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Boys play cards in front of the rubble of damaged buildings, in the old city of Aleppo, Syria October 18, 2015. REUTERS/Hosam Katan  EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE

18. Oktober 2015: Syrische Kinder spielen Karten in Aleppo.
Bild: HOSAM KATAN/REUTERS

Good News: Erste Hilfslieferungen erreichen syrische Städte

33 Lastwagen haben Medikamente und Lebensmittel in syrische Städte geliefert. Derweil berichtet die Beobachtungsstelle für Menschenrechte, in der westlichen Provinz Hama seien 40 IS-Kämpfer getötet worden.



Nach der Einigung auf eine Waffenruhe haben Hilfsorganisationen am Samstag vier Städte in Syrien mit Hilfsgütern versorgen können. Nach Angaben des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds wurden Lebensmittel und Medikamente nach Fuaa und Kafraja in der nordwestlichen Provinz Idlib sowie nach Sabadani und Madaja nahe der Hauptstadt Damaskus gebracht.

Nach Madaja fuhren demnach 21 Lastwagen, nach Sabadani zwei. Zehn Lastwagen erreichten nach syrischen Angaben zudem Fuaa und Kafraja. Für die betroffenen Städte war zuvor unter Vermittlung der Vereinten Nationen eine sechsmonatige Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und Rebellen vereinbart worden, die seit dem 24. September gilt.

Der Vereinbarung zufolge soll der Rote Halbmond Hilfsgüter liefern und tausende Zivilisten in Sicherheit bringen. In der Vergangenheit waren vereinbarte Waffenruhen in Syrien allerdings häufig rasch wieder gebrochen worden.

40 IS-Kämpfer getötet

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete indes, dass in der westlichen Provinz Hama etwa 40 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet worden seien. Sie starben demnach in der Nacht zum Sonntag bei einem Luftangriff. Wer diesen geflogen habe, sei unklar, gab die Beobachtungsstelle an, deren Informationen sich auf Informanten vor Ort stützen und unabhängig kaum überprüfbar sind.

Syrien: Der vergessene Krieg

Der IS hatte im Sommer 2014 Teile Syriens und des benachbarten Iraks erobert. Eine US-geführte Militärallianz bekämpft die Dschihadisten in beiden Ländern aus der Luft. In Syrien fliegt inzwischen auch Russland Luftangriffe. Washington wirft Moskau jedoch vor, vor allem vom Westen unterstützte gemässigte Rebellen anzugreifen, um Staatschef Baschar al-Assad zu stärken. Im seit mehr als vier Jahren andauernden syrischen Bürgerkrieg wurden bereits mehr als 240'000 Menschen getötet. (dwi/sda/afp)

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