International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Interview

Glättli zur CIA-Affäre: «Für die Schweiz ist das ein Erdbeben»

Die Zuger Firma Crypto AG horchte für die CIA bis 2018 100 Länder aus. Balthasar Glättli, Fraktionschef Grüne, hatte Einblick in einige Dokumente. Im Interview erklärt er, warum es nun eine PUK braucht.



Herr Glättli, Geheimdienst-Dokumente beweisen, dass die Zuger Firma Crypto AG für die CIA mehr als 100 Staaten abgehört hat. Was ging in Ihnen vor, als Sie die Dokumente sichten konnten?
Es kribbelte mich schon. Der historische Grusel-Aspekt ist sicher gross. Plötzlich ist eine Geschichte aus den Tiefen des Kalten Krieges wieder brandaktuell. Für die Schweiz ist das ein Erdbeben.

Warum? Es ist doch gerade die Aufgabe der Geheimdienste, heikle Informationen abzufangen.
Der Knackpunkt der Geschichte liegt im Jahr 1993. Der Kalte Krieg war vorbei. Damals zog sich der deutsche Bundesnachrichtendienst aus der Sache zurück, weil es zu heikel wurde. Die Amerikaner spionierten aber durch die Zuger Firma munter weiter. Sogar befreundete Staaten wie Spanien oder Italien wurden abgehört. Es ist ein unfreundlicher Akt, Freunde zu überwachen. Und die Schweiz steckt mittendrin, so wie es scheint sogar wissentlich und willentlich.

«Es sind hohe Bundesbeamte in die Affäre verwickelt.»

Wie stark ist die Schweiz in die Geschichte verstrickt?
Es gibt klare Indizien, dass die Spionage-Aktivitäten durch die Crypto AG bis 2018 weitergeführt wurden. Das wirft Fragen auf. Bis 2017 amtete Markus Seiler als Chef des Nachrichtendienstes. Heute ist Seiler die rechte Hand von Aussenminister Ignazio Cassis. Früher war er Generalsekretär des VBS. Es sind also hohe Bundesbeamte in die Affäre verwickelt, die noch im Amt sind.

Balthasar Glaettli, GP-ZH, spricht am ersten Tag der 51. Legislatur der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 2. Dezember 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Grünen-Nationalrat Glättli fordert eine PUK. Bild: KEYSTONE

Sie fordern eine PUK. Warum?
Es gibt schwierige Fragen zu klären: Wie viel wusste der Schweizer Nachrichtendienst von der CIA-Operation? Welcher Bundesrat wurde zu welchem Zeitpunkt über die Sache informiert? Und welche Informationen haben die Schweizer Dienste von den USA und den Deutschen erhalten? Waren es Filetstücke oder bloss nachrichtendienstlicher Abfall?

Lässt sich die Überwachung rechtfertigen?
Es ist logisch und bekannt, dass westliche Geheimdienste zusammenspannen. Dies lässt sich aus nachrichtendienstlicher Logik rechtfertigen. Aus der Innensicht des Geheimdiensts macht es einen Unterschied, ob sich die Schweiz mit der Aktion in einen Honigtopf von wertvollen Informationen reingekauft hat oder bloss als dumme Gehilfin dasteht. Die politisch brisante Frage bleibt dennoch: Warum hat das der Bundesrat bewilligt? Oder wenn er nichts wusste: Macht der Geheimdienst ohne Kontrolle, was er will?

«Das ist ein Missbrauch vom Deckmantel der hochgelobten Schweizer Neutralität.»

Die Snowden-Affäre löste 2013 einen beispiellosen Geheimdienst-Skandal aus. Die «Washington Post» spricht nun vom «Geheimdienst-Coup des Jahrhunderts». Ist die Sache vergleichbar?
Nein, das ist eine ganz andere Geschichte. Jetzt geht um eine Abhör-Aktion im klassischen Sinne mit einer manipulierten Chiffrier-Maschine. Via Crytpo AG fingen die Geheimdienste verschlüsselte Informationen ab. Da gibt es ein höheres Interesse, sonst wären die Infos gar nie verschlüsselt worden. Ganz anders die Snowden-Affäre: Er deckte auf, dass die NSA Milliarden unschuldiger Menschen überwachte. Das ist ein anderes Kaliber. Bei der Crypto AG geht es um klassische elektronische Spionage – SigInt im Slang der Geheimdienste –, bei Snowden ging es darüber hinaus zusätzlich um Massenüberwachung.

Warum könnte die Affäre der Schweiz trotzdem schaden?
Ausländische Geheimdienste stehen hinter einer Schweizer Krypto-Firma. Das ist ein Missbrauch vom Deckmantel der hochgelobten Schweizer Neutralität. Stellen Sie sich vor: Seit den 1980er-Jahren vermittelt die Schweiz für den Iran und übernimmt eine Briefträgerfunktion. Nun stellt sich heraus, dass die Iraner jahrelang durch eine Schweizer Firma abgehört wurden. Das schwächt die Stellung der Schweiz und damit das Vertrauen in diesen funktionierenden Kommunikationskanal. Und dies just in einem Moment, wo die Situation rund um den Konflikt zwischen den USA und Iran bereits ein Pulverfass ist.

Was muss jetzt passieren?
Es ist der Knackpunkt, ob die parlamentarische Aufsicht, die GPDel, informiert worden ist oder nicht – und wenn ja, hat sie korrekt reagiert? Und wenn sie nicht informiert wurde: Müsste die Aufsicht zweckmässig geändert werden, damit in Zukunft solche Grossoperationen nicht unter dem Radar der Aufsicht laufen können? Ich frage mich, ob da der Bundesrat oder auch die GPDel wirklich glaubwürdig vollste Transparenz schaffen können, wenn sie selbst ein Teil der Untersuchung sein müssen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Mit Büchsenantennen gegen NSA-Bespitzelung

So reagiert der US-Geheimdienst-Chef auf Putins Staatsbesuch

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

94
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kommentareschreiber 12.02.2020 15:44
    Highlight Highlight Heuchlerischer Glättli. Wie wenn er sich irgendwann zur neutralen Schweiz bekannt hätte! Jetzt benutzt er die Neutralität nur als Vorwand, um den Geheimdienst anzugreifen, also zu schwächen und damit die Neutralität. Diese liegt ihm garantiert nicht am Herzen.
  • Meyer Andrej 12.02.2020 15:30
    Highlight Highlight Kommt endlich weg vom glauben der sauberen Schweiz, vom Glauben von Integrität und Vorgänge die sich an alle ethischen und moralischen Regeln halten. Wenn man etwas dagegen sagt, wird man reflexartig zurückgepfiffen und als Pessimist betitelt. Die Schweiz ist ja gemäss „Transparency“ eines der korruptesten Länder weltweit. Man sicht verzweifelt den Unterschied zwischen Ländern in Ostafrika und der Schweiz, in Sachen Korruption könnte Ghana noch viel von uns lernen, im negativen Sinn.
  • Raphael Stein 12.02.2020 14:25
    Highlight Highlight International ist die Schweiz überhaupt nicht im Rampenlicht. Siehe ausländische Berichterstattung.
    Innenpolitisch lassen sich die Vorkommnisse natürlich sehr gut ausschlachten.
  • Crecas 12.02.2020 13:55
    Highlight Highlight Liebe Freunde, bevor ihr ein Erdbeeben für die Schweiz prophezeit, lest mal die internationale Berichterstattung. Überall, selbst in betroffenen Staaten wird davon geschrieben, dass die CIA und der Bundesnachrichtendienst die anderen Ländern an der Nase herumgeführt haben. Dass das Scheinunternehmen in der Schweiz angesiedelt war wird zwar erwähnt, dass aber die Schweiz eine Verantwortung hat, steht NIRGENDWO.
    • ciaociao 13.02.2020 08:31
      Highlight Highlight Ja und?
      Kann doch nicht sein dass die Neutralität so missbraucht wird - egal ob die anderen die Schweiz in der Verantwortung sehen oder nicht.
  • Mandarinchen 12.02.2020 13:28
    Highlight Highlight Und jeder der etwas intelligentes dazu sagt wird als geisteskrank hingestellt.
  • Monika Röchslim 12.02.2020 11:54
    Highlight Highlight Hat diese Firma auch moderne Geräte? Gemäss Photos sind diese eher alt. Welche Länder resp. Abteilungen benutzen solche Sachen? Ich denke mal, dies wird vor allem im Krieg benutzt. Aber davon gibt es ja genug, mit US Beteiligung. Weltpolizist mit CH Lizenz zum schummeln.
  • Der Rückbauer 12.02.2020 09:35
    Highlight Highlight Das einzig Neue an dieser Geschichte ist, dass sie offenbar bis 2018 dauerte, oder auch länger, denn hier ist niemandem zu trauen. Eben ein Drecksgeschäft.
    Deshalb heissen die Geheimdienste auch Geheimdienste. Das heisst u.a., dass nur Eigenentwicklungen zu trauen ist. Zum Beispiel eigene Software für die Militärflüügerli, wie sie Israel als offiziell einziges Land entwickelt hat. Der Schweiz traue ich das nicht zu. Deshalb: Keine Flüügerli aus USA!
  • arni99 12.02.2020 06:38
    Highlight Highlight Wenn ich als Staat so blöde bin mich bei einer Firma einzudecken die der CIA gehört, bin ich entweder unglaublich blöd, oder habe einen Unfähigen Geheimdienst der das nicht rausgefunden hat. So oder so bin ich selber schuld
    • Kruk 12.02.2020 08:58
      Highlight Highlight Oder sie schicken damit Nachrichten um die CIA zu täuschen...
  • Jättelattejaterö 12.02.2020 03:38
    Highlight Highlight Böse Russen!
  • Satan Claws 12.02.2020 01:13
    Highlight Highlight Glättli ist seit Jahren der einzige Politiker dem ich irgendeine Kompetenz zuspreche. Danke für die gute und mahnende Arbeit und die vielen aufgewendeten Stunden.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.02.2020 07:55
      Highlight Highlight Er ist doch ein wenig der Typ: biederer Polizist ?
    • der prophet 12.02.2020 10:07
      Highlight Highlight @satan claws: genau mein humor :-)
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.02.2020 17:43
      Highlight Highlight Danke für,s aufschalten
      Uhh... hat jetzt abers schon ein bischen lange gedauert.
      länger als andere, nach mir geschriebene sogar...
      ; )
    Weitere Antworten anzeigen
  • RETO1 11.02.2020 22:49
    Highlight Highlight Nachrichtendienste hören ab, was für eine grosse Ueberraschung
  • Winzig 11.02.2020 22:08
    Highlight Highlight wenn ein schweizer politiker das schon nur gewusst hat geschweige denn abgesegnet handelt es sich meines erachtens um einen bruch der neutralität und somit um verrat. lückenlos und unabhängig aufklären und jeden der das irgendwie gewusst hat einknasten. RIESEN SAUEREI!
    • Crecas 12.02.2020 13:56
      Highlight Highlight Logo, die CIA hat bei der Schweizer Politik um Erlaubnis gefragt... Hahahaha.
  • Rubinhunter 11.02.2020 21:55
    Highlight Highlight Und Crypto AG hatte prominente Verwaltungsräte... wie zum Beispiel Rolf Schweiger, ehemaliger Präsident der FDP....
  • NoNews 11.02.2020 21:43
    Highlight Highlight Spannend wäre, warum by CyOne der Chef Kryptologe der Crypto AG als CTO arbeitet und die Firma nichts damit zu tun hat, und wie Infoguard (ehemals privater Arm der Crypto AG) involviert ist...
    • Hierundjetzt 11.02.2020 22:28
      Highlight Highlight Steht alles sehr detailliert in der Washington Post (ohne Abo)

      Tagi auch sehr detailliert und gut aber eher ein Extrakt von der WT
  • Ökonometriker 11.02.2020 21:40
    Highlight Highlight Opensource ist eben nur für Nerds?🤷‍♂️
  • skisandtrail 11.02.2020 21:10
    Highlight Highlight Na und 🤷‍♀️. Welches Land spioniert schon nicht andere Länder aus...?

    Die Firma ist ja nicht die politische Schweiz, lediglich eine Privatfirma...
    • Hierundjetzt 11.02.2020 21:34
      Highlight Highlight Lies zuerst den Artikel in der WT oder dem Tagi und erfinde nicht einfach iiiiirgendwas.

      Sorry geht einfach gar nicht 😡

      Die Zuger Firma Crypto gehörte der CIA
    • Macke 11.02.2020 21:37
      Highlight Highlight Herr Glättli schildert es im Interview: Es geht um die Verflechtung von Bundesangestellten mit der Firma, um den Bundesrat und die Frage, wer was wann gutgeheißen hat und darüber informiert war. Es wäre bedenklich, wenn ausländische Geheimdienste eine Schweizer Firma zum Ausspionieren benutzten und niemand darüber Bescheid wusste. Ebenso bedenklich wäre es, wenn dies vom Bundesrat oder dem Schweizer Nachrichtendienst gutgeheißen wurde. Es geht also um die politische Schweiz.
  • fools garden 11.02.2020 20:48
    Highlight Highlight Wenn man es dann ganz nüchtern betrachtet, dient diese Neutralität nur noch dafür, sich aus jedem Ärger heraus zu halten, aber überall zu Profitieren.
    • ninolino 11.02.2020 21:20
      Highlight Highlight @fools garden:
      Gabs jemals eine andere Motivation?
  • der prophet 11.02.2020 20:48
    Highlight Highlight haha wollen die uns wirklich für dumm verkaufen? die wussten das ganz bestimmt. die schweiz ist schon lange nicht mehr neutral. nach dem nsa "skandal" sollte jeder wissen das man immer und überall überwacht wird.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 11.02.2020 20:42
    Highlight Highlight Der einzige nicht gelogene Satz in der Geschichte der Schweiz stammt von Sergio Ermotti: «Die Schweiz ist reich geworden durch Schwarzgeld».

    Damit wird deutlich, dass der Satz «Die Schweiz ist ein neutrales Land» stinkfrech gelogen ist.
  • fritzfisch 11.02.2020 20:23
    Highlight Highlight Naja, da wird halt einmal mehr die scheinheiligkeit unseres landes aufgedeckt und die mähr der schweizer neutralität ist endgültig gestorben.
  • Ulivo 11.02.2020 19:30
    Highlight Highlight Sitz in der Schweiz... Mhh. Wir sind wohl bekannt dafür, den Mund zu halten... Hört doch auf mit der Neutralität. Bringt nichts, wenn wir die Schweiz verklären.
  • Varanasi 11.02.2020 19:11
    Highlight Highlight Frontal 21 heute im ZDF
    21:00 Uhr

    https://www.zdf.de/politik/frontal-21/operation-rubikon-100.html




  • Enzian034 11.02.2020 19:05
    Highlight Highlight Die Schweiz war noch nie Neutral und wird es auch nie werden! Sobald Geld im Spiel ist und sei es noch von so verschleierten Staaten oder Personen ist fertig mit Neutral.
    Der BR wird als schon bald ein geeignetes Bauer Opfer präsentieren und dann wächst schnell eine Menge Gras darüber. Ironie aus!
    • Ehrenmann 11.02.2020 21:57
      Highlight Highlight Sie verstehen dasWort Ironie wohl nicht...
  • murrayB 11.02.2020 18:42
    Highlight Highlight Interessant, für Glättli ist Spanien unter Franco ein befreundeter Staat!?
    • Makatitom 11.02.2020 21:19
      Highlight Highlight Franco ist seit 1975 tot
    • Pedro Salami 11.02.2020 21:42
      Highlight Highlight Franco hat 1975 einen Abgang gemacht. Und ja, Spanien gilt schon lange als befreundeter Staat, auch wenn einige Elemente aus dem Franquismus bis heute überlebt haben.
  • Alice36 11.02.2020 18:37
    Highlight Highlight Und alle haben Angst vor Huawei Technik 😂🤣🤪
  • Der Kritiker 11.02.2020 18:29
    Highlight Highlight weshalb finde ich die Firma auf zefix.ch nicht? ah, weil ich die gelöschten Firmen nicht in die Suche einbezogen habe... Interessant, in welchen Firmen Schubidu und Schalala noch so unterwegs sind.
  • rundumeli 11.02.2020 18:13
    Highlight Highlight geheimdienst ... nomen est omen ... :-o !
  • MartinZH 11.02.2020 18:09
    Highlight Highlight Neben dem, dass hohe Bundesbeamte in die Affäre verwickelt sind, ist sicher auch viel Geld geflossen – richtig viel Geld..! 😐
  • Linus Luchs 11.02.2020 18:01
    Highlight Highlight Wir sollten diese Geschichte auch im Hinterkopf behalten, wenn es darum geht, dass der Bund das E-Voting an private Firmen auslagern will...
    • Raembe 11.02.2020 18:20
      Highlight Highlight Allgemein E-Voting.....
    • MartinZH 11.02.2020 18:36
      Highlight Highlight Zum Glück ist das E-ID-Referendum zu Stande gekommen! 🙄👍😉
      https://www.e-id-referendum.ch/
    • tr3 11.02.2020 20:11
      Highlight Highlight True story.
      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Todesstern 11.02.2020 17:57
    Highlight Highlight Wer hätte das gedacht 🤢
  • Sherlock_Holmes 11.02.2020 17:53
    Highlight Highlight Man stellt wieder (einmal mehr) fest:

    Nicht nur in Washington gibt es Sümpfe, die gewaltig stinken.

    Auch die neutrale Schweiz pflegt Jauchegruben von beachtlicher Grösse.

    Das Ausmisten findet kaum ein Ende. Die Frage ist nur, wer bei wem gräbt oder wer wen durch den Dreck zieht.

    Die Kontrolle müsste eigentlich beim Parlament liegen...

    Über kurz oder lang kommt das eine oder andere Fass zum Vorschein... meist wenn die Sch....e unter der Tür durchläuft.

    Nur ist dann der Schaden schon angerichtet!



    • Healthy Cereal 11.02.2020 18:49
      Highlight Highlight Was für eine herrliche Metapher!

      Man sollte sowieso immer aufpassen, auf welchen Stuhl man sich setzt. 😉
  • Normi 11.02.2020 17:53
    Highlight Highlight Hat dieses Projekt "Allmacht" welches in der verlinkten Doku auch etwas mit dem Fall in diesem Artikel zu tun?
    Play Icon
  • DerSchöneVomLande 11.02.2020 17:49
    Highlight Highlight Oh du neutrale schweiz, wie enteuscht ich doch bin aber irgendwie nicht sonderlich überrascht
    • fools garden 11.02.2020 20:36
      Highlight Highlight ...und auch wenns zum Himmel stinkt, der verdammte Mamon tuts sicher nicht.
      Ich tue mich echt auch schwer mit der Tatsache, dass einfach rein gar keine Moral mehr herrscht.
    • DerSchöneVomLande 11.02.2020 22:15
      Highlight Highlight Tut mir leid für meinen schreibfehler,
      man schreibt "enttäuscht". Tut einem ja im auge weh
  • Beluga 11.02.2020 17:49
    Highlight Highlight Kalter Kafee! War schon 2015 im Tagi...

    Erinnert sich noch jemand an Hans Bühler?

    Https://www.cryptomuseum.com/people/hans_buehler.htm
  • Makatitom 11.02.2020 17:46
    Highlight Highlight Um die internationale Reputation wieder ein bisschen zu verbessern sollten wir jetzt Assabge politisches Asyl gewähren
  • Super8 11.02.2020 17:43
    Highlight Highlight Habe bis jetzt nichts im Ausland darüber gelesen. Scheint dort niemand zu interessieren.
  • Mamasita 11.02.2020 17:43
    Highlight Highlight Spannendes Interview, jedoch habe ich 10min mit googeln "verbrätelt" aufgrund zweier Abkürzungen, welche mir bisher noch nie begegnet sind. Jetzt weiss ich, dass mit PUK "Parlamentarische Untersuchungskommission" gemeint ist. Aber was bitteschön ist "GPD(el)"? Google verratet es mir nicht oder ich bin unfähig zu googeln 😅
    • Zurigese 11.02.2020 17:51
      Highlight Highlight Das dürfte die Geschäpftsprüfungsdelegation sein. Guckst Du hier: https://www.parlament.ch/de/organe/delegationen/geschaeftspruefungsdelegation
    • Tekkudan 11.02.2020 17:52
      Highlight Highlight Geschäftsprüfungsdelegation, kommt afaik vor der PUK zum Zug.

      https://www.parlament.ch/de/organe/delegationen/geschaeftspruefungsdelegation
    • Lord_ICO 11.02.2020 17:57
      Highlight Highlight Geschäftsprüfungsdelegation
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerAlteBenisun 11.02.2020 17:42
    Highlight Highlight Das wird aufgebauscht: die Firma war in deutsch-amerikanischen Besitz. Selber schuld wen da jemand sensible Krypto-Hardware kauft.

    Ich seh kein Issue für die Schweiz.
    • mrmikech 11.02.2020 18:58
      Highlight Highlight Aus den Dokumenten geht laut SRF hervor, dass die Schweizer Geheimdienste in die Operation der CIA und des BND eingeweiht waren: «Die Bundespolizei (das Schweizer Pendant zum amerikanischen FBI) hat den militärischen Nachrichtendienst kontaktiert. Hohe Beamte der Organisation hatten generell Kenntnis von der Rolle Deutschlands und der USA im Zusammenhang mit der Crypto AG und trugen dazu bei, diese Beziehung zu schützen.»
    • Walter Sahli 11.02.2020 19:08
      Highlight Highlight Können sich die Trollfabriken nicht mal mehr Leute leisten, die wenigstens die Sprache beherrschen, in der sie Kommentare verfassen müssen?
  • Lowend 11.02.2020 17:39
    Highlight Highlight Den Forderungen von Baltasar Glättli nach einer sofortigen parlamentarischen Untersuchung durch eine PUK kann man nur zu 100% zustimmen, denn es besteht im Moment sogar die Gefahr, dass direkt Beteiligte im jetzigen Moment an der Vertuschung arbeiten könnten.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 11.02.2020 17:36
    Highlight Highlight Warum mich das wohl überhaupt nicht überrascht?!
  • Oberon 11.02.2020 17:32
    Highlight Highlight Da bin ich bei den meisten Punkten bei Herrn Glättli.

    Für ein neutrales Land wie die Schweiz ein riesen Desaster.
    Die Reputation wurde nun schon zerstört, jetzt kann nur noch eine lückenlose Aufklärung dabei helfen das Vertrauen einigermassen wieder zu stärken.

    In wieweit sich unsere Regierung oder Dienste strafbar gemacht haben sollte besonders beobachtet werden.
    • Meyer Andrej 12.02.2020 15:31
      Highlight Highlight Bundesakten sind verschwunden, anscheinend haben hier ganz wichtige Leute keinerlei Bock auf Aufklärung, oder anders gefragt, wer kann solche Akten einfach verschwinden lassen?
    • Oberon 12.02.2020 16:44
      Highlight Highlight Vielleicht kommt unser Milizsystem langsam an ihre Grenzen.

      Leider hatten die Akteure auch wahnsinnig viel Zeit die Spuren zu verwischen.

      Ich hoffe trotzdem das einiges ans Tageslicht gezerrt werden kann.

  • fools garden 11.02.2020 17:28
    Highlight Highlight Super für ein neutrales Land🤮
    • Team Insomnia 11.02.2020 19:23
      Highlight Highlight Jetzt kann auch keine Rede mehr von Neutral sein.
    • Skeptischer Optimist 11.02.2020 20:11
      Highlight Highlight Für ein _angeblich_ neutrales Land.

      Der Anspruch ist inzwischen für alle offensichtlich eine Farce. De fakto sind wir ein serviles Protektorat.

Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Während sich die Lage in der Schweiz wieder etwas beruhigt, nimmt die Verbreitung des Virus international weiter zu. Alle relevanten Zahlen auf einen Blick.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Am 24. Februar 2020 fiel der erste Test in der Schweiz positiv aus: Eine Person im Tessin hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten neuen Fälle an einem Tag gab es bisher am 27. März mit 1390 Meldungen. So hat sich die Kurve in der Schweiz seit Beginn entwickelt:

In der Schweiz scheint das Coronavirus aktuell unter Kontrolle zu sein. In diversen Kantonen wurden in den letzten zwei Wochen keine neuen Infektionen mehr gemeldet.

Bisher am …

Artikel lesen
Link zum Artikel