Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kinder sollen mit dem Velo auf Trottoirs fahren dürfen



Ein Kind beim Absolvieren der Veloprüfung 2014 in Zürich.

Zu gefährlich? Kinder sollen mit den Velos aufs Trottoir dürfen. Bild: KEYSTONE

Der Bund will einem Medienbericht zufolge noch im laufenden Jahr die umstrittene Velo-Fahrerlaubnis für Kinder auf Trottoirs erteilten. Damit soll die Sicherheit der unerfahrensten Verkehrsteilnehmer verbessert werden.

Wie Tamedia-Zeitungen am Samstag unter Berufung auf einen Sprecher des Bundesamts für Strassen (Astra) berichten, soll der Systemwechsel «aller Voraussicht nach» noch im laufenden Jahr umgesetzt werden. Ein Entscheid des Bundesrats liegt noch nicht vor. Der Regimewechsel kann von der Landesregierung per Verordnung veranlasst werden. Nach den bisherigen Plänen des Bundesrates soll die neue Regel für Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren gelten.

Sollen Kinder bis 12 mit dem Velo auf dem Trottoir fahren dürfen?

Heute dürfen Kinder nur mit fahrzeugähnlichen Geräten wie Kinderrädern oder Spielzeugvelos das Trottoir befahren. Mit richtigen Fahrrädern dürfen sie nur dann auf dem Bürgersteig fahren, wenn dieser zur Schulwegsicherung explizit freigegeben und so signalisiert ist.

In der vor knapp einem Jahr zu Ende gegangenen Vernehmlassung gab es an der geplanten Massnahme Kritik der Fussgänger-Lobbyorganisationen. Velos auf Trottoirs gefährdeten Fussgänger und namentlich jüngere Kinder, erklärte etwa Fussverkehr Schweiz. Der Verein befürchtete, dass die Erlaubnis für Primarschüler dazu führe, dass auch Erwachsene auf Trottoirs fahren - ohne das Bewusstsein, dass dies verboten sei. Bei den Bundesratsparteien hingegen stiess die Massnahme auf grundsätzlich positives Echo, ebenso bei Pro Velo.

Das Verkehrsdepartement von Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) plant neben der Velo-Fahrerlaubnis in einem Paket eine ganze Reihe weiterer Massnahmen für einen besseren Verkehrsfluss und mehr Sicherheit. Dazu zählen etwa stellenweise das Rechtsabbiegen bei Rotlicht für Velofahrer, das erlaubte Rechtsvorbeifahren für Fahrzeuge auf Autobahnen sowie die Pflicht für Rettungsgassen nach Unfällen. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Velofahrer sind auch Künstler – zumindest mit GPS

Ein Foto-Velo, das Dreck scannt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

123
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
123Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia Mey 06.01.2020 07:45
    Highlight Highlight Bei uns im Dorf wird das Trottoir von den Schülern befahren. Auch Erwachsene, vor allem ältere, Kurven fleissig auf den für Fussgänger gedachten Fussweg herum. Mich stört das immer wieder. Meistens sollte der beweglichere Fussgänger zur Seite stehen und bemerken wenn ein Fahrer von hinten her kommt.
    Ab der vierten Klasse sollten die Kinder auf die Strasse und den Erwachsenen könnte man mal eine
    Busse abknöpfen.
    Die Idee ist begrenzt gut, daher unsere Städte und Dörfer einfach nicht für all den Verkehr gebaut sind. Auch Autos gibt es viel zu viele und die sollten vielleicht mal kleiner werden
  • Cocalero 05.01.2020 13:14
    Highlight Highlight Wo denn sonst?
    Auf der strasse neben 40 tönner ?
    Dein kind daneben?
  • Quiiebong 05.01.2020 12:55
    Highlight Highlight Als Mutter entscheide ich Situativ, ob meine Tochter auf der Strasse oder auf dem Trottoir fährt. Je mehr Fahrpraxis, desto sicherer auf der Strasse. Auf dem Trottoir haben die Fussgänger Vortritt. Für ihre Sicherheit nehme ich nach heutigen Regeln für ihre Sicherheit auch eine Busse in Kauf!
  • Imzta Noob 05.01.2020 00:32
    Highlight Highlight Die älteren Herrschaften werden davon begeistert sein. Bin trotzdem dafür die Kids keinen unnötigen Risiken auszusetzen.
  • Herti 04.01.2020 19:57
    Highlight Highlight Ich denke dass diese Idee absolut schlecht ist. Kinder die sich mit dem Velo zwischen Fussgängern durchkämpfen müssen sind nicht auf der sicheren Seite. Deswegen werden die Eltern sie auf den Gehwegen mit dem Velo begleiten usw. Das wird ein komplettes Chaos verursachen. Zudem möchte ich sehen wer kontrolliert ob der Velofahren 12 oder 13 Jahre alt ist. Schon heute ist es nicht möglich Velofahrer effektiv zu kontrollieren. Und zuletzt - Wieso soll "Hans" nicht machen was Hänschen darf". Lösung: Velowege breiter markieren, eventuell auf Kosten der Gehwege oder Strasse.
  • gambinho 04.01.2020 19:30
    Highlight Highlight ...ein weiteres Beispiel wie Eltern die Erziehung abdelegieren können. Setzt sie doch wieder vor‘s iPad, das ist weniger schlimm. 🤷🏻‍♂️
  • Rethinking 04.01.2020 19:10
    Highlight Highlight Und diese Kinder die ihre ganze Kindheit auf dem Trottoire Velo fuhren sollen dann ab dem 18. Lebensjahr automatisch nicht mehr dort fahren...

    Ja das klappt bestimmt...
    • Marco Kleiner 04.01.2020 20:24
      Highlight Highlight Das Trottoir soll nur für Kinder bis 12 Jahre freigegeben werden; niemand spricht von 18 Jahren!
    • P. Meier 05.01.2020 00:00
      Highlight Highlight Ab 12 Jahren!
    • Rethinking 05.01.2020 08:38
      Highlight Highlight Ja ihr habt recht. Doch auch wer 12 Jahre auf etwas konditioniert wurde (insbesondere die ersten 12 Lebensjahre) hat dies so tief verinnerlicht, dass es kaum mehr weg zu bringen ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cotten91 04.01.2020 16:13
    Highlight Highlight Bei uns gabs noch die "Veloprüfung", gibts die heute nicht mehr? Wenn man diese bestanden hatte, durfte man auf der Strasse fahren, sonst nicht. War ganz klar. Vorallem beim heutigen Verkehr wünsche ich mir, dass auch gewisse Erwachsene nochmal so eine Prüfung ablegen sollten. Velofahrer in den Städten nenne ich nur noch Kamikaze auf 2-Rädern
    • Malaga 05.01.2020 17:30
      Highlight Highlight Die Veloprüfung wird immer noch gemacht und hat auch heute wie damals nichts damit zu tun ob man auf die Strasse darf. Meist durfte man nur nicht zur Schule fahren, wenn man die Prüfung nicht geschafft hat. Und wenn Kinder/ Jugendliche bei Verkehrsübertretungen mit dem Velo erwischt werden, dann bekommen sie ein Aufgebot zur Nachschulung (zumindest im Thurgau) 1,5 Stunden Verkehrerziehung am Mittwochnachmittag. (durfte mein Jüngster auch schon und ich finde das gut)
  • andrew1 04.01.2020 15:12
    Highlight Highlight Ist jetzt auch nicht die super-lösung. Kinder sehen oft die gefahr weniger gut als erwachsene und fahren weniger vorausschauend. Wenn man "die gefahr vom auto auf das kind" vom "kind auf den fussgänger und das kind" verschiebt, ist man auch nicht viel weiter.
  • Hzwo 04.01.2020 13:43
    Highlight Highlight Ich behaupte mal dass ein Grossteil der Eltern den Kids eh schon sagt dass sie situativ auf den Gehweg sollen. Ist auch nur krank, Stur auf der Strasse zu fahren egal wie was wo. Auch für Erwachsene.
    Darum ists "nur" eine entkriminalisierung wobei eh kein Mensch ein Kind auf dem Gehweg büsst.
    Also...nicht wirklich nötig darüber zu diskutieren. Ist wohl überfällig.
    • Hierundjetzt 04.01.2020 16:13
      Highlight Highlight Ok. Blinde, Behinderte und Alte vergessen wir einfach. Die müssen halt selber schauen, gäll?

      Seeeeehr sinnvoll. Mol.
    • Bruno Zehr 04.01.2020 21:44
      Highlight Highlight Haha selber schauen passt. Nicht.
    • kobL 05.01.2020 02:20
      Highlight Highlight "Stur auf der Strasse zu fahren"

      Ein Velo ist ein Fahrzeug und Fahrzeuge gehören auf die Strasse. Troittoirs sind für Fussgänger. Auf dem Trottoir ist Velo fahren vielleicht Subjektiv sicherer, objektiv definitiv nicht.
  • Vinyl only 04.01.2020 13:22
    Highlight Highlight als angehender raumplaner meine ich, dass eine koexistenz aller verkehrsteilnehmenden zu fördern ist! das heisst, das hierarchien im strassenraum, der immer noch stark vom auto dominiert ist, aufgebrochen werden und ein miteinander ermöglicht wird. das bedeutet eingriffe in den strassenraum und das temporegime, was sicherer für alle ist und dem öffentlichen raum mehr qualitäten zuschreibt.
    • DemonCore 04.01.2020 14:00
      Highlight Highlight Bitte, rollenden Verkehr von gehendem Verkehr trennen. Hardbrücke in Zürich -> Komplett-Fail. Und Autos aus den Ballungszentren, soweit wie irgend möglich. Sie verbrauchen mehr Platz, sind gefährlicher und umweltschädlicher als jedes andere Verkehrsmittel.
    • Vinyl only 04.01.2020 15:07
      Highlight Highlight betrifft zentrale orte mit vielen versch verkehrsteilnehmerInnen.
    • Vinyl only 04.01.2020 15:25
      Highlight Highlight @demon:
      strikte trennung gibt es nur bei einer unterführung. sonst würde ich eher von einer unterteilung des strassenraums mit untersch hierarchien und dominanzen reden. wichtig ist die sicherheit. jeder ort muss unterschiedlich behandelt und angeschaut werden. da spielen auch immer übergeordnete gegebenheiten eine rolle (verkehrsnetze usw). koexistenz im strassenraum ist eine spannende sache. kinderfahrräder auf dem gehsteig und fussgänger bedeutet koexistenz.
      die hardbrück kenne ich zu wenig, aber planung schliesst fehlplanung nicht aus. :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ass 04.01.2020 13:18
    Highlight Highlight Schliesslich fahren die Erwachsenen auch auf dem Trottoir. Warum soll dies für Kinder nicht auch gelten........🤣🤣🤣🤣

  • DemonCore 04.01.2020 12:46
    Highlight Highlight Es sollte verboten werden, Strassen zu bauen die zu eng sind für einen Fahrradfahrer und eine Autospur. Bussen und Strafen für alle Trottoir-Fahrer, auch E-Trotti-Fahrer, sind drastisch zu erhöhen. Tendenziell sollte der Autoverkehr in Ballungsgebieten aufs Minimum (Anwohner, Lieferanten) reduziert werden.
    • Orinoco 04.01.2020 15:57
      Highlight Highlight Und die Bussen für die Radfahrer auch drastisch erhöhen und auch Ahnden und nicht wie jetzt mit der scheuklappe wegschauen.
  • DemonCore 04.01.2020 12:42
    Highlight Highlight Was fährt gehört auf die Strasse, ab etwa 8 Jahren. Es wäre hilfreich, wenn die Autofahrer sich etwas mässigen würden und nicht gemäss der Formel

    (Gewicht + Länge) x Geschwindigkeit = Vortrit

    fahren würden. E-Trotti-Fahrer ihr seid auch angesprochen.
  • Jadepanthera 04.01.2020 12:36
    Highlight Highlight Ich bin in der 5. Klasse in einem Kreisel fast hingefallen. Aber lag auch daran, dass man ja den blöden Sitz so hoch stellen soll wegen Beine durchstrecken, hätten die mich angefahren dann hätte ich auch vielleicht garkeine Beine mehr🤷🏻‍♀️
  • Eisvogel 04.01.2020 12:30
    Highlight Highlight Fazit der Diskussion: der Langsamverkehr braucht dringend mehr Platz.
    • Rissle 04.01.2020 13:47
      Highlight Highlight Gute Zusammenfassung 😘
    • DeDanu 04.01.2020 15:11
      Highlight Highlight Langsamverkehr = zu Fuss gehen. Genau dafür und nur dafür sind Trottoirs da 😎
  • Wendy Testaburger 04.01.2020 12:27
    Highlight Highlight "Stadtberner Modell" nennt man das. Hier bereits gültig für Kinder bis 99Jahre.
    • ZEWA Wisch und Weg 04.01.2020 14:48
      Highlight Highlight und ich habe öfters blaue flecken an meiner hüfte, weil die kids sich mit dem trotti einfach durchzwängen... und das sind ja nur die trottis... kommen nun die velofahrer kids auch noch aufs trottoir leiden ab nun wahrscheinlich meine ellbogen... 🤷‍♀️
      hier in bümpliz müssen sich nun trottis, velos, kinderwagen, einkauftrolleys, fussgänger und rollatoren aufs trottior quetschen.
      da die rollatoren anzahlmässig am mächtigsten, aber tempomässig die langsamsten sind, wird es spannend.
    • Na_Ja 04.01.2020 15:32
      Highlight Highlight @ZEWA
      Ich bin sehr oft zu Fuss unterwegs in der Stadt, sowie auch auf dem Land. Ich hatte noch kein einziges Mal blaue Flecken wegen anderen Fussgängern, Velofahrern, Kinder mit Trottinett, ...
    • reactor 06.01.2020 08:48
      Highlight Highlight @zewa, ich bin immer zu fuss unterwegs in der Stadt. hatte noch nie blaue Flecken. Vielleicht liegt es an ihnen, wie rücksichtslis sie sich bewegen.
  • bruuslii 04.01.2020 12:17
    Highlight Highlight an alle kommentatoren, die hier schreiben "so lernen es die kids nicht" möchte ich den tödlichen unfall des sicher sehr erfahrenen velofahrers martin vossler in erinnerung rufen.

    https://www.watson.ch/!751851081

    natürlich sind bauliche massnahmen das sinnvollste. eigene verkehrswege für motorisierte, velofahrer und fussgänger müssen in der stadt, im dorf und auch überland angestrebt werden.
    leider ist dies nicht überall so schnell umsetzbar oder z.t. kaum möglich.

    wenn kinder auf dem trotoir fahren dürfen, müssen natürlich dafür auch regeln geschaffen werden, die die fussgänger schützen.
    • Garp 04.01.2020 14:19
      Highlight Highlight Und woher nimmt man das Personal, um die Regeln dann durchzusetzen?

      Man kann sich dann ja gemütlich noch mehr Zeit lassen, mit besseren Lösungen oder strebt gar keine mehr an.
    • bruuslii 04.01.2020 20:01
      Highlight Highlight garp: hältst du regeln nur dann ein, wenn dich jemand kontrolliert?

      meine wenigkeit wurde erzogen, die regeln und deren sinn zu verstehen und sie deshalb zu befolgen. dazu sind kinder durchaus auch in der lage.

      diejenigen, die dazu nicht in der lage sind, respektieren ver/gebote ohnehin nicht.
    • Garp 04.01.2020 20:12
      Highlight Highlight Was für eine saudoofe Frage von Dir Bruusli. Nach Deiner Logik könnte man die Polizei ganz abschaffen. 🙃
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 04.01.2020 11:56
    Highlight Highlight Super, lernt den Kindern das Velofahren auf dem Trottoir!
    Damit man sich dann auch wieder darüber aufregen kann, dass Velofahrer auf dem Trottoir fahren. Ihr glaubt, ein Kind, das auf dem Trottoir lernt, geht dann plötzlich auf die Strasse?
    • JuliSaflor 04.01.2020 13:23
      Highlight Highlight Ich habe es in Deutschland so gelernt und es hat wunderbar funktioniert. Es gibt, zumindest in Berlin, auch Verkehrsunterricht in der Schule. Da geht man zu einem Verkehrsübungsplatz und lernt mit einem Polizisten ganz praktisch die Verkehrsregeln. Wir mussten sogar eine Fahrprüfung bestehen und haben einen Veloschein dafür bekommen. Ab diesem Zeitpunkt wird dann auf der Strasse gefahren. Also aus Erfahrung gesprochen, das Ganze kann gut funktionieren. Wir lassen unseren 6-Jährigen jetzt schon -natürlich langsam- auf dem Trottoir fahren wenn es keinen Veloweg gibt.
    • Hzwo 04.01.2020 13:32
      Highlight Highlight Es geht nicht um ausschliessich Trottoir. Nur einfach das Verbot aufheben damit man situativ entscheiden kann was besser ist.
      Zeig mir einen Velofahrer der nicht ab und zu aufs Trottoir geht. Zb. Ebikon-Buchrain die Steigung "Bueristutz"
      Kaum je ein Fussgänger auf dem Trottoir, alle Autos zu schnell, Velos mit 5kmh.
  • eldorak 04.01.2020 11:45
    Highlight Highlight Find ich grundsätzlich eine gute Idee. Allerdings ist meine gefühlte Wahrnehmung, dass fast nur Kinder in der Lage sind, vorsichtig mit dem Fahrrad im Strassenverkehr zu fahren und diesen Schutz vermutlich eher nicht benötigen.
    Würde dem aber trotzdem zustimmen
  • Jeremy Liquidpsy 04.01.2020 11:38
    Highlight Highlight Ich komme aus einem dorf ohne velowege und fahre prinzipiell IMMER auf dem trottoir.. verstehe nicht was das problem ist ??

    Ein velo braucht ja nicht viel mehr platz als wenn ich einfach laufen würde.. es kann ohne problem jemand an mir vorbei laufen..

    Das man langsam fährt versteht sich für mich von selbst.
    • DemonCore 04.01.2020 12:43
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass ich solche Leute wie dich zusammenscheisse. Es ist mühsam als Fussgänger von hinten überrascht zu werden. Alte Leute erschrecken sich. Das Trottoir gehört den Fussgängern. Was fährt gehört auf die Strasse.
    • ursus3000 04.01.2020 13:40
      Highlight Highlight Jerry das Dorf kenne ich auch gut , aber auf dem Trottoir fährt man nur um den Autos auszuweichen die die Kreuzungen blockieren
    • ursus3000 04.01.2020 13:42
      Highlight Highlight und übrigens haben wir einen Velostreifen und neuerdings einen Radweg
    Weitere Antworten anzeigen
  • sonwat 04.01.2020 11:38
    Highlight Highlight Früher ist man halt erst dann mit dem Velo in den Strassenverkehr, wenn man es beherrscht hat, d.h. ab 4. oder frühstens 3. Klasse aber nachdem man auf entsprechenden Plätzen nachmittagelang geübt hat. Heute müssen die Kiddies halt überall und sofort mit dem Likebike oder Trotti mit, obwohl sie kaum richtig laufen können.. tja dann legalisiert man es eben und schickt alle aufs Trottoir - und wenn sie 12 werden wirds halt dann gefährlich..
    Eine Bitte an die Eltern habe ich: steigt beim Fussgängerstreifen queren gopferdamminomau ab! Sonst lernen sie es nie und dann wirds richtig gefährlich..
    • Aglaya 04.01.2020 12:34
      Highlight Highlight Bei uns war es sogar verboten, in den unteren Klassen mit dem Velo in die Schule zu kommen, erst ab der 5. Klasse (damals war das der Beginn der Oberstufe, die Schüler aus vier Dörfern gingen zusammen in die gleiche Sek) durfte man das Velo benutzen. Ist aber auch schon fast 30 Jahre her.
    • ursus3000 04.01.2020 13:51
      Highlight Highlight nein wir sind ab der 2. Klasse mit den Velo zur Schule gefahren ( 2km) aber da hatte es viel weniger Autos und die haben mehr Rücksicht genommen . Ist 40 jähre her.
  • bebby 04.01.2020 11:34
    Highlight Highlight Wieso nicht die Lösung aus Deutschland übernehmen mit der Uebergangafrist?
  • Garp 04.01.2020 10:42
    Highlight Highlight Eine billige Lösung, damit man keine Radwege bauen muss.

    Und wer muss wem ausweichen auf dem Troittoir?
    Für Kinder sicher eine gute Lösung, aber nicht für alte unsichere Menschen, die vielleicht nicht mehr so gut hören, sehen und gehen.
    • wintergrün 04.01.2020 19:34
      Highlight Highlight Fußgänger sollten auf dem Troittoir immer Vortritt haben.
      Radfahrer auf dem Troittoir müssen sich den Verkehrsverhältnissen anpassen, d.h. Wenn es zu voll ist schleichen.
      Also so wie es heute bereits inoffiziell geregelt ist 😉
  • DrFreeze 04.01.2020 10:32
    Highlight Highlight Am besten man verbietet einfach generell den Fußgänger. Die sind nur lästig für die Autofahrer, besonders an Zebrastreifen und nun auch offiziell ein Hindernis für Radfahrer. 😤
  • Raembe 04.01.2020 10:31
    Highlight Highlight Ich wäre eher dafür das man den Kids das richtige Verhalten im Strassenverkeher früher und intensiver beibringt. Einerseits durch die Schule, die Eltern und dirch die Polizei. Wobei bei vielen Kindern sich halt auch die Eltern mit dem Velo falsch verhalten.
    • dan2016 04.01.2020 11:53
      Highlight Highlight Beispielsweise mit genügend Abstand überholen? Für mich das zentrale Problem für Kids (und Erwachsene) auf normalen Strassen.
    • ursus3000 04.01.2020 13:53
      Highlight Highlight Also wie sich in Luft auflösen wenn grad Autofahrer kommen?
    • Raembe 04.01.2020 14:03
      Highlight Highlight Eher die Ampel richtig beachten, vorzeitig Tempo drosseln beim abbiegen, gerade fahren auf der Strasse, im Kreisel mittig fahren, richtig einspuren, frühzeitiges Anzeigen von abbiegen, das Umfeld beachten, eigenes Tempo inkl Bremsweg einschätzen (E-Bike) und am wichtigsten: Tragt den Helm!

      Und ja Autofahrer machen ebenfalls viele Fehler im Umgang mit Velos. Aber mir scheint es ist vielen Velofahrern bewusst das sie bei einem Unfall ein viel grösseres Gesundheitsrisiko haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 04.01.2020 10:23
    Highlight Highlight Bei viel befahrenen Strassen kann ich verstehen, wenn Kinder sich da nicht hineintrauen und auf das Trottoir wechseln. Aber es wird wohl niemand, der noch bei Verstand ist ein Kind büssen, weil es deswegen mal auf den Gehweg wechselt.
    Wichtiger wäre es, für gute und sichere Radwege zu sorgen, damit sich die Kids und auch erwachsene Radfahrer auf der Strasse sicher fühlen können. Kinder auf dem Trottoir fahren zu lassen ist aber wohl einfach billiger als Radwege zu bauen und am Ende ärgert sich dann der Fussgänger.
    • Na_Ja 04.01.2020 15:37
      Highlight Highlight Bei uns im Dorf wohnte eine Polizistin, die jedes mal aus ihrem Garten die Kinder beobachtete und sie anschrie, wenn sie auf dem Trottoir fuhren. Sie war wahrscheinlich aber eine schlechte Ausnahme.
    • TanookiStormtrooper 04.01.2020 17:54
      Highlight Highlight Darum hab ich den Zusatz "bei Verstand" hinzugefügt, bünzlige Idioten gibt es immer. 😉
  • sowhat 04.01.2020 10:20
    Highlight Highlight Und mit dem 12ten Geburtstag können sie's dann plötzlich?
    Ist nicht logisch. Besser es wird überall nach der besten Lösung gesucht und diese entsprechend gekennzeichnet. Ob es die Strasse oder das Trottoir ist, ist jeweils vor Ort zu bestimmen und immer zu kennzeichnen. Und wenn nicht genug Platz ist, muss eben baulich etwas gemacht werden.
    MMn macht es keinen Sinn, einfach die Kids von der Strasse zu nehmen und dann zu denken ab Alter x können sie es dann. Oder ab Alter x nehmen die Autofahrer dann mehr Rücksicht. Saubere Platzeinteilung einerseits und gute Sichtbarkeit andererseits bitte.
  • The Count 04.01.2020 10:16
    Highlight Highlight Ich finde diesen Ansatz problematisch, da ich selber mit 6 Jahren eine ältere Frau zu Fall gebracht habe. Auf dem Trottoir, ohne sie berührt zu haben. Sie lag danach einen Monat im Krankenhaus und konnte nie mehr richtig laufen.
  • ThePower 04.01.2020 10:15
    Highlight Highlight Ach, Velofahrer machen eh was sie wollen. Also, warum nicht?
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 04.01.2020 11:11
      Highlight Highlight Machen sie doch einen Club der Nörgler und ständig Unzufriedener, ich lebe lieber und lasse leben.
    • DemonCore 04.01.2020 12:48
      Highlight Highlight Gut die Hälfte der Autofahrer ist konstant zu schnell unterwegs oder am Telefon. Ihr belastet die Umwelt mehr als jeder andere Verkehrsteilnehmer, kriegt am meisten öffentliche Mittel und tötet und verletzt am meisten Personen von allen. Und jetzt jammert ihr noch immer? Mir kommen die Tränen.
    • ThePower 04.01.2020 15:23
      Highlight Highlight @DemonCore
      Ich bin kein Autofahrer, sondern bin ausschliesslich mit dem ÖV und zu Fuss unterwegs. War wohl nichts mit der Umweltsünder-Keule😁

      @Tütenbauer
      Das war nur eine Feststellung. Die meisten Velofahrer fahren wie Sau. Achte dich mal im Alltag, die sind Weltmeister im Ignorieren von Verkehrsregeln. Ist einfach so😄
  • Gubbe 04.01.2020 10:13
    Highlight Highlight In einer Stadt eher nicht, da soll es viele Fussgänger geben. In dem Dorf wo ich wohne, selbstverständlich. Da hat es morgens, mittags und am späteren Nachmittag höchstens ein paar Fussgänger. Wenn man nun den Kindern erklärt, dass dem Laufenden Platz gemacht werden muss, so ist das ok.
    • Malaga 05.01.2020 17:18
      Highlight Highlight In unserem Dorf hat es grösstensteils gar kein Trottoir.
  • HoA 04.01.2020 10:13
    Highlight Highlight Aktuell wird das Trottoir von Fussgängern jeden Alters gebraucht.
    Kinder, welche natürlicherweise motorisch und kognitiv noch in der Entwicklung stehen (zB. können Kinder bis ca. 7 jährig Geschwindigkeiten noch nicht einschätzen), gehören mit dem Velo deshalb weder aufs Trottoir noch alleine auf die Strasse.
    Was passiert bei einem Unfall, verursacht von einem Kind auf dem Velo mit einem Fussgänger? Wer trägt die Verantwortung? Welchen psychischen Schaden erleidet ein Kind, weil Schuld am Unfall? Velo auf dem Trottoir nur, wenn dieses zweigeteilt wird. Alles andere ist verantwortungslos.
  • Ril 04.01.2020 10:07
    Highlight Highlight Find' ich prinzipiell gut aber 10 Jahre sollte das absolute obere Limit sein. Dann sollten auch die ersten Velokurse in der Schule stattfinden.
  • walsi 04.01.2020 10:05
    Highlight Highlight Die Fahrräder sind für manche Fussgänger einfach zu schnell, die Unfälle sind einfach vorprogrammiert. Wie will eine betagte Person mit Rollator einem Kind auf dem Fahrrad rasch ausweichen? Zu solchen Situation wird es kommen weil Kinder manchmal unberechenbar sind und Gefahren / Geschwindigkeiten falsch einschätzen.
  • fant 04.01.2020 10:04
    Highlight Highlight Ich finde die Idee gut - aber warum bis 12 Jahre?! Bis 8 (2 Jahre angewöhnen) würde doch reichen?
  • EnnoConda 04.01.2020 10:03
    Highlight Highlight Dumme Idee. Dann lernen sie es nie. Konzentriertes Velofahren ist sehr sicher, würde eher schauen, dass es vermehrt Bussen gibt für Velotelfonierer und Velogoogler. Wieder einmal wird die Selbstverantwortung links liegen gelassen. Rechts abbiegen bei Rot finde ich gut, das könnte man auch für Autos einführen.
    • ursus3000 04.01.2020 14:01
      Highlight Highlight wenn die Autofahrer Rücksicht nehmen würden hätten wir das Problem nicht
  • homo sapiens melior 04.01.2020 09:59
    Highlight Highlight Als Senior-Fussgänger bin ich dafür, dass Kids mit dem Velo auf's Trottoir dürfen. Bis 12! Gutes Alter für diese Entscheidung.
    Klar gibt das mehr Probleme für Fussgänger. Aber die dürften über Jahrzehnte gegen nahezu 0% tödlich sein. Das ist ein Abwägen für die Allgemeinheit. Autofahrer sind nunmal gefährlicher und tödlicher als Fussgänger.
  • Ökonometriker 04.01.2020 09:56
    Highlight Highlight Wie viele Bussen wurden im vergangenen Jahr ausgestellt, weil Kinder auf Trottoirs fuhren?

    So wichtig ist dieses Problem.
    • lesenderr 04.01.2020 12:09
      Highlight Highlight Darum geht es doch gar nicht.
  • HoA 04.01.2020 09:53
    Highlight Highlight Das Trottoir wird aktuell von Fussgängern jeden alters benutzt. Gerade Kinder, welche einerseits motorisch und andererseits kognitiv noch in der Entwicklung sind, gehören deshalb weder alleine auf die Strasse noch auf das Trottoir... Unfälle, verursacht von Velo-fahrenden Kindern mit Fussgängern, gibt es bereits - was, wenn sich solche Unfälle häufen? Wer ist dann Verantwortlich? Was passiert mit einem Kind, das für einen Unfall verantwortlich ist? Emotional und rechtlich?
    Wenn Trottoirs in 2 Teile geteilt werden, dann ok - alles andere ist unverantwortlich.
  • Gigle 04.01.2020 09:52
    Highlight Highlight Wie wärs mit breiteren und durchgehenden Velowegen? Dann wäre es für alle sicherer.
    • walsi 04.01.2020 10:01
      Highlight Highlight Nur gibt es dafür nicht überall genug Platz.
    • holzapfelin 05.01.2020 16:39
      Highlight Highlight war genau mein gedanke als ich den artikel gelesen habe. aber als zwischenlösung für mehr sicherheit für die kleinen an sich eine gute idee.
  • DeDanu 04.01.2020 09:45
    Highlight Highlight Die dümmste Idee überhaupt ! Wenn die Kinder zu unsicher für die Strasse sind dann sollen sie schlichtweg zu Fuss gehen. Bereits heute gibt es schon, vorwiegend ältere Damen welche mit dem Velo lautlos von hinten, an einem vorbeirauschen oder einen mit aufdringlichem klingeln wegscheuchen. Weder die noch die Kinder halten sich an SCHRITT TEMPO. Vor allem ältere Menschen werden dadurch massiv gefährdet und verunsichert , Konflikte sowie Unfälle sind damit vorprogrammiert. Aus lauter Unfähigkeit der Politik soll nun also die Sicherheit aller anderen gefährdet werden ?! Nein danke, so nicht !
    • P. Meier 04.01.2020 11:43
      Highlight Highlight Wenn ich Sie richtig verstanden habe gefährden ältere Damen mit E-Bikes ältere Fussgänger. Dann dürften die Kinder bis 12 Jahre eigentlich nicht ins Gewicht fallen.
    • DeDanu 04.01.2020 15:07
      Highlight Highlight @Meier : hätten Sie alles gelesen, wäre das dem Verständnis sicher zuträglich gewesen.
  • Randalf 04.01.2020 09:42
    Highlight Highlight
    Es ist sicherer für die Kinder, ohne Zweifel.
    Es sind aber auch noch ältere Menschen 70+ unterwegs.
    Wenn die Schule aus ist, kann das durchaus zu Problemen führen. Gerade bei engen Strassenführungen mit hohem Verkehrsaufkommen sollte das wirklich gut durchdacht sein.
  • who cares? 04.01.2020 09:34
    Highlight Highlight Für Kleinkinder sicher eine gute Idee, aber bis 12 ist es übertrieben. Zumindest wenn ich daran denke, wie wir als 12jährige ohne Rücksicht auf Verluste in die Schule gerast sind, um nicht zu spät zu kommen. Da gibt es eindeutig Gefahrenpotenzial für Fussgänger.

    Wenn man Velos auf Trottoirs erlaubt, bei Kindern, die praktisch so schnell fahren wie Erwachsene, braucht es Regeln für Geschwindigkeit etc. sonst werden eben die 7jährigen, die den Schulweg alleine laufend auf dem Trottoir machen, gefährdet.
    • Malaga 05.01.2020 17:21
      Highlight Highlight Bei uns müssen die Kinder ab 10 Jahren mit dem Fahrrad in den Hauptort der Gemeinde mit dem Fahrrad fahren für den Turnuntericht. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie das dann ist, wenn eine ganze Klasse auf dem Trottoir daher kommt...
  • Unicron 04.01.2020 09:31
    Highlight Highlight Also ich wurde mal von einer wohl knapp 12 jährigen über den Haufen gefahren weil sie auf dem Trottoir gefahren ist und von ihren Kollegen welche grad in einem vorbeifahrenden Bus sassen abgelenkt war.
    Es ging für sie bergab und ein Fahrrad in dieser Grösse braucht mehr als die Hälfte des Trottoir, wenn die dann anfängt zu "schlingern" hast du als Fussgänger keine Chance.
    Hat ihr aber wesentlich mehr weh getan als mir, da ich mich im letzten Moment abdrehen konnte und sie mich nur mit dem Lenker am Arm erwischt hat.
    Kinder haben keinen Sinn für Gefahr, die donnern volle pulle den Berg hinab.
    • Simsalabum 04.01.2020 10:00
      Highlight Highlight Dann sollen die Kinder gefälligst den Berg auf der Strasse unkontrolliert runterrasen? Das Problem ist in diesem Beispiel wohl weniger das Trottoir als die Fahrausbildung.
    • Lucida Sans 04.01.2020 12:26
      Highlight Highlight Wurde neulich beinahe von einem ca. 12jährigen „abgeschossen“, der während der Fahrt noch schnell sein Handy tscheggen musste.
    • ZEWA Wisch und Weg 04.01.2020 15:03
      Highlight Highlight ab 9 jahren haben sie dann immer noch die ipods in den ohren und hören nichts... das sollte verboten werden. wir üben mit den kids im kg WALULOLO warte, luege, lose, loufe... hören ist wichtig für die raumorientierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisscheese 04.01.2020 09:20
    Highlight Highlight Weil die Kids nie richtig Fahrrad fahren lernen schickt man sie auf den Gehsteig. Das ist einfach der falsche Ansatz. 12 jähige Bengel werden sich einen Spass aus Menschenslalom machen.
    Eltern sollten mit ihren Kindern viel mehr Fahrrad fahren statt sie ständig zur Schule zu helikoptern, dann sind sie auch auf der Strasse sicher. Ist halt ein bisschen aufwändiger, aber lohnt sich.
    • Finöggeli 04.01.2020 09:44
      Highlight Highlight Dazu sollten aber auch die Eltern mehr Rad fahren (und für diejenigen mit Velo können nicht mehr langsam fahren, da alle aus Faulheit nur noch ein E-Göppel haben)
    • Gigle 04.01.2020 09:49
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, wo du lebst, aber in vielen Kantonen gibts in der Primarschule mittlerweile weitverbreitete Velostunden und zum Schluss auch eine praktische und theoretische Prüfung.
    • roger_dodger 04.01.2020 11:04
      Highlight Highlight Was für ein Käse. Die Kinder haben schon in der Schule eine Veloprüfung. Und ein jüngeres Kind fährt nun mal fast immer weniger sicher im Strassenverkehr als ein Erwachsener auch wenn man häufiger Rad fährt. Zudem werden die Sitten auf der Strasse immer roher, man muss unbedingt mit dem Auto noch überholen en einer Engstelle wenn es 3 Sekunden spart oder auf keinen Fall jemals einem schwächeren den Vortritt gewähren! Und ja, ich fahre Auto und Velo.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Messer 04.01.2020 09:17
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie das denn sicherer sein soll? Ich vermute nur im Fall eines leeren Trottoirs...
    • Hirngespinst 04.01.2020 12:49
      Highlight Highlight Bringt aber dem Fussgänger, der angefahren wird und schlimmstenfall ab den Folgen stirbt aber nichts. :/
    • ursus3000 04.01.2020 14:04
      Highlight Highlight @ Hirngespinst das sind Hirngespinste
  • Logging Out (1) 04.01.2020 09:13
    Highlight Highlight Ich kann nicht verstehen wieso darüber jetzt diskutiert wird. Als ich in die Schule mit dem Velo fuhr wurden wir darauf hingewiesen auf dem Trottoir zu fahren und niemand hatte was dagegen
    • EnteEnteEnte 04.01.2020 11:44
      Highlight Highlight Ja ich bin auch etwas verwirrt über die Diskussion. Ich dachte bis eben, dass Kinder bis zur Veloprüdung auf dem Trottoir fahren müssen. Nach der Prüfung dann auch die Strasse. Ich weiss allerdings nicht mehr mit welchem Alter die Prüfung gemacht wird, bzw. ob es diese überhaupt noch gibt.
  • Badummtsss 04.01.2020 09:11
    Highlight Highlight Ich weiss nicht recht.
    Angenommen das Velo weicht einem Fussgänger auf die Strasse aus... das Auto hat keine Chance.
    Auch mit 11 Jahren ist man schon flink unterwegs.
    Ich würde sagen, es darf selbst entschieden werden. Aber aus meinen Erfahrungen von früher reicht es eine Warnweste und genügend Licht bei sich zu haben, damit die Autofahrer schon früh gewarnt sind.
    • The Destiny // Team Telegram 04.01.2020 10:30
      Highlight Highlight Schön wärs wenn ein Licht reichen würde damit Autofahrer einem sehen <.<

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel