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epa05906420 A handout photo made available by the official Syrian Arab News Agency (SANA) on 13 April 2017 shows Syrian President Bashar al-Assad speaking during an interview with AFP news agency in Damascus, Syria, 12 April 2017. According to SANA, Assad said what happened in Khan Shaikhoun was a 'fabricated story', stressing that Syria does not possess a chemical arsenal and that even if it has such an arsenal, it will not use it. At least 72 people, including 20 children, were reportedly killed in an alleged chemical attack on Khan Sheikhoun of Idlib province on 04 April.  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Regierung unter Assad und die Rebellen haben einer Evakuierung zugestimmt. Bild: EPA/SANA

Evakuierung von vier syrischen Städten begonnen



Nach mehrtägiger Verzögerung hat in Syrien der Abzug Tausender Menschen aus vier von Regierungskräften und Rebellen belagerten Orten begonnen. Damit wird ein Abkommen umgesetzt, das nach Medienberichten vom Iran und von Katar vermittelt worden war.

Die Opposition kritisiert die Einigung als Zwangsbevölkerungsaustausch.

60 Busse verliessen am Freitagmorgen die beiden von regierungstreuen Kräften belagerten Orte Madaja und Sabadani nahe der Grenze zum Libanon, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete. Die Menschen würden in die von Rebellen kontrollierte Provinz Idlib im Nordwesten des Bürgerkriegslandes transportiert.

Zugleich hätten 45 Busse die ersten Einwohner aus den von Rebellen belagerten Orten Fua und Kafraja gebracht, hiess es weiter. Beide Orte werden vor allem von Schiiten bewohnt, die in Syrien eine Minderheit sind.

30'000 Menschen

Nach der unter Vermittlung von Katar und dem Iran zustande gekommenen Vereinbarung sollen insgesamt mehr als 30'000 Menschen aus den vier belagerten Städten gebracht werden. Durch die jahrelange Belagerung gab es dort kaum Lebensmittel und medizinische Versorgung.

Alle 16'000 Bewohner von Fua und Kafraja sollen nach Aleppo, Damaskus oder in die Provinz Latakia gehen. Zivilisten aus den Rebellen-Hochburgen Madaja und Sabadani sollen Berichten zufolge auf eigenen Wunsch bleiben dürfen. Die bewaffneten Aufständischen sollen die Städte in Richtung der Provinz Idlib verlassen.

Bereits am Mittwoch waren als erster Teil der Vereinbarung mehrere Gefangene ausgetauscht worden. Katar unterstützt im syrischen Bürgerkrieg die Rebellen, der Iran die Regierung von Staatschef Baschar al-Assad. (sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • blaubar 14.04.2017 09:40
    Highlight Highlight Der Pressekodex, dass eine Nachricht nur dann veröffentlicht wird, wenn zwei unabhängige Quellen dasselbe sagen, ist ein absoluter Witz in der Syrienbericnterstattung.
    Es wird sehr oft nur die SOHR als Quelle benutzt, die als ehemaliger Rebell, also eine parteiische Einzelperson, eigentlich KEINE Quelle ist. Die Brutkastenlüge lösst grüssen.
    Richtig! Wenn man keine zwei Quellen hat, berichtet man halt nicht, oder wofür ist dann der Kodex? Vielleicht könnte die "Weltöffentlichkeit" sich mal um unabhängige Quellen kümmern. Den Kodex kann man jedenfalls rauchen im Moment.
  • Dirk Leinher 14.04.2017 08:03
    Highlight Highlight Während die Medien die diplomatischen Bemühungen der syrischen Regierung fast vollständig ignorieren, gelingt es immer wieder beachtliche Erfolge zu erzielen. 80 Bussse voller Menschen die lieber unter Assad als unter Terorristen leben wollen sind halt kein Thema das gerne kommuniziert wird. Da reicht ein kleiner Artikel mit knapp 70 Worten vollständig aus.
    • Hochen 14.04.2017 12:10
      Highlight Highlight Es wurde doch komuniziert! Sie wollten absichtlich nicht Objektiv sein sehe ich das richtig?
    • Posersalami 14.04.2017 12:57
      Highlight Highlight Er wollte damit wahrscheinlich ausdrücken, dass die Berichterstattung zu Syrien einseitig ist - womit er Recht hat.
    • Hochen 14.04.2017 20:45
      Highlight Highlight Ah ok das wusste ich nicht.
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