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Unwetter in Spanien und Portugal: Zehn-Meter-Wellen drohen auf Mallorca

Hohe Wellen auf Mallorca ESP, Spanien, Mallorca, Cala Millor: Hohe Wellen und meterhohe Gischt ist bei sonnigem sch
Hohe Wellen auf Mallorca (Archivbild): Die Meteorologen haben Warnstufe Orange ausgerufen.Bild: IMAGO / Nikito

Unwetter in Südeuropa: Zehn-Meter-Wellen drohen auf Mallorca

In Südeuropa wüten derzeit heftige Unwetter. Es gibt mehrere Todesopfer. Jetzt drohen auf Mallorca massive Wellen.
03.02.2026, 19:4203.02.2026, 19:42
Leon Pollok / t-online
Ein Artikel von
t-online

Seit Tagen lösen Unwetter in Spanien und Portugal massive Schäden, Überflutungen und Chaos aus: Mindestens fünf Menschen starben, als Atlantiksturm «Kristin» über Portugal hinwegfegte. Auch in Spanien gab es bereits Todesopfer. Jetzt ziehen neue Tiefs genau dorthin. Der Wetterdienst hat amtliche Warnungen ausgerufen. Und auch auf der Urlaubsinsel Mallorca könnte es brenzlig werden.

Von Donnerstagmittag an gilt auf Mallorca laut spanischem Wetterdienst Aemet eine Warnung der zweithöchsten Kategorie Orange: Neben Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde drohten auch massive Wellen, die eine Höhe von zehn Metern erreichen könnten, so Aemet. Die Wetterexperten sprechen von «erheblicher Gefahr».

Auch für das spanische Festland rechnen die Meteorologen in ihren Prognosen mit massiven Gefahren: Für die Region westlich von Málaga gilt von Mittwoch an Alarmstufe Rot: Die Menschen müssen sich den offiziellen Angaben zufolge auf Regenmengen von 200 Litern pro Quadratmeter innerhalb von nur 24 Stunden einstellen: Überschwemmungen und Erdrutsche könnten die Folgen sein.

Welche Schäden die Sturmtiefs anrichten können, mussten die Menschen in Portugal bereits erfahren. Zahlreiche Regionen wurden überflutet. In der Region Leiria in der Mitte des Landes waren laut dem Sender RTP am Dienstag noch rund 200'000 Menschen ohne Strom. Auch die Wasserversorgung war teilweise eingeschränkt: Wasser musste per Tankwagen geliefert werden. Bei den Aufräumarbeiten nach dem Sturm wurden laut RTP rund 400 Menschen verletzt, etwa durch herabstürzende Trümmerteile. Eine Autobahn in der Region Lamego, 60 Kilometer östlich von Porto, wurde wegen eines Erdrutschs abgeriegelt. Das Land verlängerte am Montag den Notstand bis zum 8. Februar.

Bereits am Mittwoch war der Atlantiksturm «Kristin» über Portugal hinweggefegt und hatte zahlreiche Dächer abgedeckt und Überschwemmungen mit sich gebracht. Der Sturm erreichte Windgeschwindigkeiten von rund 200 Kilometern pro Stunde.

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