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Erdogan: «Nur ein Ende der Luftangriffe kann den Flüchtlingsstrom nach Europa stoppen»



Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat ein Ende der russischen Bombenangriffe in Syrien gefordert. Nur so könne der Flüchtlingsstrom in die Türkei gebremst werden, erklärte Erdogan am Donnerstag bei einem Besuch in Ecuador.

Demonstrators protest against Turkish President Tayyip Erdogan's visit, in front of the government house, in Santiago, Chile, February 1, 2016. The poster reads,

Der Besuch des türkischen Präsidenten in Ecuador sorgt für Protest. 
Bild: IVAN ALVARADO/REUTERS

Nach den letzten Angriffen in Aleppo seien tausende Syrer an die Grenze zur Türkei geflüchtet, sagte Erdogan. «Unsere europäischen Freunde wollen, dass wir den Flüchtlingsstrom stoppen, wie können wir dies tun, wenn Russland und das (syrische) Regime diese Menschen bombardieren?», sagte Erdogan in Quito zum Abschluss von Gesprächen mit seinem ecuadorianischen Amtskollegen Rafael Correa.

Ein Aufhalten der Flüchtlinge an der Grenze zur Türkei bei anhaltenden Luftangriffen sei keine vernünftige Lösung. Die auf den 25. Februar vertagten Friedensgespräche in Genf könnten nur Erfolgsaussichten haben, wenn die Bombardements eingestellt werden.

US-Regierung: Weniger IS-Kämpfer in Syrien und im Irak

Die Zahl der Kämpfer in Reihen der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) in Syrien und im Irak hat sich nach US-Angaben deutlich verringert. Die USA gingen derzeit von 19'000 bis 25'000 Kämpfern aus, sagte der Sprecher des Weissen Hauses, Josh Earnest, am Donnerstag. Vorherige Schätzungen waren von bis zu 31'500 bewaffneten IS-Extremisten in beiden Ländern ausgegangen. Earnest führte den Rückgang auf militärische Erfolge der Anti-IS-Koalition zurück. Er machte jedoch keine Angaben zu IS-Kämpfern in anderen Ländern wie etwa Libyen.

2.5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien

Syrische Regierungstruppen waren in den vergangenen Tagen unterstützt von russischen Luftangriffen nördlich der Grossstadt Aleppo vorgerückt. Die Türkei hat nach Angaben Erdogans bislang 2.5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen.

A refugee camp is seen beside the Syrian-Turkish border in Qtma town, Idlib countryside,  in this December 18, 2014 file photo. The United States is accelerating efforts to help Turkey clamp down on its border with Syria, senior U.S. officials said, and for the first time will offer technologies to Ankara to help it secure the frontier. Picture taken December 18, 2014. REUTERS/Khalil Ashawi/Files

Flüchtlingslager in der syrisch-türkischen Grenzregion.
Bild: X03289

Der Staatshaushalt sei dadurch um neun Milliarden Dollar belastet worden. Die Vereinten Nationen hätten die Türkei mit nur 455 Millionen Dollar unterstützt.

Saudi-Arabien bereit für Bodeneinsatz

Saudi-Arabien hat seine Bereitschaft zur Entsendung von Bodentruppen für den Kampf gegen die Terrormiliz IS in Syrien bekundet. Sollte sich die US-geführte Koalition zu einem Bodeneinsatz entscheiden, «werden wir positiv dazu beitragen», sagte Brigadegeneral Ahmed al-Assiri am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Mehrere Länder des von den USA geführten internationalen Bündnisses fliegen Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien und im Irak. Der Einsatz internationaler Bodentruppen gilt als unwahrscheinlich. (kad/sda/dpa/afp)

Die 31 eindrücklichsten Bilder des Flüchtlingsdramas 2015

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 05.02.2016 07:56
    Highlight Highlight Flüchtlinge gab es zuhauf bereits vor den Luftangriffen von Russland. Das kann nicht die Ursache sein!
    • _kokolorix 05.02.2016 08:32
      Highlight Highlight aber bestimmt verbessert es die situation nicht. luftangriffe ohne kollateralschäden gibt es nicht. russland ist der verstärkte arm von assads terroristentruppe und die sind für einen grossteil der flüchtenden verantwortlich
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 05.02.2016 08:56
      Highlight Highlight Wer glaubst dann du, wird die Situation nach dem Abgang von Assad in Syrien beruhigen?
  • zombie woof 05.02.2016 07:26
    Highlight Highlight Assad will um jeden Preis an der Macht bleiben. Deutschland wird bald so weit sein, jeden Preis an Erdogan zu bezahlen damit die Türkei die Flüchtlinge stoppt und bei Putin könnte man schon fast zum Verschwörungstheoretiker werden und denken, dass die russischen Bombardements zur Strategie gehören, um Europa zu destabilisieren....oder ist das etwa die Realität?
  • The Destiny // Team Telegram 05.02.2016 07:09
    Highlight Highlight Oh, stören die Luftangriffe seinen Öl Beziehungen mit dem IS.
    • laska 10.02.2016 12:57
      Highlight Highlight Da haben Sie den Nagel ganz genau auf den Kopf getroffen. Im Übrigen auch noch ein paar andere Sachen, die nun nicht mehr so angenehm laufen wie noch vor dem Eingreifen der Russen.
  • rodolofo 05.02.2016 06:54
    Highlight Highlight Erdogan hat sicher recht mit seiner Feststellung, dass Russland und das Assad-Régime nur zum Schein verhandeln, in Wirklichkeit aber den Endsieg im Syrischen Bürgerkrieg anstreben.
    Aber wie ist es mit der türkischen Seite?
    Indem sie den Kurden in den Rücken gefallen sind und heimlich den IS unterstützen, sind die türkischen Machthaber (allen voran Erdogan) mindestens so verschlagen und hinterhältig, wie Putin und Konsorten.
    Es geht hier offensichtlich wieder mal um Macht.
    Was mit den Menschen geschieht, ist diesen skrupellosen Strategen völlig gleichgültig!
    Mir tun vor allem die Kinder leid...
    • Wilhelm Dingo 05.02.2016 07:05
      Highlight Highlight Ja es geht um Macht, um die Macht Öl aus Syrien zu verkaufen. Darum passt ihm auch das bombardieren nicht.
    • Humbolt 05.02.2016 07:27
      Highlight Highlight In Ihrer Aufzählung fehlt die EU, die USA, die Scheichs der Golfstaaten und eigentlich der gesamte Rest der Welt, der die Mittel aber nicht das Interesse hätte das Ganze zu stoppen!
      Es geht allen nur um ihr Eigeniteresse! Deshalb konnte es ja auch erst soweit kommen!
      Wenn das Barrel Öl wie vor 25 Jahren über 100 statt bloss 30 Dollar kosten würde, wäre schon lange eine Grossmacht dort stationiert um für "Ruhe in der Region" zu sorgen.
    • rodolofo 05.02.2016 10:36
      Highlight Highlight Die EU und die USA mit Präsident Obama würde ich nicht mit dem "Ost-Imperium" und dem "Islamismus" in einen Topf werfen.
      Das zögerliche Abwarten dieser "demokratiefreundlichsten Kräfte" zeigt doch gerade, dass sie nicht mehr die selben Fehler begehen wollen, wie damals, als sie als "West-Imperium" den Irak besetzt haben!
      Aber dieses Mal haben das "Ost-Imperium" und der "Islamismus" die Gelegenheit ergriffen, die Fehler der damaligen Bush-Regierung im Irak zu wiederholen, dieses Mal in Syrien.
      Wer nicht aus Fehlern lernt, der wird aus Schaden dumm...

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