DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ausschreitungen in spanischem Urlaubsort nach Tod von Migranten



Nach dem Tod eines Mannes aus Guinea-Bissau ist es in einem südspanischen Urlaubsort zu Ausschreitungen von afrikanischen Migranten gekommen. Etwa 40 Menschen seien am Freitagabend an der Gewalt in der andalusischen Küstenstadt Roquetas de Mar beteiligt gewesen, teilte die Regionalregierung am Samstag mit.

«Es wurden Müllcontainer angezündet, Autos in Brand gesetzt, Fenster eingeworfen», berichtete der Kommunalpolitiker Manolo García dem Radiosender Cadena Ser.

Auslöser der Ausschreitungen war der Tod eines Mannes aus Guinea-Bissau, dessen Leiche am frühen Freitagmorgen auf der Strasse gefunden wurde. Der 41-Jährige wurde nach Angaben der Polizei offenbar bei einem Streit über einen Verkehrsunfall erstochen.

In der Urlauberprovinz Almería, in der Roquetas de Mar liegt, gibt es unzählige Gewächshäuser, in denen Migranten aus Afrika beschäftigt sind. (lhr/sda/afp)

Ein Amateurvideo von den Ausschreitungen:

abspielen

YouTube/Lince Serrano

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Flüchtlinge sollen nicht mehr nach Hause dürfen, dafür bei uns schneller arbeiten

Der Bundesrat verschärft die Regeln für vorläufig Aufgenommene. Sie dürfen nicht mehr in ihre Heimatländer reisen. Ausserdem soll die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Für vorläufig aufgenommene Flüchtlinge soll – analog zu anerkannten Flüchtlingen – ein Verbot für Reisen in deren Heimatland gelten. Das hat der Bund am Mittwoch in einer Medienmitteilung mitgeteilt. Zudem soll diesen Personen der Zugang zum Arbeitsmarkt hier in der Schweiz erleichtert werden, damit sie rascher auf eigenen Füssen stehen können.

Gleichzeitig sieht der Bundesrat Erleichterungen beim Wohnungswechsel im Inland vor, um die berufliche Integration zu fördern. Für eine neue Stelle oder …

Artikel lesen
Link zum Artikel