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Constable Michelle Evans, Polizei Neuseeland

Bild: hugh riminton/twitter

Polizistin mit Kopftuch – warum dieses Foto in Neuseeland jetzt viral geht



Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern machte den ersten Schritt – nun ziehen weitere nach.

Noch am Donnerstag sorgte auch das Foto einer jungen Polizistin in Neuseeland für Aufsehen, die am Christchurch Memorial Park patrouillierte. Dort wurden am Donnerstag Opfer des Christchurch-Anschlags beigesetzt.

Wie stuff.co.nz berichtet, trug Michelle Evans am Rande der Zeremonie einen Calvin Klein-Schal, den sie zu einer Kopfbedeckung umfunktionierte. Einer der ersten Reporter, dem Evans auffiel, war der Fotograf Alden Williams. Er sagt:

«Ich fotografiere die Polizei schon seit langem, aber eine Kombination aus Kopfbedeckung, Sturmgewehr und Rose ist etwas, das ich noch nie zuvor gesehen habe. Selbst wenn sie nur einen von ihnen getragen hätte, hätte es etwas anderes gebracht.»

Sein Beitrag auf Instagram erhielt Hunderte Likes, nun verbreiten sich Fotos der jungen Polizist im Netz in Windeseile.

In den Kommentaren unter dem Foto drücken viele Neuseeländer ihr Lob für die Polizistin aus – so schreibt ein Kommentator: «Dieses Bild fängt so eindrucksvoll das Beispiel von Toleranz, Mitgefühl und Menschlichkeit in Neuseeland ein und sollte so weit und breit wie möglich betrachtet werden.»

(pb/watson.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 23.03.2019 07:55
    Highlight Highlight Die Polizistin hat es gut gemeint.

    Aber: "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint."
  • Blitzer, achtung! 22.03.2019 16:00
    Highlight Highlight @Fabulus Bong Dong und vor allem: Ich sah sowas seit es die Bomber und andere Schlächter des IS gibt, keinen Mensch der anderen Gattung, welche sich so human zeigten.
  • Feuerwanze 22.03.2019 15:57
    Highlight Highlight Ich kann die Kopftuchdebatte, die vielleicht an anderer Stelle durchaus geführt werden kann, hier nicht nachvollziehen. Ziemlich sicher wollte die Polizistin nicht die Unterdrückung der Frau o. Ä. propagieren. Sie wollte vermutlich ja nur ihre Solidarität und ihr Mitgefühl mit den Opfern und deren Angehörigen zum Ausdruck bringen. Eine schöne Geste!
  • lopeped 22.03.2019 15:51
    Highlight Highlight Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen. Liebe CH. Oder so. Ihr das gerne nach NZ auswandern wollt. Ihr das die Freiheit jenes Landes geniessen wollt. Ihr schreibt hier über Unterdrückung, das der Islam böse ist und dass die NZ zu weit gehen...

    Das ist genau der Grund wieso ihr da nicht hin gehört.

    Dieser Inselstaat weiss was Freiheit ist... nein es ist nicht das Geld...

    • DemonCore 22.03.2019 16:37
      Highlight Highlight Ich habe eine andere Theorie: Die Neuseeländer sind kulturell insensitiv und haben keine historische Erfahrung mit dem Islam. Als Nachfahren von denjenigen die den Maori das Land geraubt haben können sie nicht nachfühlen was anderen Leuten durch den Kopf geht, deren Länder vom Islam unterworfen wurden (u.a. in Indonesien, Iran, Balkan, Ägypten) http://ä
    • Roterriese 23.03.2019 08:29
      Highlight Highlight Ein ziemlich arroganter und selbstgefälliger Kommentar.
  • Luzi Fair 22.03.2019 12:32
    Highlight Highlight Aufgrund der Gleichberechtigung darf man das Kopftuch durchaus in Frage stellen.
    Aber alle die hier mit "unterdrückerischer Islam" kommen, blenden aus, dass das Kopftuch der Frau auch in unserer Kultur gang und gäbe war.
    • Bobo B. 22.03.2019 13:08
      Highlight Highlight Ein Argument, welches in seiner Schlichtheit halt nicht wirklich überzeugt...
    • Mugendai 22.03.2019 13:38
      Highlight Highlight Du beantwortest e ja gleich selber - "[...] gang und gäbe >>war<<".
    • Cédric Wermutstropfen 22.03.2019 14:09
      Highlight Highlight Aber hatte das Kopftuch damals bei uns den gleichen Hintergrund, die gleiche Bedeutung wie dasjenige im Islam? Kopftuch ist eben nicht gleich Kopftuch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 22.03.2019 12:24
    Highlight Highlight Schade, dass ihr allzu kritische Kommentare nicht veröffentlicht. Auch wenn das Thema heikel und der Kommentar vielleicht etwas unpopulär und polemisch war hat er mMn nicht gegen die Regeln verstossen. Solche Sachen sollen angesprochen werden dürfen, unabhängig vom Kontext.
    Gleichzeitig aber auch ein Lob für den Aufwand, den ihr hier betreibt. Selbstverständlich ist das natürlich nicht.
    (Braucht ihr nicht zu veröffentlichen, wollte ich nur loswerden.)
  • Gender Bender 22.03.2019 12:19
    Highlight Highlight Wenn ein Westler aufhört zu denken, sollten das nicht gleich alle tun. Verrückte Welt, nicht?
    • Sauäschnörrli 22.03.2019 12:59
      Highlight Highlight Besorg dir einen Globus. Neuseeland ist verdammt weit im Osten.
    • Gender Bender 22.03.2019 13:11
      Highlight Highlight Osten und Westen machen ja eigentlich nur wirklich Sinn, wenn sie auf einer endlichen Distanz liegen. Auf dem Globus wirken Osten und Westen sofort sehr künstlich. Einewäg. Mt Westen ist in diesem Kontext sofort ersichtlich, dass die 1e Welt gemeint ist. Die zivilisierte, industrialisierte und voll durchorganisierte, freie Welt.
    • Sauäschnörrli 22.03.2019 13:31
      Highlight Highlight Also so ziemlich die Auffassung von Westen die der Attentäter vertrat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gender Bender 22.03.2019 12:15
    Highlight Highlight Legen die Muslimischen Frauen ihre Kopftücher auch ab wenn ihre Glaubensgenossen den Westen mit ihrem Terror verheeren?
    • Sauäschnörrli 22.03.2019 13:22
      Highlight Highlight Wer weiss, aber sie werden bestimmt nicht damit anfangen, wenn das einzige was uns umtreibt wenn wir einen Anlass wie diesen sehen, ist, was ihre Religion noch für Baustellen hat.
    • Gender Bender 22.03.2019 13:34
      Highlight Highlight Wir gehen mit Anderen um wie mit uns selbst. Kritisch und streng. Die Deutschen haben sogar den 2WK verarbeitet, stellen sie sich das mal vor.
      Es gibt in der Tat viele die es nicht so mit der Eigenschau und Reflexion haben.
    • Sauäschnörrli 22.03.2019 13:45
      Highlight Highlight Sie sprechen von Selbstreflexion, wenn das erste was sie sich fragen nach dem sie diesen Artikel lasen ist, ob die Gegenseite auch so handeln würde?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 22.03.2019 11:59
    Highlight Highlight Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da hatten meine Grossmütter noch für den sonntäglichen Kirchgang ein Kopftuch angezogen.
    Und heute schreien die Leute Islamisierung.
    Manchmal kann man eine kleine Geste zeigen, die nicht gleich politisch interpretiert werden muss. Zumal dieses Bild an einer muslimischen Beerdigung gemacht wurde.
    • die Freiheit die ich meine 22.03.2019 12:29
      Highlight Highlight Das mit den Grossmütter die auch Kopftuch trugen, kann ich langsam nicht mehr hören.
      Es war ja schon damals ein Zeichen der Unterdrückung.
      Und ich will so etwas einfach nicht ins neue Jahrtausend importieren.
    • Matti_St 22.03.2019 13:54
      Highlight Highlight @Rotfluh, ich glaube nicht, dass sich meine Grossmütter unterdrückt fühlten. Ich masse mir auch nicht an, wenn Menschen etwas aus religiösen Gründen Kleidungsstücke tragen, zu sagen, sie werden alle unterdrückt. Für dich mag es ein Symbol dafür sein. Für andere ist es nur ein Kleidungsstück.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 22.03.2019 14:06
      Highlight Highlight @Rothflu
      Ja, meine eine Grossmutter wurde unterdrückt.
      Sie wurde sogar fast täglich von ihrem Mann verprügelt.
      Einem weissen Katholiken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 22.03.2019 11:45
    Highlight Highlight In erster Linie haben sich die Frauen einfach angezogen wie es sich für einen Trauerprozession der angegriffenen Religion gehört. Daraus jetzt abzuleiten, sie würden die Reformforderungen untergraben, schiesst doch weit über das Ziel hinaus. Auch in der katholischen Kirche werden Frauen aussen vorgelassen und unterdrückt. Muss man jetzt an der nächsten katholischen Beerdigung im Mini und schulterfrei aufkreuzen, um sich gegen diesen Missstand zu erheben?
    • DemonCore 22.03.2019 12:10
      Highlight Highlight Was würdest du sagen, wenn an einer katholischen Beerdigung Polizisten und gewählte Politiker in Mönchskutten und mit grossen Kreuzen auftauchen würden? Der Staat untergräbt hier das Erfolgsmodell des unparteiischen Säkularismus. Private sollen das Recht haben zu tragen was sie wollen, aber ich wünsche mir sie würden etwas mehr nachdenken. Das Kopftuch ist für viele Menschen, auch (ex) Muslime ein schlimmes Symbol.
    • Sauäschnörrli 22.03.2019 12:33
      Highlight Highlight Seine Uniform gegen die „Uniform“ eines Glaubenträgers zu tauschen und das Religionserkennungszeichen offen zur Schau stellen, ist dann doch nicht ganz dasselbe.
    • Oigen 22.03.2019 14:33
      Highlight Highlight @DemonCore

      Würde in einem Muslimischen Land, nach einem Terroranschlag, Muslimische Polizisten die bei der Beerdigung wache halte z.B. ein Kreuz oder ein anderes Symbol tragen um solidarität zu bekunden...

      ...es würde mich FREUEN
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerMeiner 22.03.2019 11:37
    Highlight Highlight Man sollte Solidarität nicht religiös angehaucht äussern. Gestorben sind in NZ in erster Linie Menschen und nicht Muslime.

    Ich fühle keine Betroffenheit gegenüber der Islamischen Gemeinschaft, sondern gegenüber der Menschen und deren Angehörige, die dabei so viel Leid erfahren mussten.

    Das Thema sollte nun aber nicht noch breitgetreten werden. Was spielt es für eine Rolle, wie diese Polizistin trauert? Muss man sich nun ernsthaft noch darüber aufregen?
  • Reudiger 22.03.2019 11:34
    Highlight Highlight Das Gutheissen eines Symbols für die Unterdrückung der Frauen im Islam, nur motiviert durch hypothetosche oder auch wahre Empathie, finde ich nicht wirklich förderlich.
  • John Carter 22.03.2019 11:19
    Highlight Highlight Die haben in Neuseeland nicht begriffen, dass das Kopftuch ein Zeichen der Unterdrückung der Frau ist.

    Leider habe ich von Islamischen Gesellschaften nie die gleiche Demut gesehen wie sie gerade in Neuseeland zelebriert wird.

    Z.B. für die Menschen die der Türke in Utrecht im Tram kaltblütig ermordert hat. Oder die vielen Opfer auf Weihnachtsmärkten, auch Nizza war blutig. Kein Mitgefühl von Erdogan oder einfach Gleichgültigkeit.

    Er hätte sich ja als Zeichen einen Tag lang ein paar Holländische Holzschuhe anziehen können. Aber schon das scheint zu viel.



    Benutzer Bild
  • Mutbürgerin 22.03.2019 10:32
    Highlight Highlight Was hat Religion mit Rassismus zu tun?
    • Pasch 22.03.2019 13:51
      Highlight Highlight Alles und Nichts zur selben Zeit.
  • Chrigi-B 22.03.2019 10:28
    Highlight Highlight Die Frauen im Iran sind sicher froh über die Unterstützung dieser westlichen Feministinnen.

    Nevermind, die ziehen sich ja das Stück freiwillig an, gegen das sie protestieren und dafür reihenweise in den Knast gehen.

    Einfach nur zum KOTZEN was aus der 1. Welt geworden ist.
    • DemonCore 22.03.2019 11:24
      Highlight Highlight Eine politische und kulturelle Bankrotterklärung
  • DemonCore 22.03.2019 10:14
    Highlight Highlight Es kann doch nicht sein, dass man Respekt so zeigt dass andere (Apostaten, Millionen von unterdrückten Frauen und Mädchen) verhöhnt werden.

    Das Attentat ist schrecklich und Trauer und Mitgefühl sind angebracht. Die Trauer sollte aber nicht für Propaganda missbraucht werden. Das nimmt ihr die Würde.
    • Hibiskus 22.03.2019 11:13
      Highlight Highlight Danke dass du das auch durchschaut hast -:)
  • Magnum44 22.03.2019 10:11
    Highlight Highlight NZ ist ein säkularer Staat, da gehören weder heilige Lappen noch irgendwelche Figürli etc. auf bzw an einen Polizisten.
  • Glenn Quagmire 22.03.2019 10:02
    Highlight Highlight Kopftuch und Co symbolisieren eher das mittelalterliche Denken des Islams. Wieso soll eine Frau, die einem Mann gleichberechtigt ist, ihre Haare und verdecken und der Mann nicht?
    sich als vereintes Volk, egal an was man glaubt, zu zeigen, muss definitiv nicht mit dem Kopftuch gemacht werden.
    • Blitzesammler 22.03.2019 11:20
      Highlight Highlight wie zeigst es denn du?
    • Ylene 22.03.2019 11:57
      Highlight Highlight Plakat hoch halten mit Spruch drauf? Rose? Schwarz anziehen? Die Möglichkeiten sind endlos.
  • Antigone 22.03.2019 09:56
    Highlight Highlight Naja, man kann Solidarität auch anders zeigen...
  • AdiB 22.03.2019 09:51
    Highlight Highlight Wenn man diese kommentarspalte hier betrachtet und dass like/dislike betrachtet, ja dann tschüss schöne welt. Der gegenseitige respekt ubd toleranz ist verloren wie es scheint. Da drückt eine polizistin ihr beileid und ihre solidarität aus und man diskutiert hier ob sie es richtig gemacht hat. Ich sag euch als moslem, sie hat mehr als richtig gemacht. Sie gibt auch muslimen hoffnung in der westlichen welt was wert zu sein und auch hoffnung dass wir miteinander und auf augenhöhe uns begnen können. Aber leider gilt dies scheinbar nicht für die schweiz und europa.
    • Rabbi Jussuf 22.03.2019 10:16
      Highlight Highlight Respekt den Opfern gegenüber zeigt sich nicht im Nachäffen kulturfremder Gebräuche, die zudem noch diametral gegen die eigene Kultur stehen.
      Wenn die Hoffnung von Muslimen nur darauf beruhen sollte, dass Solidarität mit antiquiierten Gebräuchen wie dem Kopftuch gezeigt wird, haben sie sich eben getäuscht.
      Die Polizistin wusste es nicht besser. Das ist nur ein kleiner Fauxpas und eher rührend naiv.
    • Urs-77 22.03.2019 10:36
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Auch wenn nicht- Moslems das Tragen eines Kopftuches nicht verstehen können, die Polizistin trägt es lediglich um ihr Mitgefühl und ihre Solidarität auszudrücken.

      Ich finde ihr Handeln gut!
    • Silent_Revolution 22.03.2019 11:15
      Highlight Highlight Wie soll man miteinander auf Augenhöhe begegnen, wenn nur Frau Kopftuch trägt?

      Gerade wenn man den Hintergrund dieser Form der Verhüllung betrachtet ist es absurd, dies als Zeichen der Solidarität anzusehen.

      Solidarität mit der systematischen Unterdrückung der Frau? Dass ich es verachte, grundlos Menschen in Moscheen abzuknallen kann jeder auch ausdrücken ohne sich einer derart intoleranten Religion anzubiedern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miss Jane Marple 22.03.2019 09:27
    Highlight Highlight Diese Tat ist widerlich, kein Zweifel, aber wenn ich mir anschaue in wieviel Kriegen in Afghanistan, Irak, Vietnam dieses Neuseeland verstrickt ist, und wieviel Muslime ( nicht nur)dabei von der Kiwi Army getötet wurden, ist diese Verhalten, jetzt mit Kopftuch zu trauern, nur noch verlogen, Neuseeland mir graut vor Dir !
    • DemonCore 22.03.2019 10:16
      Highlight Highlight Du bedauerst also dass friedliche und moderate Afghanen durch Neuseeländer vor den Taliban geschützt wurden?
  • MGPC 22.03.2019 09:26
    Highlight Highlight Dieses Bild zeigt genau unsere Welt. Kopftuch für die Freiheit die wir uns wünschen. Die Rose für die Liebe die wir brauchen und das Gewehr für den grenzenlosen Hass den wir uns Tagtäglich zufügen.
    • Queen C 22.03.2019 09:40
      Highlight Highlight Kopftuch für die Freiheit, die wir uns wünschen??? Kannst du das näher erklären?
    • MGPC 22.03.2019 10:04
      Highlight Highlight Bezogen auf die Religion oder sonst einer Lebenseinstellung. Jeder wünscht sich die Freiheit selbst zu entscheiden was er glaubt oder wonach er lebt. Vielen ist dieser Luxus leider vergönnt und man wird in eine richtung gezwungen.
    • Grohenloh 22.03.2019 10:49
      Highlight Highlight Das Kopftuch ist ein Symbol für die Unfreiheit der Frauen. So lange nur eine Frau auf der Welt das Kopftuch nicht freiwillig trägt, ist das unakzeptabel. Eine Kleidervorschrift ausschliesslich für Frauen. Oder habe ich in den letzten 20 Jahren bon den Frauen da etwas falsch verstanden?
      (Und: Ja, das gab es in unserer Kultur auch mal. Aber wir haben das überwunden)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 22.03.2019 09:24
    Highlight Highlight Die Symbolik ist beeindruckend. Die Polizistin Michelle Evans drückt damit in erster Linie Solidarität aus mit den betroffenen Menschen muslimischen Glaubens und nicht mit dem politischen Islam.
    Eine Wurzel des Übels liegt meines Erachtens darin, dass der einzelne Mensch nicht für sich betrachtet wird, sondern fast immer als Mitglied einer Religion, Ethnie, einer Nation, politischen Ausrichtung oder eines Geschlechts.
    Der Einelne besitzt eine individuelle Ausprägung und Verbundenheit mit der Gemeinschaft.
    Er ist nur als explizites Mitglied einer rechtlich sanktionierten Gruppierung haftbar.
    • DemonCore 22.03.2019 11:58
      Highlight Highlight Islam bedeutet Unterwerfung (von arab. aslama - unterwerfen). Das die Verhüllung der Frau mit dem Kopftuch ab der ersten Periode ist eines der wichtigsten Symbole für dieses Wertesystem. Das Tragen dieses Symbols von staatlichen Sicherheitskräften und gewählten Amtsträgerinnen ist politisch und kulturell falsch. Es verrät die Werte auf denen die westlichen Demokratien aufbauen.
    • Sherlock_Holmes 22.03.2019 13:20
      Highlight Highlight Das kann man durchaus so begründen – Symbole sind immer wieder Brennpunkte, durch welche spezifische Aspekte gebündelt und verstärkt zum Ausdruck kommen.
      Sie werfen zugleich ein Schlaglicht auf das Verständnis der eigenen Kultur, indem sie zur Auseinandersetzung mit den persönlichen Werten auffordern.
      Hier ist es wichtig, Stellung zu beziehen. Je gefestigter und reflektiertierter der eigene Standpunkt ist, umso leichter fällt der Dialog, aber auch das Einstehen für die eigenen Werte.
      Hier sind meiner Meinung die grössten Defizite festzustellen.
      Ich stehe ein für einen selbstbewussten Dialog.
    • Rabbi Jussuf 22.03.2019 20:34
      Highlight Highlight Sherlock
      "Hier sind meiner Meinung die grössten Defizite festzustellen."
      Der Meinung bin ich auch. Hätten wir ein besseres Bewusstsein über unsere Werte, insb. über die Aufklärung, wäre es kaum zu so einem Schlamassel gekommen, wie es derzeit in westlichen Ländern grassiert.
      Für einen Dialog ist es, nicht nur darum, schon zu spät, nicht jedoch, dass wir selber unsere eigenen Prinzipien ernst nehmen und verstehen lernen und sie auch durchsetzen!
  • Do not lie to mE 22.03.2019 09:18
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ein völlig falsches Signal. Besser wäre es mit erhobenem Kopf, Hand in Hand und ebenwürdig zum Man die Toten ehren würde. Da die Polizistin nicht ihre Harre bedeckt kann man annehmen, dass sie auch die Symbolik des Kopftuche nicht kennt, wen man bedenkt das letzte Woche eine iranische Menschenrechts-Anwältin deswegen zu 38 Jahren Haft verurteilt wurde.
  • goschi 22.03.2019 09:17
    Highlight Highlight Man kann jetzt darüber lamentieren, was das Kopftuch für eine Bedeutung haben kann, dass der Islam blablubbirgendwas sei, und so weiter

    Oder aber man findet es eine wunderschöne, ehrliche und emotionale Geste.
    Es ist eine Geste, die Respekt und Zusammengehörigkeit demonstriert, die keine Spaltung zu lässt, die einfach nur zeigt "wir stehen zusammen"
    Und genau das macht diese Geste toll, wider allen Deutungsversuchen des Kopftuches.

    Danke dafür und Neuseeland ich finde es beeindruckend, wie ihr auf diese grässliche Tat reagiert, genau SO muss das geschehen, nicht anders!
    • DemonCore 22.03.2019 10:22
      Highlight Highlight Es ist vor allem ein Affront gegenüber den hunderttausenden geflüchteten Mädchen, Frauen und Apostaten, die unter dem Islam verfolgt wurden. Ayan Hirsi Ali, Sarah Haider, Kacem El Ghazzali
    • Rabbi Jussuf 22.03.2019 10:24
      Highlight Highlight Nur dumm, dass genau das Kopftuch Zeichen der Spaltung ist! Und jemand der noch aus "Solidarität" ein Kopftuch trägt, der unterstützt die Spaltung!, der unterstützt Parallelgesellschaften und verleugnet seine eigene Kultur.

      Wenigstens bedeckt die Polizistin nicht die Haare...
    • Avalon 22.03.2019 13:28
      Highlight Highlight Goschi, danke, dass Du die wunderschöne Symbolik siehst.
      Spannend, dass sich hier viele männliche User aufregen über das Kopftuch, die sich sonst nicht gerade hervortun, wenn es um die Emanzipation der Frauen geht ....
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 22.03.2019 09:06
    Highlight Highlight Hunderte Millionen Frauen weltweit werden gezwungen ein Kopftuch zu tragen. Gleichzeitig gibt es viele Musliminnen, die kein Kopftuch tragen.

    Das Kopftuch ist ein Symbol des Islamismus und der Unterdrückung.

    Solidarität mit den Opfern von Christchurch. Aber diese Anbiederung ist unpassend, ignorant und falsch.
    • Nausicaä 22.03.2019 09:53
      Highlight Highlight Ich bin auch gegen das Kopftuch und gegen jegliche Unterdrückung von Frauen. Übrigens auch gegen die im Westen, für die wir blind sind, weil sie für uns nicht so einfach auszumachen sind wie in der Fremde...

      Aber: Es ist ein Unterschied, ob man das Kopftuch einen Tag trägt als klar erkennbares Zeichen der Solidarität oder bei einem Staatsbesuch als Zeichen der Anpassung. Ein grosser Unterschied.


    • Xonco 22.03.2019 10:01
      Highlight Highlight Unpassend, Ignorant & Falsch.

      Passt alles zu dem was du grade geschrieben hast.
    • Citation Needed 22.03.2019 21:23
      Highlight Highlight Nausicaä: sehe ich auch so. Als ob die Polizistin damit ausdrücken wollte, dass sie den Islam gutfindet. Es hat ein Massaker stattgefunden, sie solidarisiert sich mit den Opfern, End of story.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 22.03.2019 08:56
    Highlight Highlight Ob das Tragen eines Stück Stoffs, das für die Minderwertig- und teilweise gar Rechtelosigkeit der Frau im Islam/islamischen Staaten steht, eine so tolle Message ist, wie es hier dargestellt wird, darf man anzweifeln.
    • Xonco 22.03.2019 10:01
      Highlight Highlight Was man anzweifeln muss ist dein Wissen über den Islam
    • Füdlifingerfritz 22.03.2019 14:48
      Highlight Highlight @Xonco
      Dann belehre mich bitte.
    • Xonco 22.03.2019 15:19
      Highlight Highlight Ich würde dir etliche Beispiele & Verse mitteilen, würds was bringen?

      Du bist so festgefahren in deine Sichtweise, ein Fremder aus dem Internet kann dich nicht belehren weil du nicht belehrt werden willst.

      Ansonsten, Google mal und such Islamforen raus, und nicht was dir 20min & Bild.de sagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 22.03.2019 08:49
    Highlight Highlight Das Kopftuch ist ein zeichen der Unterdrückung der Frauen in Islam. Die extremste Form dieser Unterdrückung ist die Burka. Ich verstehe ja das alle schockiert sind auf Grund dieser abscheulichen Tat. Man sollte deswegen nicht den Verstand verlieren.
    • Damo Lokmic 22.03.2019 09:03
      Highlight Highlight Nur cool, dass im Islam nirgends etwas von Kopftuch-Zwang steht. Try harder walsi.
    • Caterinc 22.03.2019 09:08
      Highlight Highlight Burka ist was anderes und das Kopftuch ist was anderes. Zuerst informieren anstatt unwissend wieder Zündstoff für jene die unwissend und intolerant sind zu geben.
    • D. Saat 22.03.2019 09:13
      Highlight Highlight Dass das Kopftuch ein Zeichen der Unterdrückung sein soll ist leider ein "westlicher" Irrglaube. Es ist nunmal so, dass auch viele Muslimas stark gläubig sind und dann gehört das Tragen eines Kopftuches, Niqab oder Burka eben dazu. Dann ist es viel eher Un Trier Unterdrückung, wenn wir glauben ihnen dies verbieten zu müssen, weil es für uns befremdlich wirkt. Ob es sinnvoll ist, an eine eher rückständige Religion zu glauben ist ein anderes Thema. Da macht es dann aber keinen Unterschied, ob du strengläubiger Moslem, orthodoxer Jude, Hindu oder Katholik bist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • eBart! 22.03.2019 08:49
    Highlight Highlight Für mich ist das Kopftuch das "Jesuischarlie" oder "prayforberlin" von Neuseeland. Und das ist ganz gut so.
    • DemonCore 22.03.2019 12:36
      Highlight Highlight #jesuischarlie ist säkular. #prayforberlin und das Kopftuch sind religiöse und damit ideologische Symbole, die uns Menschen in separate (gute und schlechte) Gruppen aufteilen.

      Säkularismus -> Religion ist privat -> Frieden
    • eBart! 22.03.2019 13:11
      Highlight Highlight Nun ja, hier wurden ganz bewusst Moslems getötet. Nur Moslems. Ein Kopftuch schafft da schon viel Solidarisierung. "JesuisChristchurch" wäre wohl etwas... unpassend? Und "Jesuismoslem" wohl auch. (Bin selber einer)
    • DemonCore 22.03.2019 14:10
      Highlight Highlight Ich halte selbst nicht viel von leeren Twitter-Hashtags, egal ob für Menschen muslimischen Glaubens oder für areligöse, westliche Teenager-Mädchen. Ich versuche lediglich zu zeigen dass das Kopftuch und andere religiöse Symbole das Problem eher verschärfen als lösen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raffaele Merminod 22.03.2019 08:47
    Highlight Highlight Eine Art von Solidarität die in unseren Breitengraden zur Zeit nicht möglich wäre.
    Chapeau!
    • Raffaele Merminod 22.03.2019 10:19
      Highlight Highlight Die Anzahl Blitze zeigt wie recht ich habe. Traurig!
    • DemonCore 22.03.2019 11:14
      Highlight Highlight Es ist eine propagandistische, instrumentalisierende, verhöhnende Art von Solidarität. Symbolisch für die kulturelle und ideelle Selbstaufgabe im Westen.
    • Raffaele Merminod 22.03.2019 12:47
      Highlight Highlight In diesem Falle gibt es durch die Polizistin nur eine einzeige symbolische Aussage: Solidarität mit den Opfer und rein gar nichts mehr!
      Alles andere relativiert nur die Tat des Massenmörder.
  • Chili5000 22.03.2019 08:41
    Highlight Highlight Wow, ich bin echt beeindruckt wie einfach die neuseeländische Regierung hier für alle Menschen einsteht und Solidarität zeigt. Das beweist einmal mehr das man nicht das Heu auf der gleichen Bühne haben muss um füreinander einzustehen. Wir sind davon meilenweit entfernt...
  • Fabulus Bong Dong 22.03.2019 08:29
    Highlight Highlight Die bekackte Tat des irrsinnigen Terroristen ist verabscheuungswürdig und total sinnlos. Gleichwohl erachte ich eine Anbiederung in dieser Form nicht für angebracht. Lieber wäre mir die Menschen würden sich gegenseitig einfach respektieren, Platz ist genug da.
    • Obey 22.03.2019 09:06
      Highlight Highlight Das hat doch nichts mit anbiedern zu tun? Das ist eine Geste des Anstandes & Respektes, welcher jeder Mensch, in einem solchen Moment, völlig unabhängig seiner Religion, verdient hat? Wenn ich meine Freunde/Familie zu Grabe tragen würde und du würdest in Hawaiihemd & kurzen Hosen auftauchen, hätte ich auch Mühe. Andere Kulturen, andere Kleiderordnung. Aber in einem solchen Moment, darf man auch einfach Mitgefühl und Anteilnahme zeigen, ohne von Anbiederung schwaffeln zu müssen oder? Die Polizistin musste dort sein, bewaffnet. Da hat sie, als Geste des Mitgefühls, ihre Haare bedeckt. So what?
    • BeatB_ 22.03.2019 09:20
      Highlight Highlight Wenn Du willst, kannst Du das als Anbiederung sehen. Meiner Meinung nach zeigt die Frau viel Respekt, Mitgefühl und Wärme gegenüber anderen Menschen, ich findes das grossartig.
    • felixJongleur 22.03.2019 09:26
      Highlight Highlight Das ist wohl eher Solidarität als Anbiederung. Lassen wir die Kiwis das auf ihre Weise regeln, die Haltung von Peters ggü. Erdogan (das regeln wir von Angesicht zu Angesicht) lässt vermuten dass die mehr Eier haben als die mängs andere.
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  • zaphod67 22.03.2019 08:16
    Highlight Highlight Das ist von der Polizistin sicherlich gut gemeint. Ich bin mir aber nicht sicher, dass das Befolgen einer archaischen Bekleidungsvorschrift das richtige Signal ist.
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 22.03.2019 08:12
    Highlight Highlight Es gibt auch Polizisten, welche einen Niqab tragen ;-)

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    • Wennli 22.03.2019 09:06
      Highlight Highlight Haha, die trauert um Menschen welche abgeschlachtet wurden, da muss man ein Witz drüber machen. Vielleicht noch einen über die Kinder unter den Opfern ?
    • Magnum44 22.03.2019 10:13
      Highlight Highlight Wer darüber nicht lachen kann, muss ein echt trauriges Leben haben.
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 22.03.2019 10:38
      Highlight Highlight Wennli:

      Falls du es nicht gerafft hast. Ich mache mich nicht über das schreckliche Massaker lustig, sondern um die nachträgliche Glorifizierung der Frauenunterdrückung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bansaighdear 22.03.2019 08:00
    Highlight Highlight Ich wage ja zu bezweifeln dass auch nur ein Teilnehmer Kopftuch trug. Eher die Teilnehmerinnen.
  • miarkei 22.03.2019 07:57
    Highlight Highlight Respekt an die Dame. Leider werden viele Rechte und Rassisten Hass streuen und sagen, dass der Islam die westliche Kultur verschlingt....
    • Diavolino666 22.03.2019 08:13
      Highlight Highlight Mit dem zweiten Satz instrumentalisierst du die Polizistin...
    • trichie 22.03.2019 08:17
      Highlight Highlight Auch wenn ich diese Geste im Einzelfall sehr respektvoll empfinde, hat sie doch auf einer generellen Ebene einen Haken. Mit (an und für sich richtiger) Toleranz verliert man heutzutage leider eher.

      Nicolas Taleb (der mit dem schwarzen Schwan) hat es auf den Punkt gebracht:

      https://medium.com/@Maximilian_H1/der-intoleranteste-gewinnt-die-tyrannei-der-kleinen-minderheit-22a738d56770

      Unser Problem sind in "wir gegen die" denkende Fundamentalisten, egal ob sie religiös (aktuell am ehesten eben Islam), politisch (aktuell am ehesten rechts) oder sonst wie motiviert sind.
    • Hibiskus 22.03.2019 08:27
      Highlight Highlight Was für eine Heuchelei....Tiere sind um vieles sozialer als wir Menschen und sie wissen wann sie sich wehren müssen. Menschen mit Tieren zu vergleichen, zB mit Ratten ist zwar unfair da man damit die Tiere beleidigt, aber wir können viel von ihnen lernen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slavoj Žižek 22.03.2019 07:54
    Highlight Highlight 🤦‍♂️
  • Scaros_2 22.03.2019 07:48
    Highlight Highlight Misogyne, Rassistische, Anti-Muslimische Trolle in 3.....2....1...
    • Neruda 22.03.2019 08:46
      Highlight Highlight Frauenverachten ist nur, dass Religionen Frauen Kleiderregeln aufgedrücken, aber bei den Männern ist es scheiss egal.
    • Oigen 22.03.2019 09:07
      Highlight Highlight 32 haben sich schon unter deinem Beitrag gesammelt...
  • Alpaka 8 22.03.2019 07:45
    Highlight Highlight So weit sind wir schon, dass jemand der eine Beerdigung mit einer solchen Waffe schützen muss "Menschlichkeit" demonstriert.

    Ich hoffe meine Beerdigung findet mal ohne die Anwesenheit solcher Waffen statt.
  • malu 64 22.03.2019 07:44
    Highlight Highlight Da kann die Schweiz noch ein bisschen etwas lernen.
    • Neruda 22.03.2019 08:44
      Highlight Highlight Polizisten haben keine religiösen Symbole offen zu tragen. Sie representieren Staat und der hat neutral zu sein.
    • Peter R. 22.03.2019 09:13
      Highlight Highlight Man kann für andere Kulturen auch Respekt zeigen, ohne dass man deren Sitten übernimmt und deren Kleidungsstücke trägt.
    • malu 64 22.03.2019 12:38
      Highlight Highlight An den Reaktionen sieht man, wie sich die Schweiz zurückentwickelt! Hasse deinen Nächsten und liebe dich selbst.😂

«Es ist eben nicht nur toter Stein»: Warum uns der Brand der Notre-Dame so beschäftigt

In Paris ging am Montag die berühmten Notre-Dame-Kathedrale in Flammen auf. Noch am selben Abend werden mehrere Hundert Millionen Euro für den Wiederaufbau gespendet und es treffen Beileidsbekundungen aus der ganzen Welt in Frankreich ein. Doch warum löst die Zerstörung alter Gebäude bei uns eine solch tiefe Bestürzung aus? Archäologe Urs Niffeler gibt Antwort.

Herr Niffeler, warum berührt der Brand der Notre-Dame Menschen auf der ganzen Welt?Urs Niffeler: Einerseits ist die Kathedrale weltbekannt. Viele Menschen haben Paris bereits einmal besucht und können sich so persönlich an den wunderschönen Bau erinnern. Andererseits hat die Notre-Dame auch einen grossen ideellen, geistesgeschichtlichen und künstlerischen Wert.

Was meinen Sie konkret mit ideellem Wert?Bauten wie der Notre-Dame oder die Stätten in Palmyra, die teilweise vom «IS» zerstört …

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