International
Spanien

Puigdemont doch ohne Auflagen frei – Verhandlung am 4. Oktober

Puigdemont doch ohne Auflagen frei – Verhandlung am 4. Oktober

24.09.2021, 18:3924.09.2021, 18:39
Catalan leader Carles Puigdemont, leaves the jail of Sassari, in Sardinia, Italy, Friday, Sept. 24, 2021. Puigdemont, sought by Spain for a failed 2017 secession bid, on Friday was released following  ...
Puigdemont verlässt das Gefängnis in Sassari, 24. September.Bild: keystone

Der frühere katalanische Regionalregierungschef Carles Puigdemont ist entgegen ersten Meldungen doch ohne Auflagen auf Sardinien freigelassen worden. Das Berufungsgericht in der Stadt Sassari verpflichtete den Politiker am Freitag damit nicht, bis zur Klärung des weiteren Vorgehens auf der Insel oder in Italien zu bleiben. Puigdemont darf also das Land auch verlassen.

Als nächster Gerichtstermin wurde der 4. Oktober festgelegt. Dann wird verhandelt, wie es mit dem von Spanien ausgestellten europäischen Haftbefehl weitergeht. Richterin Plinia Azzena hatte am Freitag bei einer ersten Anhörung entschieden, dass die Verhaftung Puigdemonts am Donnerstagabend am Flughafen Alghero rechtens war. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Partei von Ex-Rapper steuert bei Wahl in Nepal auf Erdrutschsieg zu
Bei der als richtungsweisend geltenden Parlamentswahl in Nepal zeichnet sich ein Erdrutschsieg für die Partei des ehemaligen Bürgermeisters von Kathmandu und Rappers Balendra Shah ab. Die relativ junge RSP (Rastriya Swatantra Party) gewann amtlichen Teilergebnissen zufolge bis Sonntagabend (Ortszeit) 120 von 165 Direktmandaten im Unterhaus und lag in fünf weiteren Wahlkreisen vorn. Das Unterhaus ist die mächtigere der beiden Parlamentskammern.
Zur Story