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United Nations (U.N.) Humanitarian Chief and Emergency Relief Coordinator Stephen O'Brien (C) gestures during his visit to a settlement for Syrian refugees in Saadnayel in Lebanon's Bekaa Valley August 17, 2015. REUTERS/Mohamed Azakir

Stephen O'Brien im Libanon Bild: MOHAMED AZAKIR/REUTERS

Nicht in der Lage, die Syrer besser zu beschützen – seit Wochen fehlt es 420'000 Syrern an humanitärer Hilfe



Die Vereinten Nationen haben seit Wochen keine humanitäre Hilfe zu mehr als 420'000 vom Bürgerkrieg eingekesselten Menschen in Syrien bringen können. Laut dem UNO-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien verschlechtert sich die Situation im Land stetig weiter.

«Ich bin sauer, weil wir als internationale Gemeinschaft nicht in der Lage sind, die Syrer besser zu beschützen, obwohl sie uns mehr denn je brauchen», sagte UNO-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien am Donnerstag dem UNO-Sicherheitsrat in New York.

Unterdessen lieferte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon dem Sicherheitsrat, wie vor rund drei Wochen per Resolution gefordert, zahlreiche Vorschläge zur Erstellung eines neuen Mechanismus zur Identifikation und Bestrafung von Verantwortlichen für Chemiewaffenangriffe in Syrien. Bis er allerdings erarbeitet und funktionsfähig sein könnte, dürfte es noch Monate dauern.

Syrien: Der vergessene Krieg

(sda/dpa)

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