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epa07797368 Russian President Vladimir Putin (R) and Turkish President Recep Tayyip Erdogan (L)visit the MAKS-2019 International Aviation and Space Salon in Zhukovsky outside Moscow, Russia, 27 August 2019. Turkish President is on a short working visit in Russia.  EPA/ALEXEY NIKOLSKY / SPUTNIK / KREMLIN / POOL MANDATORY CREDIT

Der türkische Präsident Erdogan traf heute für ein Treffen mit Putin in Moskau ein. Bild: EPA

Erdogan zu Syrien-Gespräch bei Putin – kein Plan für Idlib



Die Türkei und Russland haben Wladimir Putin zufolge über weitere Schritte gegen Terrorgruppen in der syrischen Rebellenregion Idlib verhandelt. «Wir haben verstanden, was wir gemeinsam unternehmen müssen, um dieses Problem zu lösen», sagte der russische Präsident bei einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan am Dienstag in Moskau.

Erdogan nannte das Treffen «sinnvoll». Einen Plan zur Beendigung der Krise in der letzten grossen Rebellenhochburg im Bürgerkriegsland legten die beiden allerdings nicht vor.

epa07797282 Russian President Vladimir Putin (R) and Turkish President Recep Tayyip Erdogan (L) shake hands during their meeting on the sidelines of the MAKS-2019 International Aviation and Space Salon in Zhukovsky outside Moscow, Russia, 27 August 2019. Turkish President is on a short working visit in Russia.  EPA/MAXIM SHIPENKOV / POOL

Bei ihrem Treffen ging es um den Syrien-Konflikt. Bild: EPA

Die Spannungen zwischen den Ländern steigen, seitdem Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad Ende April in Idlib eine Bodenoffensive gegen die Aufständischen begonnen haben. Die Türkei unterstützt in dem Bürgerkrieg in Syrien die Rebellen, Russland ist Schutzmacht der syrischen Regierung.

Eine zwischen Russland und der Türkei vereinbarte Deeskalationszone in Idlib wurde mit dem Vorstoss der Syrer nichtig. Jüngst waren die syrischen Truppen in Gegenden vorgerückt, in denen die Türkei Beobachtungsposten hat. Einer soll mittlerweile eingekesselt sein. Ausserdem wurde vergangene Woche ein türkischer Konvoi aus der Luft angegriffen.

Trotz freundlicher Worte beharrten beide Staatschefs in Moskau weiterhin auf zuvor schon geäusserten Schuldzuweisungen. Putin sagte, die Rebellen versuchten zunehmend, russische Militäranlagen anzugreifen. Und weiter: «Die Zone sollte nicht zu einem Zufluchtsort für die Kämpfer oder zum Brückenkopf für neue Angriffe werden.»

Erdogan wiederum sagte, es sei «inakzeptabel, dass das (syrische) Regime aus der Luft und vom Boden Tod über Zivilisten herabregnen lässt unter dem Vorwand, Terroristen zu bekämpfen». Die «Provokationen des syrischen Regimes» hätten einen Punkt erreicht, an dem sie das Leben der türkischen Soldaten in der Region riskierten. Die Türkei habe das Recht, sich zu verteidigen, warnte Erdogan.

Am 16. September wollen sich Erdogan und Putin mit dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani zu einem weiteren Syrien-Gipfel in Ankara treffen. (mim/sda/dpa/afp)

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Wegen Erdogan: Verdoppelung der Zahl der türkischen Flüchtlinge in der Schweiz

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