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Diese 23 Bilder aus Syrien beweisen, dass gerade was komplett falsch läuft

An der syrisch-türkischen Grenze sitzen zehntausende Flüchtlinge fest. Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck, wie katastrophal die Lage für die Vertriebenen ist. 
09.02.2016, 20:04

Die Lage an der syrisch-türkischen Grenze ist prekär. Rund 40'000 Menschen warten darauf, das Bürgerkriegsland zu verlassen. 

Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Doch das geht nicht mehr, weil die Türkei die Grenze dicht gemacht hat. 

Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Nur wenige Schwerverletzte dürfen derzeit den Grenzposten passieren, für die anderen ist ein Übertritt ins Nachbarland nicht mehr möglich. Beim Grenzdorf Akinci hat die Türkei sogar mit dem Bau einer Mauer begonnen. 

Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Auf syrischer Seite wurden zwar Flüchtlingslager eingerichtet, doch diese platzen aus allen Nähten. 

Bild: Bunyamin Aygun/AP/KEYSTONE

Die türkischen Behörden rechnen damit, dass in den nächsten Wochen «schlimmstenfalls» bis zu 600'000 Menschen an der Grenze ankommen könnten.

Bild: OSMAN ORSAL/REUTERS

Grund für den rasanten Anstieg des Menschenstroms: Die nordsyrische Stadt Aleppo, die nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt ist, wird gerade dem Erdboden gleichgemacht. 

Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Mit Hilfe der russischen Luftwaffe will das syrische Regime die strategisch wichtige Ortschaft wieder unter seine Kontrolle bringen. 

Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Die russischen Kampfjets würden ganze Dörfer und Stadtteile zerstören, berichten Augenzeugen. Auch Schulen, Krankenhäuser und Märkte seien bombardiert worden: Rund 70 Prozent der Opfer seien Zivilisten.

Bild: Bunyamin Aygun/AP/KEYSTONE

Die Militärflieger setzen unter anderem auch international geächtete Streubomben ein.

Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Russland beteuert, die Angriffe würden ausschliesslich «IS»-Terroristen gelten und schiebt den Schwarzen Peter den USA zu. «Nicht wir, sondern die US-Politik im Nahen Osten hat den Flüchtlingstsunami ausgelöst», so der Kreml.

Bild: Bunyamin Aygun/AP/KEYSTONE

Die Folgen der Offensive sind verheerend: Es fehlt an Wasser, Benzin, Nahrungsmitteln und Medikamenten.

Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Die verbliebenen Menschen in Aleppo rechnen mit einer Belagerung: Die Armee von Machthaber Baschar al-Assad will die von Rebellen beherrschten Teile der Stadt von der Aussenwelt abschneiden.

Bild: OSMAN ORSAL/REUTERS

Wichtige Nachschubsrouten der Rebellen zur türkischen Grenze wurden vom Assad-Regime bereits blockiert. 

Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

300'000 Menschen sollen sich gemäss UNO-Angaben noch in Aleppo befinden.

Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Ausgerechnet die Europäer haben die katastrophale Lage der Flüchtlinge verschärft: Sie haben mitten in der Schlacht um Aleppo von der Türkei verlangt, die Kontrollen an den EU-Aussengrenzen zu verschärfen und fordern, eine Visa-Pflicht einzuführen.

Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

So sollen die Flüchtlinge gar nicht erst bis nach Bulgarien und Griechenland gelangen.

Bild: OSMAN ORSAL/REUTERS

Doch auch weil die Türkei bereits über zweieinhalb Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat, wurde in Ankara entschieden, die Grenze zu Syrien zu schliessen. 

Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Die Europäische Union versprach der Türkei zwar drei Milliarden Euro Soforthilfe. Das reicht gemäss türkischer Regierung jedoch bei weitem nicht aus, um die Flüchtlinge ausreichend versorgen zu können.

Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Das kalte und feuchte Wetter in der Region macht den Vertriebenen zu schaffen. In der Nacht bleiben die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt.

Bild: Getty Images Europe

Unter den Zehntausenden, die an der Grenze festsitzen, befinden sich viele Kinder und Frauen, da die meisten Männer in Aleppo zurückbleiben, um die Stadt gegen die Armee Assads zu verteidigen.

Bild: Bunyamin Aygun/AP/KEYSTONE

Seit rund fünf Jahren ist der Bürgerkrieg in Syrien nun schon im Gange. 

Bild: AP/IHH

Gemäss UNHCR sind bereits über viereinhalb Millionen Syrer ins Ausland geflüchtet.

Bild: OSMAN ORSAL/REUTERS

Hinzu kommen rund drei Millionen Menschen, welche innerhalb des kriegsgeschädigten Landes Schutz suchen. Ein Ende der Tragödie ist nicht absehbar: Die Genfer Friedensgespräche wurden bis Ende Februar vertagt. 

Bild: Bunyamin Aygun/AP/KEYSTONE
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