DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
18. Oktober 2015: Syrische Kinder spielen Karten in Aleppo.<br data-editable="remove">
18. Oktober 2015: Syrische Kinder spielen Karten in Aleppo.
Bild: HOSAM KATAN/REUTERS

Good News: Erste Hilfslieferungen erreichen syrische Städte

33 Lastwagen haben Medikamente und Lebensmittel in syrische Städte geliefert. Derweil berichtet die Beobachtungsstelle für Menschenrechte, in der westlichen Provinz Hama seien 40 IS-Kämpfer getötet worden.
19.10.2015, 04:3319.10.2015, 09:38

Nach der Einigung auf eine Waffenruhe haben Hilfsorganisationen am Samstag vier Städte in Syrien mit Hilfsgütern versorgen können. Nach Angaben des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds wurden Lebensmittel und Medikamente nach Fuaa und Kafraja in der nordwestlichen Provinz Idlib sowie nach Sabadani und Madaja nahe der Hauptstadt Damaskus gebracht.

Nach Madaja fuhren demnach 21 Lastwagen, nach Sabadani zwei. Zehn Lastwagen erreichten nach syrischen Angaben zudem Fuaa und Kafraja. Für die betroffenen Städte war zuvor unter Vermittlung der Vereinten Nationen eine sechsmonatige Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und Rebellen vereinbart worden, die seit dem 24. September gilt.

Der Vereinbarung zufolge soll der Rote Halbmond Hilfsgüter liefern und tausende Zivilisten in Sicherheit bringen. In der Vergangenheit waren vereinbarte Waffenruhen in Syrien allerdings häufig rasch wieder gebrochen worden.

40 IS-Kämpfer getötet

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete indes, dass in der westlichen Provinz Hama etwa 40 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet worden seien. Sie starben demnach in der Nacht zum Sonntag bei einem Luftangriff. Wer diesen geflogen habe, sei unklar, gab die Beobachtungsstelle an, deren Informationen sich auf Informanten vor Ort stützen und unabhängig kaum überprüfbar sind.

Syrien: Der vergessene Krieg

1 / 13
Syrien: Der vergessene Krieg
quelle: x03126 / yazan homsy
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Der IS hatte im Sommer 2014 Teile Syriens und des benachbarten Iraks erobert. Eine US-geführte Militärallianz bekämpft die Dschihadisten in beiden Ländern aus der Luft. In Syrien fliegt inzwischen auch Russland Luftangriffe. Washington wirft Moskau jedoch vor, vor allem vom Westen unterstützte gemässigte Rebellen anzugreifen, um Staatschef Baschar al-Assad zu stärken. Im seit mehr als vier Jahren andauernden syrischen Bürgerkrieg wurden bereits mehr als 240'000 Menschen getötet. (dwi/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Russischer Regierungsjet landet am Euro-Airport – das ist der Grund
Am Mittwochabend landete völlig überraschend eine Maschine der russischen Regierung in Basel-Mülhausen. Das Flugzeug war in Moskau gestartet und dürfte nach der Sperrung des französischen Luftraums für russische Flugzeuge eigentlich gar nicht am Euro-Airport landen.

Das Flugzeug hatte die Flugnummer RSD86. Es handelt sich um eine Iljuschin II-96-300, die zuvor am Flughafen Moskau-Wnukowo gestartet war. Maschinen dieses Typs werden für den Transport von Mitgliedern der russischen Regierung und des Staatspräsidenten verwendet.

Zur Story