DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Türkei: Explosion in Diyarbakir durch Reparaturarbeiten in Polizeiwache



Wenige Tage vor dem Verfassungsreferendum in der Türkei hat am Dienstag eine heftige Explosion im Polizeihauptquartier der Kurdenmetropole Diyarbakir für Unruhe gesorgt. Es habe sich jedoch um ein Unglück während Reparaturarbeiten an gepanzerten Fahrzeugen der Polizei gehandelt, teilte Innenminister Süleyman Soylu mit.

Eine Person sei noch unter den Trümmern begraben, sagte Soylu. Nach Angaben des Gouverneurs von Diyarbakir erlag ein weiterer Arbeiter im Spital seinen Verletzungen.

Diyarbakir liegt im Osten der Türkei

Die Detonation war so stark, dass sie in der ganzen Stadt zu hören war, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Grauer Rauch stieg über der Stadt auf, und Krankenwagen rasten zum Ort der Explosion. Soylu versicherte, es habe «keine Intervention von Aussen» gegeben. Vielmehr habe es sich um einen Unfall gehandelt.

Die Türkei wird immer wieder von schweren Terroranschlägen erschüttert, die in den vergangenen Wochen jedoch merklich abgenommen haben. Die türkischen Wählerinnen und Wähler sind am kommenden Sonntag aufgerufen, über die Einführung eines Präsidialsystems abzustimmen. (sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Demonstranten setzen iranisches Konsulat im Irak in Brand

Aufgebrachte Demonstranten haben in der irakischen Stadt Kerbela das iranische Konsulat zu stürmen versucht und dabei mehrere Kontrollposten in Brand gesetzt. Sicherheitskräfte setzten laut Augenzeugen scharfe Munition ein, um die Demonstranten am Sonntagabend auseinanderzutreiben. Mindestens zehn Menschen seien verletzt worden. In sozialen Medien war auf Videos zu sehen, wie Teile des Eingangsbereichs der diplomatischen Vertretung in Flammen stehen. Eine Stellungnahme von Behördenseite zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel