International
Spass

«Don't be a dick, ok?» – Hillary Clinton veräppelt Trump mit Fake-Brief

epa07825910 Hillary Rodham Clinton attends during the forum the European house Ambrosetti held in Cernobbio, Italy, 07 September 2019. The 45th editiion edition of the annual international economic co ...
Bild: EPA

«Don't be a dick, ok?» – Hillary Clinton veräppelt Trump mit Fake-Brief

21.10.2019, 09:5721.10.2019, 14:42

Letzte Woche hat US-Präsident Donald Trump einen, nun ja, etwas ungewöhnlichen Brief an den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan geschickt. Trump ermahnte Erdogan, im Syrien-Konflikt nicht den harten Typen zu spielen und kein Idiot zu sein. Sonst würde er die türkische Wirtschaft «zerstören». Die Internetgemeinschaft hat mit viel Spott und Häme darauf reagiert.

Auch Hillary Clinton, die demokratische Präsidentschaftskandidatin von 2016, liess es sich nicht entgehen, Trump ein wenig aufs Korn zu nehmen.

Clinton postete auf Twitter eine Parodie des Schreibens: einen angeblichen Brief des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy an Sowjetführer Nikita Chruschtschow in der Kuba-Krise 1962.

Hier die komplette Übersetzung:

Sehr geehrter Premierminister Chruschtschow

Sei kein Arsch, okay? Hol deine Raketen aus Kuba raus. Alle werden sagen: «Yay! Chruschtschow! Du bist der Beste!» Aber wenn du dies nicht tust, werden alle sagen: «Was für ein Arschloch», und sie werden dein Müll-Land «The Soviet Bunion» (deutsch: die sowjetische Fussballenentzündung) nennen.

Du gehst mir wirklich auf den Keks.

Ich ruf dich später an.

Umarmungen,

John Fitzgerald Kennedy

(dfr)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Hillary Clinton – ihr Leben in Bildern
1 / 23
Hillary Clinton – ihr Leben in Bildern
Geboren wird Hillary (Zweite von links) 1947 in Chicago als Hillary Diane Rodham. Ihr Vater, Hugh Ellsworth Rodham, war Eigentümer einer mittelständischen Textildruckerei. Der Textilunternehmer war überzeugter Republikaner und hoffte stets, dass sein späterer Schwiegersohn und US-Präsident Bill Clinton die Partei wechseln würde.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Hillary Clinton spricht erstmals über ihre Niederlage
Video: srf
Trump begnadigt Banker – nachdem dieser seiner Anwältin einen lukrativen Job verspricht
Die aktuelle US-Regierung unter Donald Trump ignoriert Urteile eigener Gerichte, verweist kritische Journalisten aus dem Weissen Haus, torpediert die Medien- und Redefreiheit. Und um dem Präsidenten noch mehr Macht zu verschaffen, definieren die Republikaner einen Tag im Kongress als ein Jahr.
Zur Story