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Mindestens 18 Tote bei Luftangriffen in syrischer Provinz Idlib



Bei Luftangriffen der Regierungstruppen in der letzten syrischen Rebellenhochburg Idlib sind nach Angaben von Aktivisten am Mittwoch mindestens 18 Zivilisten getötet worden. Dutzende weitere Menschen wurden bei dem Angriff in der Provinzhauptstadt Idlib verletzt, wie die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Unter den Todesopfern seien auch zwei Kinder.

In Idlib wurden den Angaben zufolge ein Gemüsemarkt und mehrere Werkstätten getroffen. Wie ein AFP-Reporter berichtete, brannten bei den Angriffen zudem mehrere Autos in einer Industriezone vollständig aus.

Schreckliche Bilder aus Idlib.

Die Provinz Idlib im Nordwesten des Bürgerkriegslandes ist die letzte Rebellenhochburg in Syrien. Eigentlich war am Sonntag eine neue Waffenruhe in Kraft getreten, die Russland und die Türkei ausgehandelt hatten.

Assad will Region kontrollieren

Angesichts eines Vormarsches der Regierungstruppen sind in Idlib hunderttausende Menschen auf der Flucht. Nach Angaben der Vereinten Nationen flohen alleine seit Anfang Dezember rund 350'000 Menschen in der Region vor Luftangriffen und Gefechten.

Idlib sowie Teile der angrenzenden Provinzen Hama, Aleppo und Latakia werden von dem früheren Al-Kaida-Ableger HTS und anderen islamistischen Milizen kontrolliert.

Der syrische Machthaber Baschar al-Assad ist entschlossen, die Region wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Auf Vermittlung der Türkei und Russlands war bereits im September 2018 eine Waffenruhe in Idlib vereinbart worden, im April 2019 starteten die Regierungstruppen jedoch eine Offensive. (sda/afp)

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