.
    • Bangarang 09.04.2019 14:13
      Highlight Highlight Weil hier haben wir Täterschutz ... mimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimi
    • RatioRegat 09.04.2019 15:30
      Highlight Highlight Unsinn. In der Schweiz werden andauernd Verfahren eingestellt, weil und soweit offensichtlich ein Rechtfertigungsgrund greift.
    • Albert J. Katzenellenbogen 09.04.2019 15:37
      Highlight Highlight Auch hierzulande wäre dieses Vorgehen gerechtfertigt, keine Anklage zu erwarten. Die sexuelle Integrität darf mit Gewalt verteidigt werden. Dass die Nase bricht, kann nicht vorhergesehen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pascalsee 09.04.2019 11:54
    Highlight Highlight Richtig das auch der mann freigesprochen wurde! Das ist in der heutigen feministischen zeit nicht mehr altäglich.
    • häxxebäse 09.04.2019 14:31
      Highlight Highlight Feministische zeit...? Auf welchem planet lebst Du?
  • RozaxD 09.04.2019 11:51
    Highlight Highlight Super!
  • Baccaralette 09.04.2019 11:49
    Highlight Highlight YEAH! Super, eine gute Meldung heute!
  • Kay Hug (1) 09.04.2019 11:45
    Highlight Highlight Zusammengefasst kam sie ohne Strafe davon, obwohl sie jemanden geschlagen hat, der so zu sagen nichts getan hat, weil nicht bewiesen werden konnte das er das auch wirklich war?
    • Alnothur 09.04.2019 14:06
      Highlight Highlight Exakt.
    • Asmodeus 09.04.2019 14:34
      Highlight Highlight Das hat mich ehrlich gesagt auch irritiert.

      Ihm kann nicht nachgewiesen werden, dass er sie begrabscht hat also wird er freigesprochen.

      Sie hat ihm die Nase gebrochen, gibt es zu, es ist bewiesen und es wird als Notwehr eingestuft.

      Heisst das, dass ich in Notwehr jedem eine reinhauen kann, solange mich irgendjemand bedroht/belästigt?


      Ich widerspreche nicht dem Urteil. Ich bin bloss irritiert.
    • RatioRegat 09.04.2019 20:11
      Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, wie die Notwehrregelung in Ö genau ausgestaltet ist. In D geht die Notwehr aber weiter als in der Schweiz, weil die Notwehrhandlung hierzulande verhältnismässig sein muss. Der Massstab ist nicht allzu streng, es wird lediglich eine Missbrauchskontrolle durchgeführt.
  • inmi 09.04.2019 11:40
    Highlight Highlight Ah, hier ist Selbstjustiz gut. Aber bitte keine Waffen.
    • Albert J. Katzenellenbogen 09.04.2019 15:38
      Highlight Highlight Von Äpfel und Birnen...

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