Jesses Maria! Figuren von brasilianischer Kirche nach Restaurierung entstellt
Eine Restaurierung von Kirchenfiguren in Carmo do Cajuru, Brasilien, sorgt aktuell für Schlagzeilen. Der Grund sticht einem direkt ins Auge:
Da schauen wir doch etwas genauer hin.
Maria traut ihren Augen kaum. Wobei dieser Engel jetzt auch nicht super-happy scheint über sein Make-over:
Und Jesus leidet mit Lidstrich noch mehr.
Wie das lateinamerikanische Nachrichtenportal globo berichtet, seien die Anwohner der Stadt über das neue Erscheinungsbild der heiligen Skulpturen mehr als erbost und hätten ihrem Ärger auf Social Media Luft gemacht.
Das Ergebnis der Restaurierung missfiel allerdings auch dem Pfarrgemeinderat, der für die Beauftragung der Arbeiten verantwortlich war. Es wurde inzwischen wieder rückgängig gemacht. Auf Anfrage des Newsportals G1 wollte man den Namen der verantwortlichen Firma «aus ethischen Gründen» nicht bekannt geben. Es werde nun nach einer neuen, auf Restaurierung spezialisierten Fachkraft gesucht.
Doch die Misere hat auch eine gute Seite: 250'000 Schaulustige strömten in den vergangenen Tagen in die Stadt Carmo do Cajuru, um an den heiligen Statuen entweder zu lachen oder zu beten.
Die Geschichte erinnert uns doch etwas an dieses arme Kerli (Jesus) hier, der im Jahr 2012 verhunzt wurde. Damals in Borja im Nordosten Spaniens griff eine 80-jährige Pensionärin zu Pinsel und Farbe und restaurierte das Jesusgemälde mit beschaulichem Ergebnis:
So etwas scheint gar öfters zu passieren:
(sim)
