International
Syrien

Syrien-Gespräche in Genf: Lawrow brachte den wartenden Journalisten Wodka, Kerry Pizza

Syrien-Gespräche in Genf: Lawrow brachte den wartenden Journalisten Wodka, Kerry Pizza

10.09.2016, 11:4210.09.2016, 11:51

Die Marathonverhandlungen zum Syrien-Konflikt zogen sich bis in die Nacht, doch die wartenden Journalisten mussten nicht darben: Sie wurden mit russischem Wodka versorgt, während die US-Delegation für sie Pizza bestellte.

Russlands Aussenminister Sergej Lawrow brachte den Medienvertretern in Genf am späten Freitagabend persönlich zwei Flaschen Wodka vorbei. Kurz vor Mitternacht tauchte er im Pressesaal des Hotels auf und überreichte den Journalisten je eine Flasche der Marken «Russian Standard» und «Stolichnaya».

Gleichzeitig wurden mehrere Pizzen an die Medienvertreter verteilt. «Die Pizza ist von der US-Delegation, wir haben den Wodka mitgebracht», sagte Lawrow.

Etwa eine halbe Stunde später verkündeten Lawrow und sein US-Kollege John Kerry dann die Einigung der beiden Länder auf Massnahmen zur Befriedung des Syrien-Konflikts. Am Montag soll demnach eine Waffenruhe in Kraft treten. Beide Seiten stellten zudem eine mögliche militärische Zusammenarbeit in dem Bürgerkriegsland in Aussicht. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Babler bleibt SPÖ-Chef und teilt gegen Kickl aus
Der österreichische Vizekanzler Andreas Babler ist auf dem Parteitag seiner Sozialdemokraten als Vorsitzender der SPÖ wiedergewählt worden. Er erhielt 81,5 Prozent der gut 600 Delegiertenstimmen. Das ist mehr, als angesichts parteiinterner Kritik erwartet worden war, aber weniger als 2023, als er es auf 88,8 Prozent brachte.
Zur Story