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This is a handout photo taken from CCTV and issued on Saturday, May 27, 2017 by Greater Manchester Police who have altered the surrounding area of Salman Abedi,  in an unknown location on the night of the attack on Manchester Arena. The police released surveillance-camera images of the bomber on the night of the May attack as they appealed for information about his final days. (Greater Manchester Police via AP)

Bilder einer Überwachungskamera zeigen den Attentäter Salman Abedi kurz vor dem Anschlag. Bild: AP/Greater Manchester Police

Anschlag auf Ariana-Grande-Konzert: Polizei verhaftet in Manchester weiteren Verdächtigen



Wie «Sky News» berichtet, haben Polizeikräfte im Quartier Old Trafford in Manchester einen 25-jährigen Mann in Zusammenhang mit dem Anschlag auf das Konzert von Ariana Grande von vergangener Woche festgenommen. Zusätzlich hätten Polizeikräfte ein Haus im Quartier Moss Side durchsucht. Weitere Details sind zur Stunde noch nicht bekannt.

Täter hielt sich vor Anschlag in einer Wohnung auf

Heute Morgen hat die britische Polizei Fotos veröffentlicht, die den Selbstmordattentäter von Manchester kurz vor seiner Tat zeigen. Die Bilder von dem 22-jährigen Salman Abedi stammen von Überwachungskameras, wie die Ermittler am Samstagabend mitteilten. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung, die Aufschluss über die letzten Aktivitäten und Aufenthaltsorte des Briten libyscher Abstammung geben.

Auf den Bildern ist ein junger Mann mit Schnurrbart und Brille zu sehen, der eine Kappe, eine schwarze gefütterte Weste sowie Jeans und Turnschuhe trägt.

Die Polizei erklärte, als einen der letzten Orte habe Abedi eine Wohnung im Zentrum von Manchester aufgesucht. Dies sei sehr wichtig für die Ermittlungen, weil er dort wahrscheinlich die letzten Handgriffe an seinem Sprengsatz vorgenommen habe.

Anschliessend machte Abedi sich auf den Weg zur Manchester Arena. Dort sprengte er sich am Montagabend am Ende eines Konzerts der US-Popsängerin Ariana Grande in die Luft und riss 22 Menschen mit in den Tod. 116 weitere wurden verletzt. Unter den Opfern waren viele Kinder

Fortschritte bei Ermittlungen

Die Polizei arbeitet derzeit nach eigenen Angaben mit tausend Beamten rund um die Uhr an dem Fall. Dabei habe sie bereits «gute Fortschritte» gemacht. Die Ermittler hätten «bedeutende Informationen über Abedi, seine Gefährten, seine Finanzen, die Orte, an denen er war, die Bauart seines Sprengsatzes und das Komplott» zusammengetragen.

Die Beamten durchsuchten zudem erneut eine Reihe von Gebäuden – auch in einem Stadtviertel, in dem sich der Attentäter zuletzt aufgehalten hatte und wo es bereits eine Festnahme gab. Insgesamt befanden sich zuletzt elf Verdächtige in britischer Polizeigewahrsam. In Libyen waren ausserdem der Vater und der Bruder des Selbstmordattentäters festgenommen worden. Die Ermittler wiesen darauf hin, dass Abedi erst am 18. Mai, also vier Tage vor dem Anschlag, aus dem Ausland nach Grossbritannien zurückgekehrt sei. Deutsche und türkische Behörden hätten bestätigt, dass Abedi auf den Flughäfen von Istanbul und Düsseldorf zwischengelandet sei, hiess es.

Woher Abedi ursprünglich kam, teilten die Ermittler nicht mit. Ein Verwandter Abedis hatte der Nachrichtenagentur AFP allerdings gesagt, der 22-Jährige sei aus Libyen nach Manchester gereist. Nach Geheimdiensterkenntnissen reiste Abedi wahrscheinlich auch ins Bürgerkriegsland Syrien. Dort und in Libyen ist die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») aktiv, die sich zu dem Anschlag in Manchester bekannte. (cbe/sda)

Terroranschlag an Ariana-Grande-Konzert in Manchester

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