International
Terrorismus

Minenräumer einer Schweizer Stiftung im Irak durch Bombe getötet

Minenräumer einer Schweizer Stiftung im Irak durch Bombe getötet

17.05.2016, 21:1819.05.2016, 13:25

Ein für die Schweizerische Stiftung für Minenräumung arbeitender Australier ist am Dienstag im Irak ums Leben gekommen. Nach Angaben seiner Kollegen wurde er 200 Kilometer nördlich von Bagdad getötet, als er versuchte, eine Bombe zu entschärfen.

Die Bombe war von der Terrormiliz «Islamischer Staat» gelegt worden. Der Direktor der Stiftung, Hansjörg Eberle, bestätigte am Dienstagabend den Tod des Mitarbeiters gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Es seien Untersuchungen über die genauen Gründe des Unfalls im Gang.

Der Verantwortliche des Minenräumungsprogramms, Alex Van Roy, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, der Australier sei sofort tot gewesen, als die Bombe mit sieben Kilogramm Sprengstoff explodiert sei. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Vorfall in Leipzig: Sprengstoff-Drohne schlug wohl auf Flügel ein
War es eine Warnung oder doch ein gezielter Anschlag? Neue Erkenntnisse zur Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle rücken den Vorfall in ein neues Licht.
Die mit Sprengstoff beladene Drohne soll die ukrainische Frachtmaschine am Leipziger Flughafen gezielt angeflogen haben und länger als bisher bekannt bereits neben der Maschine am Boden gelegen haben. Das berichtet die «Zeit» unter Berufung auf Auswertungen von Videoaufnahmen.
Zur Story