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Welche Stadt kriegt den ESC 2025? Zürich will ihn unbedingt

epa11326952 Nemo representing Switzerland with the song "The code" performs during the first rehearsal of the second semi-final of the Eurovision Song Contest (ESC) at Malmo Arena, in Malmo, ...
Steht die nächste ESC-Bühne in Zürich? Nemo beim siegbringenden Auftritt in Malmö.Bild: keystone

Zürich macht ernst: Die Limmatstadt will den ESC

Das Stadtzürcher Parlament hat sich für eine ESC-Kandidatur eingesetzt. Es überwies am Mittwoch zwei Vorstösse zum Thema. Der Stadtrat muss nun prüfen, wie er sich für die Kandidatur einsetzen könnte.
13.06.2024, 07:53
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Die beiden Postulate unterscheiden sich leicht, wollen aber beide den Eurovision Song Contest 2025 (ESC) in Zürich sehen. «Wir wollen zeigen, dass das Parlament hinter dem Anlass steht», sagte Marco Denoth (SP). Dem Stadtrat, der noch keine Entscheidung gefällt hat, solle der Rücken gestärkt werden.

Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) war alles andere als abgeneigt. Zurzeit arbeite der Stadtrat intensiv und «hochmotiviert» an den Vorbereitungen einer Bewerbung. «Es stellen sich viele Fragen, wir klären alle sehr seriös ab», sagte sie. Der Stadtrat sei aber «vom Zauber Nemos» berührt worden.

Zürich kann auch Party machen

SP und GLP verweisen in ihrem Vorstoss auf positive wirtschaftliche Effekte sowie Image- und Werbeeffekte für die Stadt. Zürich sei am besten geeignet für Grossanlässe und zudem eine diverse, solidarische Stadt, erklärte Denoth.

Die Fraktionen von FDP und Mitte/EVP unterstrichen in ihrem Vorstoss auch die Bedeutung der privaten Partner. Michael Schmid (FDP) sprach von einer der grössten Shows überhaupt. In die grösste Stadt der Schweiz passe das: «Zürich kann allen Vorurteilen zum Trotz auch Party machen».

Die SVP setzte sich gegen die Vorstösse ein. Sebastian Zopfi nannte die Vorstösse eine «Zwängerei». Sein Kollege Bernhard im Oberdorf sprach von einem «rein chauvinistischem» Anlass.

Grüne sind gespalten

Gespalten waren die Grünen. Weil einige Ratsmitglieder gegen Grossanlässe sind, beschlossen sie Stimmfreigabe. Die linke AL lehnte den bürgerlichen Vorstoss ab und enthielt sich beim Postulat von SP und GLP.

Der Gemeinderat überwies das Postulat von SP und GLP mit 64 zu 14 bei 26 Enthaltungen und das der bürgerlichen Parteien mit 38 zu 28 Stimmen bei 37 Enthaltungen.

Ihre ESC-Kandidatur angekündigt haben bereits Genf und Basel. St. Gallen gab am Mittwoch bekannt, sich nicht zu bewerben. (sda)

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68 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Bravo
13.06.2024 07:24registriert Juli 2018
Ich behaupte mal, wenn nicht Nemo, sondern Monika Kälin gewonnen hätte, wäre die SVP geschlossen für die Durchführung. Für die Wirtschaft und den Tourismus ist dieser Anlass doch eine Riesensache.
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Thomas Meister
13.06.2024 06:13registriert April 2019
Moment, die SVP ist dagegen? Wieso? Für die Wirtschaft von Zürich ist so ein Anlass ein Segen. Hotels, Restaurants, ZVV und und und profitieren von grossen Einnahmen. Und das will die SVP nicht?
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der_senf_istda
13.06.2024 08:16registriert Juni 2017
Als Basler drücke ich den Zürchern die Daumen bei ihrer Bewerbung für den ESC.
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