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Zahl der Toten in Sri Lanka auf 359 gestiegen – 18 weitere Festnahmen



epa07522546 Coffins of the victims of a series of bomb blasts are buried at cemetery Don David Katuwapitiya during the mass funeral in Colombo, Sri Lanka, 23 April 2019. According to police, at least 290 people were killed and more than 400 injured in a coordinated series of blasts during the Easter Sunday service at churches and hotels in Sri Lanka on 21 April 2019.  EPA/M.A. PUSHPA KUMARA

Am Dienstag wurden die Opfer von Colombo beigesetzt. Bild: EPA/EPA

Nach den Selbstmordanschlägen auf Hotels und christliche Kirchen in Sri Lanka am Sonntag ist die Zahl der Toten stark gestiegen. Laut Polizeiangaben vom Mittwoch sind bislang 359 Opfer zu beklagen. Zudem wurden weitere Verdächtige verhaftet.

38 Menschen erlagen in der Nacht zum Mittwoch in Spitälern ihren Verletzungen, wie die Polizei mittelte. Mehr als 400 wurden noch behandelt - manche seien in kritischem Zustand.

Sieben sri-lankische Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag nahezu zeitgleich in drei Kirchen in mehreren Städten und drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo in die Luft gesprengt. Einige Stunden später gab es zwei weitere Explosionen in einem kleinen Hotel und einer Wohngegend in Vororten Colombos.

Es gab den Angaben zufolge seit Dienstagabend zudem 18 neue Festnahmen - deren Zahl stieg damit auf rund 60. Premierminister Ranil Wickremesinghe hatte am Dienstag erklärt, es seien noch Verdächtige auf der Flucht, von denen manche im Besitz von Sprengstoff seien. Angaben dazu, ob diese unter den jüngst Festgenommenen waren, gab es zunächst nicht.

Die Zahl der ausländischen Todesopfer lag nach den jüngsten Zahlen des sri-lankischen Aussenministeriums bei 34. Sie stammten aus vielen verschiedenen Ländern - darunter Indien, Grossbritannien, die USA, China, die Niederlande, Spanien und die Türkei. Nach Angaben des Schweizer Aussendepartements kamen auch zwei Schweizer ums Leben. 14 Ausländer galten noch als vermisst. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte die Selbstmordanschläge für sich reklamiert. (sda/ap/dpa)

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