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Video: watson/Emily Engkent

Weshalb seit gestern zahlreiche Personen ihre Nike-Produkte vernichten

Nike hat ein neues Aushängeschild. Der gestern publik gewordene Werbedeal ist bereits zum nationalen Politikum avanciert. 



Was ist denn da los?

Wer sich auf Social Media unter dem Hashtag #nikeboycott umsieht, der findet seit gestern diverse Videos, in denen die Produkte des Modegiganten verrissen, verbrannt oder in den Müll geworfen werden. 

Mit dem Boykott wird nicht auf die prekären Produktionsbedingungen hingewiesen, denen viele Textilarbeiter ausgesetzt sind. Auch hat dieser nicht mit den kürzlich publik gewordenen Fällen von Sexismus innerhalb der Firma zu tun. 

Grund für den Social-Media-Aufstand ist ein anderer: 

Am Montagabend setzte Superstar Colin Kaepernick einen Tweet ab. Zu sehen ist ein Porträtfoto des ehemaligen Football-Spielers, darüber der Spruch: «Glaube an etwas. Selbst wenn es bedeutet, alles dafür zu opfern.» Versehen mit dem Hashtag: #JustDoIt – dem Slogan von Nike.

Es dauerte nicht lange, bis der Tweet vom offiziellen Account des Modeunternehmens retweetet wurde.

Kaepernick unter Vertrag bei Nike

Das Gerücht wurde schnell bestätigt: Colin Kaepernick ist Gesicht der neuen Nike-Kampagne zum 30-jährigen Bestehen des Unternehmens.

Man habe für die neue Kampagne einige der inspirierendsten Persönlichkeiten der Welt unter Vertrag genommen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. «Athleten, die verrückte Träume verfolgt haben, unabhängig von Hindernis und Ausgang.»

So gesehen ist Colin Kaepernick ein mehr als nur passendes Aushängeschild für die Werbeoffensive. Kaum ein anderer Sportler hat sich in den vergangenen Jahren so ins Zeug für eine politische Sache gelegt wie der ehemalige Quarterback der San Francisco 49ers.

Kaepernick avancierte während Monaten sowas wie zum Staatsfeind Nummer 1 für viele Rechtskonservative. Weshalb diese sich nun auch überhaupt nicht erfreut über den Schritt von Nike zeigen. 

Doch wie ist das passiert? Im September 2016 verzichtete der Ausnahmekönner aus der NFL vor einem Spiel auf das Strammstehen bei der nationalen Hymne. Kaepernick setzte sich während der Musik hin und protestierte somit gegen Polizeigewalt an Schwarzen und soziale Ungerechtigkeit. Schnell schlossen sich weitere Spieler dem Superstar an.

Nach einem Gespräch mit einem Kriegsveteranen änderte der Quarterback seine Pose. Er blieb fortan nicht mehr auf der Spielerbank sitzen, sondern legte ein Knie auf den Boden. Die «Take-a-Knee»-Bewegung war geboren. 

Colin Kaepernick kniet sich hin

Erhielten die Footballer zu Beginn noch breite Unterstützung für ihr Anliegen, so wehte ihnen spätestens seit Donald Trumps Amtsübernahme ein immer rauerer Wind entgegen. Der US Präsident beschimpfte die Sportler indirekt als «Hurensöhne», welche die Flagge und die USA nicht respektieren würden. 

Plötzlich war man für oder gegen die Bewegung. Die «Take-a-Knee»-Bewegung spaltete die USA.

Für Colin Kaepernick hatte das Engagement sportlich gesehen vermutlich schwerwiegende Konsequenzen. Nachdem er seinen Vertrag bei San Francisco im März 2017 auflöste, wollte ihn kein anderer Verein mehr aufnehmen. 

Ob es an den spielerischen Qualitäten lag, dass der Footballer keinen Job mehr fand, ist umstritten.

So viel sei angemerkt: Die Personalie Kaepernick war schon längst zum Politikum geworden – und viele Sportchefs der NFL-Franchisen stehen dem republikanischen Lager nahe. Kaepernick auf die Lohnliste zu nehmen, wäre etwa gleichbedeutend gewesen, wie Donald Trump einen Football fadengerade ins Gesicht zu werfen.

Kaepernick seinerseits hat im November 2017 eine Beschwerde gegen die NFL und Club-Besitzer eingereicht. 

Der Deal erreicht die nationale Politik

In den letzten Monaten ist es ruhiger geworden um den 30-Jährigen. Gestern nun hat er sich mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Der Nike-Deal bewegt nicht nur den Ex-Marine aus Nashville, der seine Schuhe in Flammen aufgehen lässt. Es ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis das Thema das Weisse Haus erreicht.

Bereits dazu geäussert hat sich Senator Ted Cruz aus Texas. Nike sei auf der falschen Seite der Geschichte, wetterte der ehemalige Präsidentschaftskandidat auf Twitter. Der Republikaner reagierte damit auf einen Tweet von keinem geringeren als Mahmud Ahmadinedschad, dem Ex-Präsidenten des Irans. Dieser zeigte sich enttäuscht darüber, dass die neue NFL-Saison wieder ohne Kaepernick starten wird.

Die Angelegenheit hat das Potenzial die US-Schlagzeilen der nächsten Wochen zu dominieren. Die Aufmerksamkeit hat Nike mit dem Kaepernick-Move auf sicher. Die verbrannten Schuhe wird man wohl verkraften können – davon sind auch die Analysten von Bloomberg überzeugt. Zumal diese ja sowieso schon verkauft wurden. 

Die ganze Geschichte von Colin Kaepernick kannst du hier nachlesen:

Hat sich Trump da mit einem zu mächtigen Gegner angelegt?

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Video: Angelina Graf

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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Medizinerli 05.09.2018 15:53
    Highlight Highlight Ich entsorge meine Puma-Artikel weil von der Schweizerfussballnati nicht alle mitgesungen haben *lronie off*.
    Er hat sich ja nicht gegen Amerika geäussert, lediglich auf ein politisches Problem hingewiesen. Wäre dies nicht toleriert worden, wäre er wohl auch gesperrt worden.
  • Ralphinho 05.09.2018 13:22
    Highlight Highlight Haha, jetzt "musste" sich der eine Typ von seinem Lieblingssport und seinen Lieblingsschuhen trennen. Und das nur wegen seiner extremen rechten Ideologie, welche ihn total ignorieren lässt, dass Hinknien vor der Flagge eigentlich sogar noch mehr Respekt bezeugt als Stehen...
  • Hiker 05.09.2018 12:42
    Highlight Highlight Nike like i
  • Plöder 05.09.2018 12:13
    Highlight Highlight Haha.. Das Fähnlein und die Hymne sind eine Sponsoringveranstaltung von Verteidigunsministerium und Landesschutz
    Seit 9 jahren...
    Überhaupt keine Tradition
  • Drunken Master 05.09.2018 11:51
    Highlight Highlight Und was Zeigt uns das? Ganz genau, die USA bleiben Spitzenreiter in Sachen unbegrenzte Dummheit...
  • Kaspar Floigen 05.09.2018 08:14
    Highlight Highlight Die Werbeheinis von Nike sind schon ganz schön ausgefuchst.
  • Hayek1902 05.09.2018 00:11
    Highlight Highlight Perfekt, jetzt müssen die schlaumeier wieder neue sportsachen kaufen.
  • ldk 04.09.2018 22:58
    Highlight Highlight Haha, als ob das Shirt im Kehricht nicht nach dem Foto wieder im Schrank gelandet wäre..😂
  • Christian. 04.09.2018 22:20
    Highlight Highlight Wusste gar nicht das Ahmadinejad Twitter hat... und nfl schaut 🤔😮
    • Saraina 05.09.2018 12:36
      Highlight Highlight Wie sonst soll er sich über Trumps Politik auf dem Laufenden halten?
  • STERNiiX 04.09.2018 21:54
    Highlight Highlight Ich weiss nicht was ihr alle habt, ich bin positiv überrascht: Diese Patridioten haben weitsicht bewiesen und die Schuhe davor ausgezogen.
  • John Henry Eden 04.09.2018 20:13
    Highlight Highlight Genialer Marketingschachzug von Nike.

    Politisch stärkt die Firma aber wohl Trump, egal ob bewusst oder unbewusst. Nike wirbt mit Kaepernick, der für den Protest gegen Flagge, Hymne und Armee steht. Ein Protest gegen Fundamente der USA.

    Bei uns vermischen sich Hass auf Trump und Wut auf die Staaten. In den USA nicht, auch Trump-Gegner sind in der Regel stramme Patrioten.

    Selbst der verstorbene John McCain hätte eher Trump die Füsse geküsst, als sich auf die Seite von einem wie Kaepernick zu schlagen.
    • Eine_win_ig 04.09.2018 21:16
      Highlight Highlight Ööööhm seit wann ist Kaepernick gegen die Armee? Quellen?
    • Astrogator 04.09.2018 21:36
      Highlight Highlight @John Henry Eden: "Selbst der verstorbene John McCain hätte eher Trump die Füsse geküsst, als sich auf die Seite von einem wie Kaepernick zu schlagen."

      Wir müssen nicht spekulieren, er hat sich zum Thema Take-A-Knee geäussert: "But when we asked about Jerry Jones taking a knee with his players before the anthem, McCain said -- "That's their right to do what they want as citizens.""

      https://bit.ly/2oFeHLG
    • Tenno 04.09.2018 21:36
      Highlight Highlight Colin X protestiert nicht gegen die Flagge, Armee, Hymne etc. er protestiert gegen Polizeigewalt gegenüber Afro-Amerikaner und soziale Ungleichheiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 04.09.2018 19:56
    Highlight Highlight Da Fluchen diese Leute das Veteranen verarmen und etwas von Patriotismus aber dann verbrennen sie Nike Zeugs anstelle es Armen und Obdachlosen Veteranen zu geben.

    Doch, seht gute Idee, sehr Patriotisch 🙄
  • Imfall 04.09.2018 19:46
    Highlight Highlight und ich hatte schon angst...
  • MiezeLucy 04.09.2018 19:39
    Highlight Highlight Da fang ich halt doch noch mit Sport an :)besonders mit dem shopping ;)
  • Wald Gänger 04.09.2018 19:31
    Highlight Highlight Bei New Balance, die Trump-freundlich waren, hattet Ihr solch schwachsinniges Verhalten noch als total edgy empfunden...
  • R10 04.09.2018 19:10
    Highlight Highlight Just Do it Kap 💪
  • Butzdi 04.09.2018 19:04
    Highlight Highlight Tja, nachdem sie ihre Keurig Kaffemaschinen zerhackten und Starbucks wegen roten Bechern die zuwenig weihnachtlich aussahen boykottierten, haben die pseudo US Patrioten wieder etwas gefunden.
    Dass ihr Kultführer Trump die Integrität der US Institutionen, law and order und die Verfassung ignoriert spielt scheinbar keine Rolle. Scheinheilig!
  • Palatino 04.09.2018 18:57
    Highlight Highlight Ja dann sollen diese Leute halt in Thor Steinar rumlaufen... wenn sie es nicht schon längst tun.
  • chnobli1896 04.09.2018 18:49
    Highlight Highlight haha bezahlt haben sie das ganze ja. und wenn in 2 wochen gras über die sache gewachsen ist kaufen sie wieder neues nike zeugs 🙈
  • Scaros_2 04.09.2018 18:11
    Highlight Highlight Hahaha nur weil ein paar rednecks in den UsA ihr zeug zerstören ist das global kein untergang, denn, global sind die menschen intelligenter als in den UsA und ihrem hinterland
    • wuschel1984 04.09.2018 19:25
      Highlight Highlight Genau so isches! 👌🏻
  • Principe 04.09.2018 17:53
    Highlight Highlight Da soll noch einer sagen, wir in der Schweiz hätten Probleme bezüglich unserer Hymne:-)
  • saja 04.09.2018 17:41
    Highlight Highlight Ein Konzern, der TextilarbeiterInnen ausbeutet, der mit einer Gallionsfigur des unterdrückten schwarzen Amerikas punkten will...und diese Gallionsfigur macht mit...
    oh Ironie...oh Zynismus...
    • Luzi Fair 04.09.2018 20:16
      Highlight Highlight that being said - Nike beutet keine Textilarbeiterinnen aus. Wenn das jemand tut dann die jeweiligen Subkontraktoren.
      Ob Nike zu lasch ist, bei der Kontrolle dieser? maybe
    • saja 04.09.2018 21:08
      Highlight Highlight Ja ja die mein Name ist Hase und ich weiss von nichts Masche..
      Wenn man sich wirklich für faire, egalitäre Zustände in der Welt interessiert, wie Nike mit Kaepernik als Aushängeschild suggeriert, geht man die jeweiligen Subkontraktoren überprüfen und mittels Verträgen justieren. Wenn Armedangels als vergleichsweise kleine Firma sich das leisten kann, kann es Nike bestimmt. Alles andere ist...Heuchelei.
  • Schreimschrum 04.09.2018 17:37
    Highlight Highlight Puhh ich glaube ich brauche neue Nike Schuhe...
  • BRNNR 04.09.2018 17:27
    Highlight Highlight Definitiv ein Grund Nike Ware zu kaufen, auch wenn die keine Heiligen sind (Arbeitsbedingungen, etc.). Aber ein Zeichen gegen Dummheit, Diskriminierung und Gewalt setzt, ist allemal was wert.
    • Eh Doch 05.09.2018 09:09
      Highlight Highlight Nicht nur wegen Arbeitsbedingungen, NIKE hat auch seine Finger im Spiel beim Doping, just saying
  • Pana 04.09.2018 17:22
    Highlight Highlight Geschickter Move von Nike. Wer Ted Cruz und Trump gegen sich hat, ist auf der richtigen Seite der Geschichte ;)

    • walsi 04.09.2018 17:41
      Highlight Highlight @Pana: Man wird sehen. 😉
    • Ketchum 04.09.2018 18:22
      Highlight Highlight Ungern, aber wie wär's mit Ronald Reagan?
    • PVJ 04.09.2018 19:31
      Highlight Highlight @Ketchum: Auch wenn es in den 80ern anders aussah: Gegenüber 45 war RR ein umsichtiger verantwortungsbewusster Politiker. Eher noch George W., aber auch der fällt leider ab...
  • BigDaddy 04.09.2018 17:20
    Highlight Highlight Um von ihren prekären Arbeitsbedingungen im Auslsnd abzulenken, nehmen sie eine Person als Werbefigur, die auf die prekäre Situation der schwarzen Unterschicht im Inland hinweist.
    Scho guet... möchte nicht weiter darüber nachdenken.
    • Pisti 04.09.2018 17:59
      Highlight Highlight Wenn man die Kommentare so liest, hat wohl niemand den Artikel gelesen. Wer gegen Trump ist wird unterstüzt, egal was er selbst für Leichen im Keller hat.
    • walsi 05.09.2018 05:48
      Highlight Highlight @Pisti: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.
  • Red4 *Miss Vanjie* 04.09.2018 17:19
    Highlight Highlight Und Nike so:
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    • lence 04.09.2018 18:11
      Highlight Highlight däää isch guet!!!! 😂😂😂
    • Dä isches gsi 04.09.2018 19:43
      Highlight Highlight Ha no nie bimene Kommentar so glachet hie bim Watson. :D :D :D:D
      Witter so
    • Enzasa 05.09.2018 10:55
      Highlight Highlight Lence
      Sorry, kein ⚡️ sollte 🖤 sein.
  • Laborchef Dr. Klenk 04.09.2018 17:18
    Highlight Highlight Die ollen abgetretenen Latschen hätte man eh mal entsorgen können ;)
  • danster 04.09.2018 17:10
    Highlight Highlight Ich hätte eigentlich keinen weiteren Grund gebraucht, diese Marke nicht zu kaufen.. aber da ist er nun. Bleibe bei UA.
    • bebby 04.09.2018 20:04
      Highlight Highlight UA und Nike beziehen ihre Produkte von genau denselben Lieferanten...bist Du naiv. Es sind überall dieselben Textilen, UA und Nike hauen dann einfach noch eine heftige Marge drauf. Wegen der „message“...
    • Hans_Olo 05.09.2018 09:31
      Highlight Highlight @Danster Du weist aber schon das UA aktuell mit Leonard Fournette werbung macht? Auch dieser beugte schon das Knie bei der Nationalhymne. Verbrennst du jetzt auch deine Shirts und Schuhe von UA?
  • Theor 04.09.2018 17:05
    Highlight Highlight Wenn amerikaner lieber Kleider verbrennen, als sie den millionen Obdachlosen und Bettlern in ihren Strassen zu schenken, ist das ein Zeichen, was gerade schief läuft in Amerika.

    - Das würde ich ja geren Ted Cruz retweeten. Aber leider hab ich kein Twitter. 🤷‍♂️
  • DerRabe 04.09.2018 17:03
    Highlight Highlight Zeigt wie doof die Gegner von Kapeperbick sind: Lieber gekaufte Ware verbrennen (was Nike nicht stört, da das Produkt ja bereits gekauft wurde) als das Ganze zu spenden...
    Weltweit wird dieses Engagement Nike wohl mehr Freunde als Feinde bringen.
  • Qui-Gon 04.09.2018 16:55
    Highlight Highlight Amis, Twitter, Hysterie.
    • leu84 04.09.2018 17:20
      Highlight Highlight Snowflakes of America? ^^
  • Ril 04.09.2018 16:54
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig, die verbrennen bereits gekauften Nike Sachen? Das wäre eine eher dumme Form des Boykotts...
    • EMkaEL 04.09.2018 17:07
      Highlight Highlight Es ist konsequent. Nicht nur, dass sie ihre nike sachen vernichten, sie werden auch keine neuen sachen von nike kaufen.
    • loquito 04.09.2018 17:43
      Highlight Highlight Hahaha konsequent, der war gut. In 3 Wochen ist Nike hip und all diese twitterererr kaufen sich neue Nike Sachen... WETTE GILT!
    • Herbsli 04.09.2018 17:53
      Highlight Highlight Für ein paar Wochen...dann kommt bestimmt ein neuer Tweet, der eine neue Hysterie auslöst.
  • AllknowingP 04.09.2018 16:53
    Highlight Highlight Ha, da mag ich meine Nikes grad ein bizli mehr.
    • ProfKim 04.09.2018 19:32
      Highlight Highlight Nikes 😑
    • AllknowingP 04.09.2018 20:35
      Highlight Highlight Mehrzahl ;-)
    • AllknowingP 04.09.2018 20:40
      Highlight Highlight Und Dativ ;-)

      Meine...
  • Garp 04.09.2018 16:51
    Highlight Highlight Es gäbe genug homeless die Schuhe, Socken und so brauchen können. Solche Proteste find ich kindisch! Noch einwandfreie Produkte vernichten, können wohl nur Wohlastandskids, die nicht weiter denken. Einen Protest gegen Nike könnte man doch auch anders aufziehen.
    • Pius C. Bünzli 04.09.2018 17:00
      Highlight Highlight Vorallem wenn man die Produkte schon gekauft hat 🤗
  • Eksjugo 04.09.2018 16:45
    Highlight Highlight Die Leute sollen die Nike-Kleider lieber spenden. 🙄

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