DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Putin überholt «IS»: Russland tötet in einem Jahr mehr syrische Zivilisten als die Terroristen in drei

24.08.2016, 21:34

Ende Juli markiert einen bedenklichen Meilenstein im Syrienkonflikt: Die russische Armee soll dort mehr Zivilisten auf dem Gewissen haben als der «IS». Und dies obwohl die Militärintervention erst vor einem Jahr begann, während die Terrorgruppe dort bereits seit drei Jahren wütet. Der Befund stammt vom Syrian Network for Human Rights mit Sitz in Grossbritannien, das Menschenrechtsverletzungen aller Kriegsparteien in Syrien dokumentiert.

grafik: watson via SN4R
«Das russische Regime hat die syrische Bevölkerung terrorisiert und massakriert und dabei die Extremistengruppe ISIS überholt. Wir müssen mutig genug sein, diese Wahrheit zu anerkennen, auch wenn es unangenehm sein könnte, Staaten Terrorismus vorzuwerfen. Denn als offizielles Gebilde sollten sie eigentlich Menschen vor Terrorismus schützen.»
Syrian Network for Human Rights

(kri)

Kinder in Kriegsregionen

1 / 26
Kinder in Kriegsregionen
quelle: © unicef libanon/2015/haidar
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nach Terroranschlag in Wien: Weiterer Verdächtiger festgenommen

Fünf Monate nach dem Terroranschlag in Wien haben Ermittler einen weiteren Mann als möglichen Beitragstäter identifiziert. Die Wiener Staatsanwaltschaft bestätigte am Samstag, dass ein 21-Jähriger am Vortag in der österreichischen Hauptstadt festgenommen wurde. Er stehe unter dringendem Verdacht, sagte eine Sprecherin. Wegen der noch laufenden Ermittlungen nannte sie keine Details. Zuvor hatte die «Kronen Zeitung» von der Festnahme berichtet.

Zusätzlich sitzen neun Personen als mögliche Helfer …

Artikel lesen
Link zum Artikel