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Bei erneutem Boko-Haram-Anschlag in Kamerun sterben 19 Menschen



Im Norden Kameruns ist erneut ein schwerer Bombenanschlag verübt worden. Ein Offizier in der Stadt Maroua sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag, bei dem Selbstmordattentat auf eine Bar seien mindestens 19 Menschen getötet und 62 verletzt worden.

Dem staatlichen Fernsehen zufolge handelte es sich bei der Täterin um eine Jugendliche. In Maroua waren bereits am Mittwoch Selbstmordattentate verübt worden. Dabei starben mindestens 13 Menschen. Wie bei dem Angriff am Freitag bekannte sich zunächst niemand zu der Tat.

Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die dschihadistische Boko Haram für die Attacken verantwortlich ist. Sie hat zwar ihre Hochburg in Nigeria, verübt jedoch Angriffe in mehreren Staaten in der Region. (sda/reu)

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