International
Skandinavien

Schweden verbietet E-Scooter auf Troittoirs

Schweden verbietet E-Scooter auf Trottoirs

28.07.2022, 13:4828.07.2022, 13:48
epa07672486 A man uses a e-scooter in downtown Frankfurt Main, Germany, 25 June 2019. 'Tier Mobility' company starts the business of renting e-scooters since last weekend. The company is alr ...
Bild: EPA

In Schweden darf man bald nicht mehr mit dem E-Scooter auf dem Trottoir fahren. Das hat die schwedische Regierung beschlossen, wie sie am Donnerstag in Stockholm mitteilte.

Ein entsprechendes Fahrverbot auf Trottoirs wird am 1. September in Kraft treten. Wer dagegen verstösst, kann zu einem Bussgeld verdonnert werden.

«Dass Elektroroller schnell auf Bürgersteigen fahren, ist vielerorts ein grosses Problem gewesen. Jetzt ist Schluss damit», erklärte Infrastrukturminister Tomas Eneroth. Gemeinsam mit einem Abstellverbot für E-Scooter auf Trottoirs und Velowegen wegen werde dies die Zugänglichkeit und Sicherheit für alle Passanten verbessern. Letztlich gelten in Schweden damit künftig dieselben Regeln für E-Scooter wie für Fahrräder und E-Bikes.

Elektro-Tretroller hielten in Skandinavien vor einigen Jahren schon etwas früher Einzug ins Stadtbild als in anderen europäischen Städten. Besonders in der schwedischen Hauptstadt Stockholm sieht man sie häufig durch die Stadt flitzen. Dort gibt es nach städtischen Schätzungen etwa 12 000 Leih-Scooter. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
KI-Agenten ausser Kontrolle: OpenAI lädt Nutzer-Bilder auf Online-Plattformen
Die Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers OpenAI hat 53 Mal von Nutzern hochgeladene Bilder auf Online-Plattformen platziert.
Die Links dazu seien nicht öffentlich gewesen, erklärte OpenAI. Ein Grossteil sei bereits wieder entfernt worden und man arbeite mit den Plattformen daran, auch den Rest zu löschen. Es ist der erste bekanntgewordene Vorfall, bei dem auch Daten von OpenAI-Nutzern betroffen waren.
Zur Story