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Weiteres Zugunglück: Erneut Todesopfer und Verletzte in Spanien

Weiteres Zugunglück: Erneut Todesopfer und Verletzte in Spanien

Zwei Tage nach dem schweren Zugunglück in Südspanien mit mindestens 42 Toten hat es in Katalonien im Nordosten des Landes einen weiteren Unfall mit einem Nahverkehrszug mit einem Toten und 37 Verletzten gegeben.
21.01.2026, 04:2021.01.2026, 04:20

Bei dem Toten handele es sich um den Zugführer, teilte der regionale Rettungsdienst auf der Plattform X mit. Auf Bildern von Onlinemedien war die zerstörte Frontpartie des Zuges zu sehen.

Emergency crews respond after a commuter train derailed when a retaining wall collapsed onto the tracks in Gelida, near Barcelona, Spain, Tuesday, Jan. 20, 2026. (AP Photo/Joan Mateu Parra)
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In Spanien kam es erneut zu einem Zugunfall.Bild: keystone

20 Krankenwagen und Dutzende Sanitäter sowie Helfer seien an der Unglücksstelle nahe dem Ort Gelida östlich von Barcelona im Einsatz, teilte der Zivilschutz Kataloniens auf X mit. Demnach war eine Stützmauer während eines heftigen Sturms mit starkem Regen auf die Gleise gestürzt und traf auch den Zug der Linie R4 im Nahverkehrsnetz Rodalies. Gerade in den Abendstunden sind diese Züge an Wochentagen voll besetzt und viele Passagiere müssen im Stehen reisen.

Zuvor war schon ein anderer Rodalies-Nahverkehrszug der Linie R2 weiter nördlich nahe dem Ort Blanes wegen eines Erdrutsches entgleist. Der Zug verlor eine Achse, über Verletzte wurde nichts mitgeteilt.

Unterdessen konnten Rettungskräfte das Fahrzeug eines Mannes finden, das von Wassermassen in einem normalerweise trockenen Flusslauf, einer Riera, bei dem Ort Palau-Sator mitgerissen worden war. In dem Auto sei ein Toter gefunden worden, bei dem es sich vermutlich um den Vermissten handele, teilte die Feuerwehr mit.

Die Behörden hatten in einigen Gebieten Kataloniens wegen des starken Sturms «Harry» mit Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer pro Stunde und starken Niederschlägen Alarmstufe Rot ausgerufen. Wegen meterhoher Wellen war auch gewarnt worden, sich auf keinen Fall Hafenmolen und Stränden zu nähern. (sda/dpa)

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