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Tempo 30 freut auch Velofahrer: Die Strassen in Helsinki werden immer sicherer.

Wie Helsinki die Verkehrs-Revolution gelang – und was das für die Schweiz bedeutet

Tempo 30 ist nur der Anfang: Oslo wie Helsinki haben mit drastischen Massnahmen die Zahl der Verkehrstoten gegen 0 gesenkt. Auch die Schweiz macht vorwärts: In Bern gehen Quartierbewohner sogar für Tempo 30 auf die Strasse. Das steckt dahinter.



Die Vision Zero von null Verkehrstoten ist in der finnischen Hauptstadt Helsinki praktisch Realität. Noch in den 1990er-Jahren starben jährlich rund 30 Personen bei Verkehrsunfällen in der 600'000-Einwohner-Stadt.

Im Jahr 2019 wurde kein einziger Fussgänger tödlich verletzt. Dies zum ersten Mal seit 1960, wie die Stadtbehörden diese Woche mitteilten. Drei Menschen starben bei Verkehrsunfällen mit Autos und Motorrädern.

Tempo 30 (fast) überall

Wie ist es Helsinki gelungen, die Unfallzahlen derart zu senken? «Tempo 30 ist ein entscheidender Faktor», sagt der finnische Verkehrsplaner Jussi Yli-Seppälä.

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Die grünen Tempo-30-Zonen weiten sich in Helsinki immer weiter aus. bild: stadt helsinki

Ein Blick auf die oben stehende Grafik zeigt: Helsinki hat seit den 1990er-Jahren die Tempo-30-Zonen sukzessive auf das ganze Stadtgebiet ausgeweitet. Seit 2018 dürfen Autos selbst im Stadtzentrum nur noch mit 30 km/h herumkurven. Auf den Hauptstrassen gilt innerstädtisch Tempo 40, in den Vororten Tempo 50.

Neben der Temporeduktion sind laut Jussi weitere Faktoren für den drastischen Rückgang der Opferzahlen ausschlaggebend:

Noch rigoroser geht die norwegische Hauptstadt Oslo vor. Vielerorts ist das Fahren mit dem Auto – vor allem im Stadtzentrum – untersagt. Strassen wurden zu Fussgängerzonen mit Velostreifen umgewandelt. Und in zahlreichen Bereichen gelten als Maximalgeschwindigkeit nicht mehr 50, sondern 30 Kilometer pro Stunde.

A lone car has it's choice of entry ramps onto highway E-18, usually one of the busiest roads leading into the Norwegian capital, because the onset of vacation time slows Oslo to a relaxed crawl, as seen July 16, 2004. July, for Norway's 4.6 million people, means three weeks of national paralysis called

Oslo verbannt die Autos zunehmend aus dem Stadtzentrum. Bild: AP

Die Massnahmen greifen: In Oslo gab es 2019 keinen toten Fussgänger, keinen toten Velofahrer und kein totes Kind im Strassenverkehr. Nur ein Mann ist umgekommen – und zwar als er mit seinem Wagen in einen Zaun gefahren ist.

Tempo 30 auf Schweizer Hauptstrassen

Der Ständerat möchte Tempo 30 innerorts auch weiterhin aus Lärmschutz- und aus Sicherheitsgründen zulassen. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Skandinavische Städte werden punkto Verkehr immer sicherer. In der Schweiz hingegen ist man beispielsweise in der Stadt Zürich noch weit davon entfernt. 2018 kam es zu zehn tödlichen Unfällen. Fast die Hälfte davon waren Velofahrer.

Total verunfallten bei Verkehrsunfällen 2018 in Zürich 1449 Personen (Zahlen 2019 noch nicht verfügbar). Zum Vergleich: In Helsinki waren es nur 400.

Tempo 30 breitet sich aber auch in Schweizer Städten immer weiter aus. In Zürich ist auf sieben innerstädtischen Hauptstrassen geplant, das Tempo auf 30 zu drosseln. Auch in Bern hat hat die Stadtregierung auf verschiedenen Hauptstrassen Tempo 30 eingeführt, um die Verkehrssicherheit und den Lärmschutz zu erhöhen. Der Regierungsstatthalter schmetterte jüngst eine Beschwerde des Gewerbeverbandes gegen den Verfahrensprozess ab. Im Marzili gab es sogar eine Demonstration von Quartierbewohnern, die für Tempo 30 auf die Strasse gingen.

Die Aktion von betroffenen Eltern im Marzili habe gezeigt, wie sehr die Temporeduktion von direkt Betroffenen gefordert werde und wie gross die Sorge um die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer sei, sagte die Berner Verkehrsdirektorin Ursula Wyss dazu. «Die Entscheide des Regierungsstatthalters und die Unterstützung aus dem Quartier bestärken uns, die neuen Tempo-30-Abschnitte konsequent und rasch zu realisieren».

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 07.02.2020 13:14
    Highlight Highlight Habe mal etwas von Velowegen gehört...
    In Biel-Bienne gab es mal von der Strasse abgetrennte Velostreifen. Dann kam ein schlauer Stadtplaner und hat diese Velostreifen auf die Strasse gezaubert. Das wirke dem Verkehr, dem Fahren entschleunigend entgegen. Das tut es tatsächlich. Auch die Busausbuchtungen hat man geschützt, und daneben eine Insel gebaut. Auch das dem Bus hinterherfahren ist sehr Verkehrsberuhigend.
    Wenn 'man' nach Helsinki fahren würde, könnte man sehen, dass da einfach mehr Platz ist. Dito Oslo. Vom Meer geht es fast nur aufwärts, da ist das Auto klar im Vorteil. (Holmenkollen)
  • John Henry Eden 07.02.2020 13:11
    Highlight Highlight Das Tram ist das gefährlichste Verkehrsmittel auf den Strassen Zürichs.

    • Forest 07.02.2020 16:36
      Highlight Highlight Und Warum? Schaust du nicht mehr links und rechts beim überqueren der Strasse? Oder vergisst du im Auto/Velo den Rück und Seitenblick ? Für Menschen mit Tomaten auf den Augen kann ein Tram schon mal durchaus gefährlich werden.
    • Suchlicht 07.02.2020 16:58
      Highlight Highlight Das sind diese hinterhältigen Dinger, die hinter einer Ecke lauern, nur um den arglosen Fussgänger (mit 🎧 ) hinterrücks anzufallen? Ja, die sind gefährlich.

      Die anderen Dinger, die quietschend und bimmelnd ganz berechenbar auf Schienen fahren, kann man dagegen als harmlos einstufen.
  • wolge 07.02.2020 12:56
    Highlight Highlight Jeder Unfall ist zweifelsohne schlimm. Erst recht wenn es Tote gibt...

    Nur... Menschen gibt es eigentlich mehr als genug...

    Unser Fokus sollte viel stärker auf dem Artensterben und der Zerstörung unseres Planeten liegen, statt auf einer Vision Zero...
    • Nocciolo 07.02.2020 18:16
      Highlight Highlight Reduzierte Geschwindigkeiten für Auto hilft auch dem Klima und den Tieren, die die Strasse überqueren. Somit ist allen geholfen.
    • Raphael Stein 07.02.2020 23:40
      Highlight Highlight Man kann beides tun.
  • landre 07.02.2020 12:56
    Highlight Highlight Die Eigenschaften unserer CH-Raumplanung kann man leider aus unzählig vielen technischen Gründen nicht pauschal mit anderen Länder vergleichen.

    ...Auch wenn unser Bund nun endlich Langsamverkehr und ÖV effizienter fördert und immer mehr Kantone/ Gemeinden endlich angemessene Fussgänger- und Tempo30-Zonen einführen, kann man diese fast nirgendwo in der CH (auch nicht in Städten) flächendeckend umsetzen ohne untragbare Kettenreaktionen zu generieren.

    Sehr interessanter Artikel! Dessen Inhalt als politisch vorbildlich für die Schweiz einzuordnen, funktioniert technisch aber kaum.
    • Nocciolo 07.02.2020 18:17
      Highlight Highlight Also Tempo 30 kann man auch gut in der Schweiz in allen Ortschaften einführen. Ich sehe da die (negativen) Kettenreaktionen nicht.
    • landre 08.02.2020 12:07
      Highlight Highlight @Nocciolo

      Unser Konsumverhalten, folglich die Wirtschaft, daher u.a. auch unser Verkehrsnetz ist mittlerweile durch den "von Tür zu Tür" -Personen und -Gütertransport getrimmt/ strukturiert.
      Das gesamte "System", ob human Existenz oder Luxus sichernd, ist also von Transport und Transit abhängig.

      Entsprechend infrastrukturell hat sich unsere Schweiz (Import- und Transitland) durch unsere Raumplanung angepasst. Sei es in der Mobilität, Ansiedlungen usw.

      Tempo reduzierende Zonen sind also in der Schweiz mehr als anderswo nur strikt punktuell und nicht flächendeckend sinnvoll/ haltbar...
  • Garp 07.02.2020 12:37
    Highlight Highlight Wenn wir doch ehrlich sind, ginge es darum, den Verkehr zu reduzieren und möglichst auf das Autofahren zu verzichten. Da machen aber aus egoistischen Gründen und Bequemlichkeit viele nicht mit und dann kommt man mit Pseudolösungen.

    30 in den Dörfern und Städten, da bin ich dafür.
    • Mirko Timm 07.02.2020 13:52
      Highlight Highlight Oder ist schlicht nicht möglich . Wenn man Schicht arbeitet.
    • Magnum 07.02.2020 17:15
      Highlight Highlight Wer Schicht arbeitet, steht nicht im Stau und leidet nicht unter Parkplatzmangel - weil er sich nicht wie ein Schaf blökend mit der Masse bewegt wie die Spezies miV-Pendler, die jeden Tag im gleichen Stau stehen.

      Schichtarbeitende verursachen die Probleme nicht, mit denen JEDE Stadt zu kämpfen hat. Das tut die grosse Masse jener, die um 7 zu Hause und um 17 Uhr wieder am Arbeitsplatz abfährt. Und genau diese Masse hat das Problem mit dem fehlenden oeV nicht.

      Mit Verlaub: Billige Ausreden und Ablenkungsmanöver.
  • Pümpernüssler 07.02.2020 12:04
    Highlight Highlight Wir bauen lieber Autobahnen durch die Grossstädte.
  • eldorak 07.02.2020 11:53
    Highlight Highlight Tempo 30 in der Stadt würd ich befürworten. So viel langsamer ist man auf die jeweiligen Strecken sowieso nicht und wenns der Sicherheit dient umso besser.
    Vielleicht würds auch Sinn machen, 3-4 Hauptdurchfahrtsstrassen auf 50 zu belassen, damit der Verkehr darüber geführt wird. Oder es gibt andere Möglichkeiten.
  • Toni.Stark 07.02.2020 11:08
    Highlight Highlight Also in Basel fürchte ich mich mehr vor den Fahrrädern (mit oder ohne E-Antrieb) als vor den bösen Autos.
  • andrew1 07.02.2020 11:08
    Highlight Highlight 2/3 aller fahrradunfälle sind selbstunfälle. Also würde es wohl mehr bringen sich diese Klientel mal zur brust zu nehmen. Klar ist der fahrradfahrer so weniger schwer verletzt wenn er bei rot über die Kreuzung fährt und ein auto erwischt als wenn das auto mit 50 kmh unterwegs ist. Und die fussgänger werden auch weniger schwer verletzt wenn sie beim überqueren der strasse ohne zu schauen erfasst werden. Aber statt die strasse in eine gummizelle oder psychiatrie ohne scharfe gegenstände zu verwandeln könnte man auch einfach den kopf einschalten himmel noch eins.
    • bbelser 07.02.2020 14:10
      Highlight Highlight Kopf einschalten, das raten also die armen geplagten Autofahrer, die es für vernünftig halten, alleine in einer 2-Tonnen-Blecheimer durch die Städte zu gurken. Durchdacht.
  • Suchlicht 07.02.2020 11:00
    Highlight Highlight Gilt denn Tempo 30 auch für E-Bikes und wird das durchgesetzt, oder kurven die dann mit 45 um Busse, Trams und Autos rum und zwischendurch etc.?

    Die Fussgänger gewöhnen sich an den langsamen Verkehrsfluss, da werden überschnelle Velos zu einer Gefahr, auch wenn der mögliche Aufprall weniger gravierend ist, als bei einem Auto.
    • Garp 07.02.2020 11:22
      Highlight Highlight Tempo 30 gilt für jeden Strassenbenutzer.
    • Magnum 07.02.2020 11:23
      Highlight Highlight Die Mär vom E-Bike, das auf Knopfdruck 45 Sachen fährt, wird durch Wiederholung nicht wahrer. Ein E-Bike unterstützt nur den Effort vom Fahrer. Ohne kraftvoll in die Pedale zu treten, fährt niemand auf den Dingern über 40 Sachen. Gaspedal oder -hebel ist nicht.

      Hersteller von Hilfsantrieben können im Zuge von Servicearbeiten auswerten, wie schnell E-Bikes tatsächlich unterwegs sind. Bei den auf 25km/h abgeriegelten Varianten liegt das tatsächlich gefahrene Durchschnittstempo bei 20.9km/h, bei den schnellen E-Bikes bei 30.1km/h. Eine andere Studie errechnet für die schnellen E-Bikes 35km/h.
    • Felix Meyer 07.02.2020 11:29
      Highlight Highlight Sobald dein Verkehrsmittel einen Tacho hat, gelten für dich auch Geschwindigkeitslimiten (wenn du keinen hast, kannst du dich noch versuchen rauszureden - fährst aber wohl sowieso kaum schneller als 30).
      Die schnellen E-Bikes haben allesamt einen Tacho und auch ein Nummernschild, womit fehlbare Velofahrer auch identifiziert und gebüsst werden können.
  • Froggr 07.02.2020 10:54
    Highlight Highlight Ja klar. Die Städter sitzen in ihrem Reich und machen irgendetwas, hauptsache gegen die anderen. Klar habt ihr kein Auto! Aber was denkt ihr, alle die in die Stadt gehen um morgens um 7:30 zu arbeiten, um die Strassen zu säubern, um die Busse zu fahren, denkt ihr diese Menschen können es sich leisten in der Stadt zu leben?? Wieder eine typische „soziale“ Idee.
    • Magnum 07.02.2020 13:41
      Highlight Highlight Zu Deiner Information: Die S-Bahnen im Raum Zürich fahren ab 5 Uhr morgens. Die meisten miV-Pendler stehen weit später im Stau - und entscheiden sich aus Bequemlichkeit und Gewohnheit fürs Auto und gegen den oeV. Sorry, aber diese Art von unreflektiertem Egoismus, wie Du ihn hier zelebrierst, müssen Stadtbewohner nicht ausbaden. Zumal Du genau das machst, was Du Stadtbewohnern vorwirfst: Hauptsache Konflikt und Gruppen gegeneinander ausspielen. Schwache Leistung von Dir.
    • Liselote Meier 07.02.2020 14:20
      Highlight Highlight Gibt so was das nennt sich ÖV. Und 07:30 Uhr ist keine Uhrzeit wo keine Züge fahren. Wenn du Bäcker wärst und um 3 Uhr morgens Arbeiten musst, ja dann wärst du darauf angewiesen.

      Aber sicherlich nicht zu Büroarbeitszeiten lach oder Pendelst du Oberbayern nach Zürich?
  • dmark 07.02.2020 10:47
    Highlight Highlight Tempo 30 in Innenstädten?
    Das hält man aber als Fussgänger nicht sehr lange durch...
  • Antinatalist 07.02.2020 10:38
    Highlight Highlight Helsinki 👍🏻
    Oslo 👍🏻
    Zürich 👎🏻
  • fireboltfrog 07.02.2020 10:29
    Highlight Highlight Tempo 30 würde damit aber für Bus und Tram gelten, welche heute schon eine Ewigkeit brauchen um von A nach B zu kommen. Helsinki und Oslo haben beide eine U-Bahn. Solange wir diese nicht haben würde eine Reduktion der Höchstgeschwindigkeit auf Hauptverkehrsachsen neben dem Individualverkehr den ÖV auch zum erliegen bringen.
    • Neruda 07.02.2020 10:42
      Highlight Highlight Du hast wohl den U-Bahn Plan von Helsinki angeschaut 😂 Sogar die Finnen machen sich über deren Grösse lustig. Das Tram ist um einiges wichtiger.
    • Lebenundlebenlassen 07.02.2020 10:42
      Highlight Highlight Der Bus fährt heute schon kaum über 30Kmh.. da Stau und alle 50 Meter ein Fussgängerstreifen oder Lichtsignal.. denke die bringt den ÖV nicht mehr zum erliegen als jetzt schon
    • Shlomo 07.02.2020 10:46
      Highlight Highlight Hhmm die U-Bahn in Helsinki umfasst sage und schreibe 1 Linie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • H.P. Liebling 07.02.2020 09:43
    Highlight Highlight Ich bin zwar v.a. ÖV-Nutzer. Als gelegentlicher Autofahrer (und auch für alle anderen Autofahrer) muss ich aber fragen: Tempo 30 überall, keine resp. sehr teure Parkplätze, hohe Benzinpreise und teils ganze Fahrverbote... aber um den ÖV quer zu finanzieren sind die Autofahrer gut genug?
    • Magnum 07.02.2020 11:26
      Highlight Highlight Zum Thema Querfinanzierung sollten Autofahrer mE eher schweigen. Vom Missbrauch öffentlichen Raums (Parkplätze) bis zur Externalisierung von Folgekosten (Feinstaub, Luftverschmutzung, Lärm, Gesundheitskosten nach Unfällen) ist der miV definitiv NICHT kostendeckend.

      Tempo30 ist KEIN Verlust für Autofahrer - faktisch sind diese ohnehin kaum schneller unterwegs. Es macht den Verkehr aber für die Schwächeren sehr viel sicherer - auch weil die Anzahl gefährlicher Überholmanöver sinkt. Vor allem aber wegen der markant kürzeren Brems- und Anhaltewege.
      Benutzer Bild
    • IchIstEinAnderer 07.02.2020 12:06
      Highlight Highlight Kostenwahrheiten sind schwierig zu errechnen.
      Zum einen ist nie klar, welche Faktoren noch berücksichtigt werden sollen (Umweltfolgeschäden in 100 Jahren, ja nein?).
      Zum anderen ist nicht klar welche Kosten welchem Verkehrsteilnehmer angerechnet werden sollen. (Reinigung der Fussgängerstreifenbeleuchtung: Auto oder Geher?)
      Wenn man aber auch nur einigermassen ehrlich rechnet, ist klar, dass der motorisierte Individualverkehr nicht mal annähernd seine eigenen Kosten trägt. Von Quersubventionierung kann keine Rede sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 07.02.2020 09:40
    Highlight Highlight Kein Wort über die U-Bahn mit ihren 35 km Streckenlänge in Helsinki?

    gäb es sowas hier hätte das sicher einen positiven Einfluss auf die Verkehrssicherheit.
    • Shlomo 07.02.2020 10:47
      Highlight Highlight Es ist eine, ich wiederhole EINE Linie in Helsinki.
      Da ist unser S-Bahnnetz dichter.
    • andrew1 07.02.2020 11:09
      Highlight Highlight Weniger fahrzeuge und personen auf der oberfläche=weniger unfälle.
    • Auric 07.02.2020 13:11
      Highlight Highlight @shlomo: es sind zwei 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 07.02.2020 09:36
    Highlight Highlight Es bringt nichts die Velofahrer, Autofahrer und Fussgänger gegeneinander aufzubringen. Weil sich so kein einziges Problem lösen lässt. Es braucht intelligentere Verkehrslösungen. Jeder Verkehrsteilnehmer hat andere Ansprüche an die Verkehrsflächen. Darauf müssen die Verkehrs Planer Rücksicht nehmen und nicht wie heute der Einfachheit halber dem Automobilen Verkehr den Vorzug geben. Sonst endet dieser Streit nie und es werden Menschen unnötig verletzt.
  • Donald 07.02.2020 09:24
    Highlight Highlight Gemäss der Karte scheint es immernoch 50km/h und >60km/h Strassen zu geben, welche durch die ganze Stadt führen.

    Der Einschnitt scheint also nicht so krass, wie im Artikel dargestellt...
    • Felix Meyer 07.02.2020 11:30
      Highlight Highlight Das haben wir hier auch, nennt sich Autobahn...
    • Donald 07.02.2020 13:15
      Highlight Highlight @Felix
      Nein, haben wir nicht in den Städten. Aber dann sollten wir es wohl bauen und wir hätten viele Probleme gelöst.
    • Felix Meyer 07.02.2020 14:02
      Highlight Highlight Doch, natürlich haben wir Autobahnen in den Städten. Du darfst natürlich nicht nur das innerste Zentrum anschauen - die Karte von Helsinki reicht auch bis zum Flughafen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 07.02.2020 09:21
    Highlight Highlight Bin mir jetzt nicht ganz sicher ob dann in der 30er Zone die Lärmbelastung nicht um einiges höher wird? Ich denke gerade an die Aargauer, die bei uns in Zürich in der 30er Zone mit ihren getunten Autos im Ersten Gang rumkurven und es möglichst laut knattern lassen.. 🙄
    30er Zone fände ich super, dann aber bitte die richtig und auch auf Lärm kontrollieren.
    • Troll Mc Clur formerly known as Harvey Dent 07.02.2020 10:10
      Highlight Highlight Ich feier diese Typen! Die ganze mutwillige Zerstörung und Zersplitterung von Verkehrsachsen - etwa jüngst die Wehntalerstrassen-Verunstaltung - nervt nur noch! Und ich stelle fest, dass mutwillige Erschwerung des MIVs zu deutlich aggressiverem Fahren führt. Ampelsteuerung, 30er Zonen an Unorten erhöhen das Stresslevel. Das führt zu weniger Respekt und Miteinander und zu Unfällen. Wenn man dann stadteinwärts noch aus 2 Spuren ohne Not eine macht und Velo und Auto darauf zwängt und absichtlich die LSA so stellt, dass garantiert bei jedem angehalten werden muss, verwundert nix mehr!
    • Troll Mc Clur formerly known as Harvey Dent 07.02.2020 10:41
      Highlight Highlight In Quartieren machen 30er Zonen Sinn. Ehrlicherweise würds die aber nicht brauchen, denn es ist glasklar, dass in einem Quartier nicht mehr als 30 gefahren wird. Die ganzen 30er Zonen auf Hauptverkehrsachsen sind Ausdruck einer neuen, hypersensiblen Stadtbevölkerung, welche eigentlich in ländlich abgeschiedenen Orten besser aufgehoben wäre. Gentrifizierung - auch durch den links-grünen-Gnossi-lifestyle-schweizer - macht die Stadt immer öder. Je länger je mehr zu einer Gähntrifizierung
    • Neruda 07.02.2020 10:45
      Highlight Highlight Die Aggressivität ist eine Mentalitätsfrage. Wenn sich die Schweizer mal zusammenreissen würden und gelassener wären, wäre der Stress auf der Strasse auch niedriger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Urs457 07.02.2020 09:12
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Altweibersommer 07.02.2020 09:07
    Highlight Highlight Super Artikel, vielen Dank dafür!
  • joevanbeeck 07.02.2020 08:56
    Highlight Highlight Wenn man schon Städte miteinander vergleicht sollte man aber auch die Platzverhältnisse und Bevölkerungsdichte erwähnen. Wo gibt es mehr Rempeleien, auf einem vollen oder leeren Platz?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Helsinki

    https://de.wikipedia.org/wiki/Oslo

    https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCrich
    • Antinatalist 07.02.2020 10:57
      Highlight Highlight Wenn die Platzverhältnisse eng sind, haben dort Autos sowieso nichts mehr zu suchen.
    • bbelser 07.02.2020 11:01
      Highlight Highlight Wo brauchts also sehr viel dringender Massnahmen?
    • Garp 07.02.2020 12:24
      Highlight Highlight Vergiss nicht, dass in der Stadt Zürich ca. 60% kein Auto haben. Die Rempeleien kommen vor allem wegen der Auswärtigen zu Stande, die unbedingt mit dem Auto in die Stadt wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weisser Mann 07.02.2020 08:51
    Highlight Highlight und bei uns im Kaff haben die Rechten das Referendum ergriffen als bei der Gemeinde-Versammlung die 30er Zone angenommen wurde-.-'

    Aber hey. wir haben auch das Referendum abgeschmettert!
    • Froggr 07.02.2020 10:46
      Highlight Highlight Welche Gemeinde?😂 Muss ich in Zukunft meiden!
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 07.02.2020 08:44
    Highlight Highlight Abgesehen davon, kann man in der Innenstadt von Helsinki auch nicht schneller fahren als 25 km/h, selbst wenn man wollte. Ich frage mich allerdings, ob man Zürich und Helsinki aufgrund der Bevölkerungsdaten vergleichen kann. In Zürich leben über 1000 Menschen mehr pro km2. Helsinki nimmt laut wiki doppelt so viel Fläche ein (Wasserflächen rausgerechnet). Wie viele pendeln zur Arbeit? Wie weit? Von Espo weiss ich, dass der ÖV super funktioniert, wie sieht es in anderen Vororten aus? Auf den Ringstrassen aussen galt bis vor 2 Jahren Tempo 60. Ist das noch so?
    • Altweibersommer 07.02.2020 09:03
      Highlight Highlight Dann sollte das in Zürich (bzw. Bern, Basel, Genf, etc.) erst recht kein Problem sein.
  • Don Quijote 07.02.2020 08:37
    Highlight Highlight Die Krux ist nicht Tempo 30 in der Stadt, sondern die Entflechtung des Verkehrs. Was man an der Helsinki-Grafik gut sehen kann: durch die grossen Tempo 30-Flecken führen schnelle Achsen für den Autoverkehr, damit alle ihr Ziel schnell erreichen. Das muss angepeilt werden!

    Logischerweise zirkulieren dann ausschliesslich motorisierte Fahrzeuge auf den schnellen Strecken, während Velos etc. auf verkehrsberuhigte Strecken geleitet werden sollten. Aber sowas wie die Hardbrücke in ZH, bei welcher die Velos neben den Autos fahren & noch die Bushaltestelle durchqueren ist an sich völliger Blödsinn...
    • Donald 07.02.2020 18:51
      Highlight Highlight Evtl. haben die in Helsinki nicht so ein riesiges Gleisfeld. Ich glaube da ist Zürich einzigartig xD
    • Evan 08.02.2020 11:19
      Highlight Highlight @Donald, vor dem Schreiben eines solchen Kommentars kurz auf eine Karte zchauen, wäre glaube ich nicht zu viel verlangt. Eisenbahnen ist nicht etwas, was es nur ier Schweiz gibt, und wo es Eisenbahnen gibt, gibtBs auch Gleisfelder. In Helsinki ist das Ding 12 Gleise breit und zieht sich vom Hauptbahnhof geschätzte 5 km zu einem massiven Güterbahnhof. Eigentlich genau gleich wie in Zürich.
  • ChillDaHood 07.02.2020 08:37
    Highlight Highlight Meine bevorzugte Lösung:

    Alle Strassen 30 km/h ausser Hauptverkehrsachsen. In allen Quartieren Zufahrt bewilligungspflichtig (Jahreskarten für Gewerbe/Anwohner, Tageskarten online für alle anderen). Wer von aussen reinkommt, soll am Stadtrand auf Park&Ride umsteigen (Möglichkeiten schaffen), wo günstig parkiert werden kann und die Stadt-ÖV Karte schon inbegriffen ist.
    • Froggr 07.02.2020 10:47
      Highlight Highlight Nein. Mit dem Auto in die Stadt ist ein muss. Sonst haven die Städte endgültig kein Geld mehr ;-)
    • andrew1 07.02.2020 11:12
      Highlight Highlight Lassen sie mich raten: sie wohnen in der stadt und haben im umkreis von 500 meter eine haltestelle, fahren unter 15000 km auto pro jahr und diese lösung würde sie nicht im geringsten tangieren?
    • Garp 07.02.2020 12:29
      Highlight Highlight Das Auto einfach zu Hause lassen, statt bis an den Stadtrand fahren. Zu Hause steht der Boden leer obwohl betoniert, wenn kein Auto drauf steht. Da muss man nicht noch mehr Fläche zubetonieren.
      Man kann das Rad zum nächsten Bahnhof nehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rundlauf 07.02.2020 08:30
    Highlight Highlight Ein sinnvoller und, wie man sieht - die Realität lügt nicht - wirksamer Ansatz.

    Man stellt sich damit elegant über die müssige Frage nach Schuldzuweisung, und man zielt auch nicht speziell auf einzelne Sünder ab - es wird einfach die gesamte Stadt in ein menschenfreundlicheres Verkehrsregime getünkelt.

    Wenn es darum geht, Tode zu verhindern, ist es egal, wer Schuld am Unfall ist. Aber es ist nicht egal, wie viel Energie im Unfall involviert ist.

    Entgegen der landläufigen Meinung ist Tempo-30 (und jede andere Temporeduktion) nicht autofahrerfeindlich, sondern menschenfreundlich.
  • Kari Baldi 07.02.2020 08:26
    Highlight Highlight Und in Basel? Da stimmen wir am Wochenende über eine Initiative der Bürgerlichen und Autolobby ab, die mehr Parklätze und somit mehr Verkehr in der Innenstadt fordert. Solche Initianten sollte man - aus meiner Sicht - wegen "Anstiftung zu vorsätzlicher Tötung von Fussgänger und Velofahrer" allesamt anzeigen.
    • Fruchtzwerg 07.02.2020 10:11
      Highlight Highlight @Kari Baldi Sehr „kreative“ Auslegung des Rechtssystems deinerseits. Vielleicht solltest du mal einige Jus-Vorlesungen besuchen...
    • dä dingsbums 07.02.2020 10:28
      Highlight Highlight Da man in Basel geschickterweise die Stadt in einen eigenen Kanton gepackt hat, dürfte diese Initiative abgeschmettert werden, oder nicht?
    • K1aerer 07.02.2020 10:48
      Highlight Highlight Ah und wenn man Velo fährt, sollte man auch fürs vorsätzliche Töten einbuchten oder wie? Schleift es bei Ihnen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 07.02.2020 08:24
    Highlight Highlight Möglicherweise haben die skandinavischen Velofahrer ganz einfach auch mehr Anstand und Respekt. Bei uns sind die Velorowdys eindeutig in der Überzahl!
    • Oigen 07.02.2020 08:37
      Highlight Highlight Möglicherweise haben die skandinavischen Autofahrer ganz einfach auch mehr Anstand und Respekt. Bei uns sie die Autorowdys eindeutig in der Überzahl!
    • Altweibersommer 07.02.2020 09:06
      Highlight Highlight "Immer wenn ich meinen Hund trete, wird er aggressiv. Mein Hund hat eindeutig ein Aggressionsproblem!"
    • Hoopsie 07.02.2020 09:34
      Highlight Highlight Nein sind sie nicht. Früher waren es immer die Fussgänger, die einfach so vors Auto rennen nun sind es die Velos, die Rowdys. Ich bin auch Autofahrer, ich fahre auch durch die Städte. Aber die Radfahrer waren noch nie ein Problem. Und eben, andere Städte zeigen es vor wie es gehen könnte. Aber bei uns: Nö geht nicht, wir haben die falschen Radfahrer ... Es ist einfach nur noch zum lachen.
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  • Zeit_Genosse 07.02.2020 08:15
    Highlight Highlight Nebst allen so gelobten Massnahmen ist es auch eine Mentalitätsfrage. In Zürich besteht ein viel höheres Stresslevel und Aggressionspotenzial. Ich erlebe sehr viel unaufmerksame Verkehrsteilnehmer, egal mit welchem Verkehrsmittel. Es wird „geellböglet“ und Vortritt/Vorfahrt missachtet, und und. Im Norden haben sie es geschafft, Leistung und gelassene Lebensweise näher zusammen zu bringen.
    • Firefly 07.02.2020 09:04
      Highlight Highlight Vielleicht solleten wir auch mal einen Gang runterschalten, täte allen gut.
    • So oder so 07.02.2020 09:26
      Highlight Highlight Zürich ist halt nicht Helsinki.
    • felixJongleur 07.02.2020 09:33
      Highlight Highlight Da musst du nicht mal in den Norden, einfach aus Zürich raus reicht schon.
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  • Troll Mc Clur formerly known as Harvey Dent 07.02.2020 08:00
    Highlight Highlight Bin selber Städter- ist klar, dass dies Städter gut finden. Die meist gut betuchten Städter leben und wohnen in der Stadt und brauchen kein Auto. Soweit so gut. Jene, die aber die ‚scheiss Büez‘ machen, wohnen oft ausserhalb. Wenn die Strassen und Troittoirs fuer uns Städter am Morgen wieder blitze blank geräumt und gereinigt worden sind, war irgendjemand - zu 99,9% aus der Agglo - da und hat diese Tätigkeit in aller Hergottsfrühe ausgeführt. Dieser Personenkreis kann sich die Mieten in der Stadt nicht leisten und ist oft auf ein Auto angewiesen, da die Einsatzzeit mitten in der Nacht liegt
    • kobL 07.02.2020 10:23
      Highlight Highlight Wie viel kostet eigentlich so ein Parkplatz in der Stadt Zürich? Sind es nicht eher die gut betuchten, die mit dem Auto nach Zürich fahren? Alleine mit den Parkkosten ist schnell mal ein ÖV Abo bezahlt.

      Und der Schichtarbeiter, der Nachts zur Arbeit muss, ist nicht das Problem. Es sind die, die alleine zur Stosszeit in die Stadt fahren aus Bequemlichkeit.
    • Garp 07.02.2020 12:32
      Highlight Highlight Der Hauptverkehr in den Städten, kommt nicht von den Büzern, sondern den Bürolisten, die sich ausserhalb ein Häuschen leisten, weil es dort ruhig ist und keinen Verkehr hat ;-) .
  • EnnoConda 07.02.2020 07:45
    Highlight Highlight Naja egal welches Verkehrsregime gerade herrscht, Hauptsache ich komme am schnellsten vorwärts gegenüber dem Rest. ;)
  • Stambuoch 07.02.2020 07:42
    Highlight Highlight Wenn man die Ideologie aus der Diskussion nähme, dann würde für Basel ich folgendes sehen:
    - Definierte Sammelstrassen für den motorisierten Verkehr mit Tempo 50. In diesem Falle die 2.5 Ringstrassen und den Autobahnring, sowie die Einfallstrassen zum Ring hin.
    - An den Schnittstellen Ringstrassen/Einfallstrassen Bau von Parkhäusern, von welchen aus der direkte Umstieg auf den öV geschieht (P&R).
    - Auf allen anderen Strassen gilt Tempo 30 oder je nach Strasse Tempo 20.
    - Totales Fahrverbot Innenstadt.
    - Dazu Bau S-Bahn-Herzstück und neue S-Bahn ins Leimental via Allschwil nach Aesch.
  • michiOW 07.02.2020 07:36
    Highlight Highlight Wie soll man dann in Zürich auf die andere Seeseite kommen in einer schlauen Zeit?
    Es bräuchte mehr als die Autobahn um das Stadtgebiet zu durchqueren, sonst ändert sich Morgens kaum etwas. Ausserdem braucht es grosse und günstige P+R Möglichkeiten für all die Aargauer, die in der Stadt arbeiten und nicht den ÖV benutzen können.
    • Oigen 07.02.2020 07:47
      Highlight Highlight Seeseite wechseln?
      -ZSG oder Fähre
      -Bus 161/165 -> Bürkliplatz umsteigen
      -S-Bahn

      "Es bräuchte mehr als die Autobahn um das Stadtgebiet zu durchqueren, sonst ändert sich Morgens kaum etwas."

      Komplettumfahrung vollenden

      "Ausserdem braucht es grosse und günstige P+R Möglichkeiten für all die Aargauer, die in der Stadt arbeiten und nicht den ÖV benutzen können."

      Absolut!!!

    • dä dingsbums 07.02.2020 08:01
      Highlight Highlight Wollishofen - Tiefenbrunnen:

      Mit dem ÖV: 20-25 min.
      Mit dem Velo: unter 20 min.

      Wo ist das Problem?
    • wilbur 07.02.2020 08:03
      Highlight Highlight *wollen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger_dodger 07.02.2020 07:34
    Highlight Highlight Wartet mal, könnte es teilweise auch daran liegen das in Zürich sich kein Fussgänger oder teilweise auch die Velofahrer sich nicht um rote Ampeln kümmern? Habe noch in keiner Stadt der Welt ein schlechteres Verkehrsverhalten gesehen, ich fühle mich jedesmal wie ein Tourist wenn ich an einer roten Fussgängerampel stehen bleibe.
    • roger_dodger 07.02.2020 17:46
      Highlight Highlight Und an alle Blitzer, ich fahre mit dem Velo zur Arbeit, ich sehe viele Autofahrer bei denen es auf jede Sekunde anzukommen scheint aber auch die Velofahrer und Fussgänger müssen Regeln beachten. Und noch eins, sich bei Dunkelheit und Regen nicht rabenschwarz anzuziehen hilft, meine Velojacke ist neongelb.
  • Bee89 07.02.2020 07:21
    Highlight Highlight Also bei den Verkehrsunfällen mit Velos muss man sich aber halt auch mal fragen, wie oft ist da wirklich nur der Autofahrer dran schuld.
    Ich bin auch dafür, dass man die STrassen für Velos und Fussgänger sicherer macht, aber wenn ich sehe wie manche Velofahrer rumfahren. Grade mit den E-bikes. Ich hab aufgehört zu zählen, wie oft ich als Fussgänger auf dem Zebrastreifen zurück springen musste, weil ein E-Bike Fahrer angeschossen kam und es nicht für nötig fand zu bremsen. Obwohl daneben die stehende Autokolonne zeigte, dass jemand über die Strasse will.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 07.02.2020 07:31
      Highlight Highlight Hmmm komisch! Ich hab nicht mal angefangen zu zählen. Weil noch nie so gesehen. Die Mär der bösen Radfahrer zieht immer. Noch böser mit einem e vorne dran...
    • Heinzbond 07.02.2020 07:46
      Highlight Highlight Es geht ja wohl nicht nur um die schuldfrage sondern ums überleben und oder besser um die Vermeidung von Verkehrstoten. Und da ist bei Auto gegen Velo/Fussgänger/Kind die Geschwindigkeit entscheidend... Klar dem Automobilisten passiert so nix Aber alle anderen fahren oder tragen eben keine Ganzkörper Prothese mit sich rum...
    • maGicmammut 07.02.2020 07:57
      Highlight Highlight Ich bin Techniker im Aussendienst und täglich in der Stadt mit dem Auto unterwegs. Ich sehe mehr als genügend Velofahrer die rote Ampeln komplett ignorieren. Die fahren fröhlich an den stehenden Autos vorbei und dann bei Rot über die Kreuzung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Älü Täme 07.02.2020 07:20
    Highlight Highlight Und wie stehts mit dem ÖV? Wenn ÖV so gut und günstig wird wie bspw. In Wien, hilft das schon sehr, vom Auto auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.
    • dä dingsbums 07.02.2020 11:47
      Highlight Highlight Die Jahreskarte in Wien kostet 365 Euro, in Zürich 789 CHF.

      Wenn man das Lohnniveau berücksichtigt, ist das in etwas gleich Teuer.

      Die Qualität vom ÖV in Wien kann ich nicht beurteilen, aber Zürich ist der ÖV doch schon sehr sehr gut.
    • Weiterdenker 07.02.2020 19:50
      Highlight Highlight Ich war mal in Wien, das ÖV dort ist sehr gut. Dazu kommt, dass Wien viereinhalb Mal grösser ist als Zürich. Wenn man dies miteinbezieht, würde ich sagen, dass das ÖV in Zürich um einiges teurer ist.
  • AllesSüperGüat 07.02.2020 07:10
    Highlight Highlight Wer schon in Helsinki war, weiss dass dort die Platzverhältnisse ganz anders sind. Auch gibt es dort viel weniger ÖV Unfälle. Es liegt nicht alles am Tempo der Autos...
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 07.02.2020 06:58
    Highlight Highlight 30er Zone? Und keine Wutbürger die sich ihrer Identität, Lebensgrundlage oder DNA bestohlen fühlten? Und dann noch weniger Menschen die unnötig gestorben wurden?
    Bin dabei! Wo kann man sich hier einschreiben?
  • Scaros_2 07.02.2020 06:56
    Highlight Highlight Von mir aus kann man gern Stadtkerne von grossen Städten Autofrei machen. Schon heute gehe ich als Landei nicht gerne in die Städte mit dem Auto weil es viel zu umständlich ist und ganz ehrlich. Alle grosse Läden gibt es auch ausserhalb und den Rest bestellt man Online.

    Aber sich vorzustellen, wie man mit Tempo 30 vom Bürkliplatz bis zum Glattzentrum fährt - nein danke. Es sollte klare grenzen geben finde ich.

    Was sind die Folgen von solchen "Regeln" auf die Gesellschaft? Welchen Nachteil haben Geschäfte daraus wenn Leute nicht mehr mit dem Auto kommen? Gibt es darüber auch auskunft?
    • RandomNicknameGenerator 07.02.2020 07:03
      Highlight Highlight Nachteile? Vorteile!
      Schau mal, was in Barcelona z.B. die Super-blocks gebracht haben.
    • Heinzbond 07.02.2020 07:06
      Highlight Highlight Die Zeitlang die ich durch Zürich pendeln musste, kam ich von Bellevue bis zur a3 auch oft nur im schritttempo voran... Wäre also nur eine gesetzliche festschreiben dessen was Realität ist.
      Was ich im Artikel vermisse ist wie sieht es in Oslo oder Helsinki mit dem Öv aus, den p+r parkplätzen vor der Stadt...
    • ZaZaa 07.02.2020 07:27
      Highlight Highlight Tempo 30 ist ja nicht gleich autofreie Städte...
      Und falls die Innenstädte mit dem Auto nicht mehr erreichbar sein werden, gibt auch andere Möglichkeiten, z.B. ÖV, Park&Ride,...
    Weitere Antworten anzeigen
  • roadtoglory 07.02.2020 06:51
    Highlight Highlight Schonmal beobachtet, wie die Velofahrer in Zürich unterwegs sind? Wer sich nicht an die fundamentalsten Strassenregeln hält (Bei Rot fährt man nicht trotzdem über eine Kreuzung) muss sich nicht wundern, wenn er in einen Unfall verwickelt wird.

    Logisch ist auch, dass es praktisch keine Unfälle mehr gibt, bei Tempo 30... Finde ich aber der falsche Ansatz. Es sollte mehr in den Untergrund gebaut werden. Auto- oder aber auch Veloschnellrouten unterirdisch bauen, sollte in Zukunft viel öfters in Betracht gezogen werden.
    • Heinzbond 07.02.2020 10:23
      Highlight Highlight Nun egal wo du die Strassen, schnellrouten, highways oder sonst was baust, oben u ten oder statt, sie bringen nur eines, mehr Verkehr denn es lohnt sich wieder selber zu fahren, zumindest am Anfang. Irgendwann ist das aber auch verstopft... Und dann wird wieder gebaut... Was sinnvoll wäre eine gute Kombi aus allem...
    • bokl 07.02.2020 12:20
      Highlight Highlight "Logisch ist auch, dass es praktisch keine Unfälle mehr gibt, bei Tempo 30... Finde ich aber der falsche Ansatz."

      - Günstig umzusetzen
      - wirksam
      - kaum Nachteile (ausser minimer Zeitverlust)

      Warum denn nicht Tempo 30 einführen sondern extrem teure (Bau und Unterhalt) Tunnels bauen?
    • DanielaK 07.02.2020 12:58
      Highlight Highlight Velo würde ich nicht über längere Strecken unterirdisch nehmen. Das wäre wohl zu gewissen Tageszeiten vielen nicht mehr geheuer. Sind ja leider nicht nur Engel unterwegs...
  • Guybrush Threepwood 07.02.2020 06:51
    Highlight Highlight Etwas was nicht erwähnt wird ist, dass in Finnland das Radfahren auf dem Trottoir erlaubt bzw auch normal ist. Ich denke wäre dies zb in Zürich möglich gäbe es auch weniger Unfälle.
    • ZaZaa 07.02.2020 07:22
      Highlight Highlight Ich finde es nicht gut, den Veloverkehr aufs Trottoir zu verbannen, wo sie den Platz der Fussgänger/innen beschneiden, nur um dem Auto wiederum genügend Platz zu lassen. Falls so etwas geschehen soll, dann nur mit einer Verbreiterung der Trottoirs (und entsprechend Verschmälerung der Strasse).
      Wichtig für die Sicherheit ist auf jeden Fall, dass Velofahrende genügend Platz haben. Und mit Tempo 30 besteht weniger Hektik, kürzere Bremswege usw.
    • Lioness 07.02.2020 07:42
      Highlight Highlight Bin öfters in Finnland, auch in Helsinki, Rovaniemi, Kuopio, etc.. Mir ist in der Stadt noch nie ein Velo auf dem Trottoir begegnet. Die Quelle hierzu würde mich interessieren. Auf dem Land gibt es neben der Landstrasse öfters schöne breite Velo/Fussgängerwege, da ist die gemeinsame Nutzung aber kein Problem.
    • Heinzbond 07.02.2020 07:48
      Highlight Highlight Und die breite der Gehwege nicht vergessen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 07.02.2020 06:48
    Highlight Highlight 30 ist bei Wohngegenden OK, überall sonst nur nervig und Gefährlich für das Portemonnaie des Autofahrers, falls die Beschilderung mal wieder schlecht gemacht ist 😉

    Die Verkehrssicherheit könnte erhöht werden, wenn Velofahrer mehr vom Auto-Verkehr getrennt werden würden, da sich die meisten Velofahrer eh nicht an die Verkehrsregeln halten. Allgemein ist heute einfach jeder zu sehr abgelenkt und darum eigentlich nicht fit für die Strasse.
    • kobL 07.02.2020 10:16
      Highlight Highlight So viele Widersprüche in einem Kommentar, spannend.
      "falls die Beschilderung mal wieder schlecht gemacht ist" vs. "Allgemein ist heute einfach jeder zu sehr abgelenkt "

      "Gefährlich für das Portemonnaie des Autofahrers" vs. "sich die meisten Velofahrer eh nicht an die Verkehrsregeln halten"

      Aber ja, wenn Auto fahrende gegen Regeln verstossen, ist das natürlich total was anderes als wenn es Velo fahrende tun.
    • Heinzbond 07.02.2020 10:34
      Highlight Highlight Das arme Portemonnaie des Autofahrers... Da müssen wir natürlich zuerst darauf rucksicht nehmen. Verkehsstote sind dafür unbedingt in Kauf zu nehmen...
      Schilderwald und Kosten, kann man sich sparen, man führt entweder Tempo 100 dem Wald zu liebe auch in der Stadt endlich ein, oder am Ortseingang ein Tempo 30 Schild das seine Gültigkeit am anderen Ortsende verliert... Und wenn ich es mir recht überlege könnte man mit einem generellem parkverbot in der Ortschaft auf öffentlichen Strassen noch mehr Schilder einsparen...
    • sunshineZH 07.02.2020 14:38
      Highlight Highlight @kobL Passiert aber deutlich weniger als bei Velofahrern
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klarname 07.02.2020 06:34
    Highlight Highlight Die Kernfrage lautet doch: Welche "Kollateralschäden" nehmen wir als Gesellschaft in Kauf für den uneingeschränkten motorisierten Individualverkehr. So wie's aussieht - die Skandinavier zeigen's eindrücklich - geht es auch anders, als hierzulande. Dort wird nicht alles diesem goldenen Kalb untergeordnet.
    • Sherlock_Holmes 07.02.2020 07:21
      Highlight Highlight Prägnant auf den Punkt gebracht. Die Skandinavier machen nicht alles – aber vieles – richtig.
    • Lioness 07.02.2020 07:46
      Highlight Highlight In Finnland brauchst du auf dem Land halt schon ein Auto. Sehr weite Wege mit seltenem ÖV. Bei vielen Landstrassen gibt es kein Trottoir und erst in den letzten Jahren oder rund um Sportzentren entstehen Velo/Gehwege neben der Strasse. In der Stadt ist es freilich anders. In einem 4x so grossen Land wie die Schweiz mit lediglich 6 Mio Einwohnern ist der ÖV auf dem Lande natürlich nicht zu vergleichen mit der CH.
    • Rainbow Pony 07.02.2020 10:42
      Highlight Highlight Das viele 30er Zonen dazu beitragen, die Verkehrstoten zu reduzieren, ist sicher war. Das es in Helsinki weniger Fahrradfahrer gibt als in Zürich aber auch. Die Strassen sind zwischen Ende November bis sicher Ende Februar immer wieder, wenn nicht sogar konstant verschneit. In der Folge weniger Fussgänger, weniger Fahrräder, weniger Tote. Grundsätzlich befürworte ich beruhigte Zonen, aber ich glaube schon auch, dass wenn schon, die ganze Gleichung gemacht werden muss. And now go and flash me to death and hyvää päivänjatkoa.
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Kann ich das noch essen oder muss ich's wegwerfen? Mit diesen Tipps bist du safe

Die Norweger minimieren die Lebensmittelverschwendung mit einem eleganten Trick. Neu heisst die Haltbarkeitsangabe: «Mindestens haltbar bis, aber nicht schlecht nach».

Kann man das noch essen? Die Frage, ob kürzlich abgelaufene Milch, Joghurts oder Eier noch geniessbar sind oder sofort in den Abfall gehören, sorgt in den besten Familien für heftige Diskussionen. Manche glauben, dass sofort das passiert, wenn man mit abgelaufenen Lebensmitteln in Berührung kommt.

Dabei ist es ganz einfach: Mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums werden Lebensmittel nicht automatisch schlecht.

Es heisst eben «Mindestens haltbar bis» und nicht «Sofort tödlich ab», wie …

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