International
Terrorismus

Minenräumer einer Schweizer Stiftung im Irak durch Bombe getötet

Minenräumer einer Schweizer Stiftung im Irak durch Bombe getötet

17.05.2016, 21:1819.05.2016, 13:25

Ein für die Schweizerische Stiftung für Minenräumung arbeitender Australier ist am Dienstag im Irak ums Leben gekommen. Nach Angaben seiner Kollegen wurde er 200 Kilometer nördlich von Bagdad getötet, als er versuchte, eine Bombe zu entschärfen.

Die Bombe war von der Terrormiliz «Islamischer Staat» gelegt worden. Der Direktor der Stiftung, Hansjörg Eberle, bestätigte am Dienstagabend den Tod des Mitarbeiters gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Es seien Untersuchungen über die genauen Gründe des Unfalls im Gang.

Der Verantwortliche des Minenräumungsprogramms, Alex Van Roy, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, der Australier sei sofort tot gewesen, als die Bombe mit sieben Kilogramm Sprengstoff explodiert sei. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Tod von Epstein-Whistleblower: Britische Abgeordnete fordern Untersuchung
Der britische Finanzhändler Simon Andriesz hatte Hinweise auf Verbindungen zwischen US-Handelsminister Howard Lutnick und Jeffrey Epstein offengelegt. Nach seinem Tod verlangen britische Abgeordnete nun eine Untersuchung zum Umgang der Finanzaufsicht mit Whistleblowern.
Der Tod eines britischen Whistleblowers sorgt in Grossbritannien für politische Diskussionen. Simon Andriesz, ein ehemaliger leitender Mitarbeiter des Finanzdienstleisters BGC Partners, starb im September in Thailand. Seine Familie teilte mit, dass er sich das Leben genommen habe. Hinweise auf Fremdeinwirkung gebe es nicht.
Zur Story